Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

BPA: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Christine ⌂, Friday, 09.03.2007, 05:12 (vor 6906 Tagen)

Ja ja ich weiß, man kann es fast nicht mehr hören oder lesen. Trotzdem hier zum einen noch die Meldung des Bundestages und hier das vorläufige Plenarprotokoll mit diversen Themen zum Weltfrauentag.
--

http://www.bundesregierung.de

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

"REGIERUNGonline" - Wissen aus erster Hand

Internationaler Frauentag
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Veröffentlicht am: Do, 08.03.2007

Die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt stärken. Das forderten die
Regierungsfraktionen am Internationalen Frauentag im Deutschen Bundestag.
Hintergrund ist eine eher traurige Zahl: Frauen verdienen in Deutschland bei
gleicher Arbeit bis zu einem Viertel weniger als Männer.


Zwar haben Frauen die Männer beim Bildungsniveau überholt. 56 Prozent beträgt der
Frauenanteil des Abiturjahrgangs 2004/2005. Das wirkt sich aber immer noch nicht
auf die Karriere aus.

Gleiche Teilhabe von Männern und Frauen am Erwerbsleben forderte deshalb Ursula
von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Außerdem gebe es viel zu wenige Frauen in Führungspositionen.

Von der Leyen sagte zugleich, Männer hätten ein Recht darauf, aktive Väter zu
sein sowie Beruf und Familie zu vereinbaren. Gleichstellung sei keine
Einbahnstraße.

Erwerbstätigkeit leicht gestiegen

Die Erwerbstätigenquote bei Frauen zwischen 15 und 64 Jahren ist nach Angaben von
Eurostat von 58,7 (2001) auf 59,6 Prozent (2005) gestiegen. Im Vergleich dazu
sind 71,2 Prozent der Männer erwerbstätig. An der europäischen Spitze liegen die
Frauen in Dänemark und Schweden mit jeweils über 70 Prozent.

Auch die Lohnunterschiede sind beträchtlich. Frauen verdienten nach den
Vergleichszahlen 2003 als Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich 23 Prozent
weniger als Männer. Bezogen auf den Stundenlohn beträgt der Unterschied gar 26
Prozent.

Auch innerhalb einer Berufsgruppe klaffen die Verdienste auseinander. Nur ein
Beispiel: Chemikerinnen verdienen im Schnitt 850 Euro brutto weniger als ihre
männlichen Kollegen.

Eine Ursache für die Einkommensunterschiede ist, dass Frauen und Männer
hierarchisch unterschiedliche Positionen bekleiden. Zum anderen finden Frauen
sich häufiger in schlechter bezahlten Berufsfeldern und Branchen.

Zu wenig Frauen in Führungspositionen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hatte 2006 nur jede sechste
berufstätige Frau einen Job mit viel Verantwortung. Bei den Männern war dieser
Wert mehr als doppelt so hoch.

Bundeswissenschaftsministerin Annette Schavan sagte im "Tagesspiegel", sie wolle
eine Verdoppelung des Frauenanteils in der Wissenschaft erreichen. Unter
habilitierten Forschenden gebe es bisher nur 28 Prozent, unter den Professuren
lediglich neun Prozent Frauen.

Gleichstellung zu Schwerpunkt machen

In ihrem Antrag an die Bundesregierung forderten die Regierungsfraktionen im
Bundestag, die Gleichstellung von Frauen und Männern zu einem Schwerpunkt zu
machen. Im Jahr der Chancengleichheit solle dies bei weiteren Reformen zur
Umgestaltung des Arbeitsmarktes stärker berücksichtigt werden.

Insgesamt legten die Koalitionsfraktionen 21 Forderungen vor. Durch diese sollen
in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden, den Bundesländern,
Forschungseinrichtungen und Arbeitsagenturen Verbesserungen am Arbeitsmarkt
erreicht werden.

1910 forderten Sozialistinnen beim II. Kongress der Sozialistischen
Internationale in Kopenhagen die Einrichtung eines jährlichen Internationalen
Frauentags - allen voran Clara Zetkin. Ein Tag, an dem weltweit die Frauen für
ihre Rechte demonstrieren sollten. "Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte",
wie Zetkin damals in der Frauenzeitschrift "Die Gleichheit" erklärte. Ein Jahr
später, am ersten Internationalen Frauentag 1911, gingen in Deutschland,
Österreich, Dänemark und der Schweiz die Frauen auf die Straßen. Sie forderten
vor allem eins: das Frauenwahlrecht.

Kontext

Zum Antrag der Koalitionsfraktionen
http://dip.bundestag.de/btd/16/045/1604558.pdf


Presse- und Informationsamt der
Bundesregierung
E-Mail: InternetPost@bundesregierung.de
Internet: http://www.bundesregierung.de/

Dorotheenstr. 84
D-10117 Berlin
Telefon: 01888 / 272 - 0
Telefax: 01888 / 272 - 2555

--
7. Familienbericht http://dip.bundestag.de/btd/16/013/1601360.pdf
Seite 234, Familienarbeit: - Väter 70 Std. - Mütter 46 Std.
Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=12360

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Szenen aus dem Plenarprotokoll zum Weltfrauentag

Christine ⌂, Friday, 09.03.2007, 06:49 (vor 6906 Tagen) @ Christine

Präsident Dr. Norbert Lammert:

Frau Kollegin Humme, ich erlaube mir eine Anmerkung, gleichzeitig als Anregung für die Debatte. Wenn es uns gelänge, den Begriff Gender-Mainstreaming durch einen Begriff zu ersetzen, der auch der deutschsprachigen Minderheit im Lande sofort verständlich wäre,
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP sowie bei Abgeordneten der LINKEN)

sodass die bei Nennung des Stichworts eine Vorstellung davon hätte, worum es eigentlich geht, könnten wir für den Internationalen Frauentag 2007 einen ersten konkreten nachweisbaren Fortschritt melden.
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Das Wort hat nun die Kollegin Ina Lenke für die FDP-Fraktion
(Beifall bei der FDP)

Ina Lenke (FDP):

Herr Präsident, ich würde gern aufklärerisch tätig werden. Wir haben hier im Bundestag in den letzten 50 Jahren Frauenförderung betrieben. Wir haben Frauen in allen Lebenslagen gefördert. Was mit dem Begriff Gender-Mainstreaming gemeint ist, ist etwas ganz anderes und viel Besseres; das betrifft nämlich auch die Männer.
(Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das ist nur noch nicht beim Präsidenten angekommen!)

Wir wollen auch die Männerdiskriminierung abschaffen.
_________

Auch im öffentlichen Dienst, der aufgrund der Arbeitsplatzsicherheit eigentlich beste Rahmenbedingungen für die Karriere von Frauen bereithält - der Erste Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Bundesgleichstellungsgesetz, der heute mitberaten wird, liegt endlich vor -, sind die Ergebnisse bescheiden: In den Dienststellen der Bundesverwaltung liegt der Frauenanteil bei 45 Prozent. Bei der Teilzeit liegt der Frauenanteil - Frau Humme, Sie haben das gelesen - bei 91 Prozent. Sogar im öffentlichen Dienst ist das Einkommen von Frauen um 20 Prozent niedriger als das der Männer. Mit der im Gesetz verankerten Quotenregelung ist natürlich auch kein Staat zu machen. Wir müssen lesen:

Die einzelfallbezogene Quote hat bisher keine signifikante praktische Bedeutung erlangt.
_________

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

[...]
Es kann nicht so bleiben, dass Frauen zwar bis zum 30. Lebensjahr im gleichen Maße wie Männer in Führungspositionen sind, danach aber erbarmungslos an die gläserne Decke stoßen. Das Verhältnis verschiebt sich dann so, dass mehr als drei Viertel aller Führungspositionen von Männern besetzt sind. Dies kann nicht so bleiben. Wir brauchen diese talentierten Frauen ebenso wie die talentierten Männer, und zwar mit gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
________

Karin Binder (DIE LINKE):

[...]
Im Jahr 2004 bezogen Männer in Deutschland im Durchschnitt eine Versichertenrente in Höhe von 1 000 Euro. Ihre Kolleginnen dagegen erhielten gerade einmal im Schnitt zwischen 382 und 712 Euro. Die Bandbreite der Zahlen entsteht durch die Unterschiede zwischen Arbeiterinnen und Angestellten wie auch durch das Ost-West-Gefälle. Mehr Informationen können Sie ebenfalls dem Bericht des Statistischen Bundesamtes entnehmen.

[...]
Es mag zynisch erscheinen, aber der Niedriglohnsektor ist eine Frauendomäne.
________

Präsident Dr. Norbert Lammert:

Zum Schluss dieses Tagesordnungspunktes - -
(Widerspruch)

- Entschuldigung!
(Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Herr Präsident, so kurz geht die Debatte nicht!)

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob in den Reaktionen die Empörung oder die Erleichterung überwiegt;
(Heiterkeit im ganzen Hause)

aber ich will Ihnen doch wenigstens zur Rechtfertigung des Missverständnisses
(Hartmut Koschyk (CDU/CSU): Vorsicht!)

die Rednerliste zeigen.
(Heiterkeit im ganzen Hause)

Ich merke mir jedenfalls für die Zukunft, durch welche Art von irreführenden Hinweisen Bewegung in die Debatten zu bringen ist.
________

Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

[...]
Nehmen wir das Beispiel Privatwirtschaft. In Ihrem Antrag steht, dass Sie die Wirtschaft zu Aktivitäten ermuntern wollen. Was heißt das eigentlich? Ist das eine brillante Formulierung dafür, dass Sie weiterhin nichts tun wollen und trotzdem hoffen, dass sich in der Privatwirtschaft endlich etwas bewegt? Ich finde, das ist nicht nur frauen-, sondern auch wirtschaftsfeindlich; denn die Männerdominanz in der Wirtschaft hat sich in Deutschland wahrlich als Innovationshemmnis erwiesen.
(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Schauen wir uns den Bericht zum Bundesgleichstellungsgesetz an; er zeigt in die richtige Richtung. Der steigende Anteil von Frauen auch in höheren Positionen ist Ergebnis des Gesetzes. Genau so könnte es sich mit gesetzlichen Regelungen in der Privatwirtschaft entwickeln. Damit könnte Deutschland endlich den Anschluss an die Volkswirtschaften erreichen, die durch eine höhere Frauenerwerbstätigkeit deutlich innovativer sind als andere.
_________

Elke Ferner (SPD):

Christa Müller hat zu Beginn dieser Woche auch gesagt: Feministinnen fordern nur Sachen, die ihnen gefallen. - Ich muss sagen, diese Frau hat entweder die Frauenbewegung der 70er-, 80er- und 90er-Jahre nicht wahrgenommen oder versucht wieder, eine dicke Schlagzeile zu ergattern. Die Frauenbewegung in Deutschland wollte nie einen bloßen Rollentausch, eine Diskriminierung mit umgekehrten Vorzeichen, nie. Wir haben immer gesagt, wir wollen, dass Frauen das bekommen, was ihnen zusteht - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Hälfte der Führungspositionen in Staat, Wissenschaft und Wirtschaft, die Hälfte der Verantwortung für die Familie, die Hälfte der Kindererziehung, die Hälfte der Hausarbeit und die Hälfte des Ehrenamtes werden die Frauen freiwillig und mit Vergnügen den Männern überlassen; sie wollen nur endlich die Hälfte bekommen, die sie bisher nicht haben.
________

Christel Riemann-Hanewinckel (SPD):

[...]
Am vergangenen Sonntag und Montag, wenn ich mich recht erinnere, wurde der Film "Die Flucht" gesendet. Vielleicht haben manche von Ihnen diesen Film gesehen. Darüber will ich aber gar nicht reden. Nach dem zweiten Teil gab es eine Dokumentation. In dieser Dokumentation wurde ein ehemaliger russischer Offizier gefragt, warum sich die russischen Soldaten so verhalten hätten, zum Beispiel Frauen vergewaltigt hätten, ob es Rache war oder was auch immer sonst. Der ehemalige russische Offizier sagte, an einer Vergewaltigung sterbe man nicht, und außerdem müsse man verstehen, dass Männer nach wochenlangen Kämpfen ein physiologisches Bedürfnis hätten. Das sagt ein ehemaliger Offizier 62 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. In diesen 62 Jahren haben wir weltweit über viele Krisenherde und Kriege reden müssen und wieder und wieder über die ungeheuere Gewalt, die Frauen allein dadurch angetan wird, dass systematische Vergewaltigungen als Mittel der Kriegsführung eingesetzt werden.

Frauen sind weder Objekte noch Beute noch sind sie weniger Menschen als Männer. Menschenrechte sind unteilbar.
(Beifall bei der SPD, der CDU/CSU, der FDP und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der LINKEN)

Sie gelten für Männer und Frauen, für Mädchen und Jungen. Das scheint aber noch lange nicht Allgemeingut zu sein; deshalb ist die Geschlechterperspektive notwendig und richtig, und zwar nicht nur in Krisengebieten, sondern zu allen Zeiten und an allen Orten.

Wir haben in Deutschland - dazu haben wir hier verschiedentlich schon Ausführungen gehört - einen "Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen" verabschiedet. Dieser Aktionsplan ist bis 2005 umgesetzt worden. Ein wichtiger Punkt, um Verhaltensweisen zu ändern, ist danach vor allen Dingen, dass die Gewalt, die Frauen angetan wird, enttabuisiert wird, dass endlich darüber geredet wird und dass diese Delikte offiziell werden. Ein weiterer wichtiger Punkt war und ist die Benennung des Unrechtes. Wir wissen inzwischen, dass nur durch Veränderung von Strukturen - dazu gehört die Strafbarkeit der Gewalt - Veränderungen im Sinne der Frauen möglich sind.

Hier das Plenarprotokoll

--
7. Familienbericht http://dip.bundestag.de/btd/16/013/1601360.pdf
Seite 234, Familienarbeit: - Väter 70 Std. - Mütter 46 Std.
Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=12360

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Szenen aus dem Plenarprotokoll zum Weltfrauentag

Maxl, Kenntertupfing?, Friday, 09.03.2007, 20:20 (vor 6906 Tagen) @ Christine

Präsident Dr. Norbert Lammert:

Frau Kollegin Humme, ich erlaube mir eine Anmerkung, gleichzeitig als
Anregung für die Debatte. Wenn es uns gelänge, den Begriff
Gender-Mainstreaming durch einen Begriff zu ersetzen, der auch der
deutschsprachigen Minderheit im Lande sofort verständlich wäre,
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP sowie bei Abgeordneten der LINKEN)

... Herr Lammert! Hier: Antibiologische Geschlechtshauptströmung.
Auch denkbar: Soziologische Zerebralfurzhauptströmrichtung.

Herr Präsident, ich würde gern aufklärerisch tätig werden. Wir haben hier
im Bundestag in den letzten 50 Jahren Frauenförderung betrieben. Wir haben
Frauen in allen Lebenslagen gefördert. Was mit dem Begriff
Gender-Mainstreaming gemeint ist, ist etwas ganz anderes und viel
Besseres; das betrifft nämlich auch die Männer.
(Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Das ist nur noch nicht
beim Präsidenten angekommen!)

... Männer? Gibt´s denn nach fünfzig Jahren Frauendingsbumms noch welche?

Wir wollen auch die Männerdiskriminierung abschaffen.

... ja wie jetzt? Erst einführen und dann wieder abschaffen? Geh´ Schuhe kaufen, du Huhn!

Auch im öffentlichen Dienst, der aufgrund der Arbeitsplatzsicherheit
eigentlich beste Rahmenbedingungen für die Karriere von Frauen bereithält
- der Erste Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum
Bundesgleichstellungsgesetz, der heute mitberaten wird, liegt endlich vor
-, sind die Ergebnisse bescheiden: In den Dienststellen der
Bundesverwaltung liegt der Frauenanteil bei 45 Prozent. Bei der Teilzeit
liegt der Frauenanteil - Frau Humme, Sie haben das gelesen - bei 91
Prozent. Sogar im öffentlichen Dienst ist das Einkommen von Frauen um 20
Prozent niedriger als das der Männer. Mit der im Gesetz verankerten
Quotenregelung ist natürlich auch kein Staat zu machen. Wir müssen lesen:

Die einzelfallbezogene Quote hat bisher keine signifikante praktische
Bedeutung erlangt.

... da kannste mal sehen, wie nutzlos eure Zerebralfürze sind.

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für ...

... Geschlitztes und Unbepimmeltes aller Art.

Es kann nicht so bleiben, dass Frauen zwar bis zum 30. Lebensjahr im
gleichen Maße wie Männer in Führungspositionen sind, danach aber
erbarmungslos an die gläserne Decke stoßen.

... mehr Erbarmung mit den Weibsen!

Das Verhältnis verschiebt sich

dann so, dass mehr als drei Viertel aller Führungspositionen von Männern
besetzt sind. Dies kann nicht so bleiben. Wir brauchen diese talentierten
Frauen ebenso wie die talentierten Männer, und zwar mit gleichen Chancen
auf dem Arbeitsmarkt.

... wer braucht schon Frauen auf dem Arbeitsmarkt? Da, wo was gearbeitet wird, lassen sich die sowieso nie blicken. Strassenbau, Bergbau, Müllabfuhr, Landwirtschaft, Möbelspedition, Gerüstbau usw. - wenn schon Quote, dann auch in diesen Berufen. Ja wie? Plötzlich taugen Quoten nix? - Aha.

Karin Binder (DIE LINKE):

Im Jahr 2004 bezogen Männer in Deutschland im Durchschnitt eine
Versichertenrente in Höhe von 1 000 Euro. Ihre Kolleginnen dagegen
erhielten gerade einmal im Schnitt zwischen 382 und 712 Euro. Die
Bandbreite der Zahlen entsteht durch die Unterschiede zwischen
Arbeiterinnen und Angestellten wie auch durch das Ost-West-Gefälle. Mehr
Informationen können Sie ebenfalls dem Bericht des Statistischen
Bundesamtes entnehmen.

... wurscht. Dafür leben die Geschlitzten ein stressfreieres Leben und bis zu 7 Jahre länger. Diese 7 Jahre reichen aus, um die Hinterlassenschaft des Ehesklaven zu verbraten - z.B. auf Kreuzfahrtschiffen.

Es mag zynisch erscheinen, aber der Niedriglohnsektor ist eine
Frauendomäne.

... Quatsch. Eine Nutte nimmt gut und gerne 200 Eur die Stunde.

Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

[...]
Nehmen wir das Beispiel Privatwirtschaft. In Ihrem Antrag steht, dass Sie
die Wirtschaft zu Aktivitäten ermuntern wollen. Was heißt das eigentlich?
Ist das eine brillante Formulierung dafür, dass Sie weiterhin nichts tun
wollen und trotzdem hoffen, dass sich in der Privatwirtschaft endlich
etwas bewegt? Ich finde, das ist nicht nur frauen-, sondern auch
wirtschaftsfeindlich; denn die Männerdominanz in der Wirtschaft hat sich
in Deutschland wahrlich als Innovationshemmnis erwiesen.
(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

... Irmingards Märchenstunde?

Schauen wir uns den Bericht zum Bundesgleichstellungsgesetz an; er
zeigt in die richtige Richtung. Der steigende Anteil von Frauen auch in
höheren Positionen ist Ergebnis des Gesetzes. Genau so könnte es sich mit
gesetzlichen Regelungen in der Privatwirtschaft entwickeln. Damit könnte
Deutschland endlich den Anschluss an die Volkswirtschaften erreichen, die
durch eine höhere Frauenerwerbstätigkeit deutlich innovativer sind als
andere.

... Innovation geht damit los, daß Doppelnamen bei Frauen und die Grünen auf dem Müllhaufen der zivilisatorischen Fehlleistungen landen.

_________

Elke Ferner (SPD):

Christa Müller hat zu Beginn dieser Woche auch gesagt: Feministinnen
fordern nur Sachen, die ihnen gefallen. - Ich muss sagen, diese Frau hat
entweder die Frauenbewegung der 70er-, 80er- und 90er-Jahre nicht
wahrgenommen oder versucht wieder, eine dicke Schlagzeile zu ergattern.

... Letzteres.

Die Frauenbewegung in Deutschland wollte nie einen bloßen Rollentausch,
eine Diskriminierung mit umgekehrten Vorzeichen, nie.

... kaum hat eine Sozigeschlitzte das Wort, - schon kommt die erste Lüge.

Wir haben immer> gesagt, wir wollen, dass Frauen das bekommen, was ihnen zusteht - nicht

mehr, aber auch nicht weniger.

... aber was ihnen zusteht, das hätten sie gern selber bestimmt, gell?

Die Hälfte der Führungspositionen in Staat,

Wissenschaft und Wirtschaft, die Hälfte der Verantwortung für die Familie,
die Hälfte der Kindererziehung, die Hälfte der Hausarbeit und die Hälfte
des Ehrenamtes werden die Frauen freiwillig und mit Vergnügen den Männern
überlassen; sie wollen nur endlich die Hälfte bekommen, die sie bisher
nicht haben.

... na gut, fängst halt morgen bei der Müllabfuhr an, du Trine!

________

Christel Riemann-Hanewinckel (SPD):

[...]
Am vergangenen Sonntag und Montag, wenn ich mich recht erinnere, wurde der
Film "Die Flucht" gesendet. Vielleicht haben manche von Ihnen diesen
Film gesehen. Darüber will ich aber gar nicht reden. Nach dem zweiten Teil
gab es eine Dokumentation. In dieser Dokumentation wurde ein ehemaliger
russischer Offizier gefragt, warum sich die russischen Soldaten so
verhalten hätten, zum Beispiel Frauen vergewaltigt hätten, ob es Rache war
oder was auch immer sonst. Der ehemalige russische Offizier sagte, an einer
Vergewaltigung sterbe man nicht, und außerdem müsse man verstehen, dass
Männer nach wochenlangen Kämpfen ein physiologisches Bedürfnis hätten. Das
sagt ein ehemaliger Offizier 62 Jahre nach dem Ende des Zweiten
Weltkrieges. In diesen 62 Jahren haben wir weltweit über viele Krisenherde
und Kriege reden müssen und wieder und wieder über die ungeheuere Gewalt,
die Frauen allein dadurch angetan wird, dass systematische
Vergewaltigungen als Mittel der Kriegsführung eingesetzt werden.

... Mittel der Kriegsführung also. Aha. Sollte man mal drüber nachdenken.
Da könnte man womöglich Menschenleben schonen.

Frauen sind weder Objekte noch Beute noch sind sie weniger Menschen als
Männer. Menschenrechte sind unteilbar.

... Frauen sind klar Objekte. Oder warum sonst rennen die in Miniröcken und mords aufgebrezelt rum?

(Beifall bei der SPD, der CDU/CSU, der FDP und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
sowie bei Abgeordneten der LINKEN)

Sie gelten für Männer und Frauen, für Mädchen und Jungen. Das scheint aber
noch lange nicht Allgemeingut zu sein; deshalb ist die
Geschlechterperspektive notwendig und richtig, und zwar nicht nur in
Krisengebieten, sondern zu allen Zeiten und an allen Orten.

... halt´s Maul, du verlogenes Miststück. Menschenrechte sind zuerst Frauenrechte - und dann kommen sofort die Tierrechte, der Umweltschutz, die Mülltrennung und infolge derselben dann Menschenrechte für Männer - als Recyclingprodukt feministischer Wahnvorstellungen.

Wir haben in Deutschland - dazu haben wir hier verschiedentlich schon
Ausführungen gehört - einen "Aktionsplan der Bundesregierung zur
Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen" verabschiedet. Dieser Aktionsplan ist
bis 2005 umgesetzt worden. Ein wichtiger Punkt, um Verhaltensweisen zu
ändern, ist danach vor allen Dingen, dass die Gewalt, die Frauen angetan
wird, enttabuisiert wird, dass endlich darüber geredet wird und dass diese
Delikte offiziell werden. Ein weiterer wichtiger Punkt war und ist die
Benennung des Unrechtes. Wir wissen inzwischen, dass nur durch Veränderung
von Strukturen - dazu gehört die Strafbarkeit der Gewalt - Veränderungen im
Sinne der Frauen möglich sind.

... Veränderungen im Sinne der Frauen sind unter allen Umständen zu vermeiden.
Veränderungen im Sinne der Frauen sind automatisch kontraproduktiv für das Ganze. Frauen können nur an sich denken und an sonst gar nichts. Was Frau will, was Frau zusteht, was Frau ist, was Frau zu sein hat, was Frau ... *gaehn* - ich kann dieses infantile Wunschzettelvorgelese nicht mehr ertragen.
Was Frauen vorgeben zu wollen, ist mir völlig schnurzpiepegal. Ich weiß sowieso, was sie wollen: Männer als dienstbare Geister, ohne eigene Geschlechtsidentität - und jederzeit bereit, zu springen, wenn Frau mit dem Finger schnippt. Wenn´s mal so ist, dann werden sie wieder richtige Männer haben wollen, oder wenn Krieg ist, oder wenn´s brennt. dann werdes wieder die Frauen sein, die brüllen: Kämpfen! Feuerlöschen! Seid ihr nun Männer oder Schlappschwänze!? Einen klugen Menschen interessiert höchstens, was eine bestimmte Frau will. Was alle Frauen zu wollen haben - das ist vielleicht für Zerebralphimotiker interessant - oder für grüne Männchen.

Schluß mit dem Weibsgejaule! - Max

Szenen aus dem Plenarprotokoll zum Weltfrauentag

Nihilator ⌂, Bayern, Friday, 09.03.2007, 23:12 (vor 6906 Tagen) @ Maxl

Sers Maxl,

... Herr Lammert! Hier: Antibiologische Geschlechtshauptströmung.
Auch denkbar: Soziologische Zerebralfurzhauptströmrichtung.

klingt gut. Oder eigentlich nicht gut, aber treffend. Trotzdem finde ich Volker Zastrows freie Übersetzung noch immer am gelungensten: Politische Geschlechtsumwandlung.

... Männer? Gibt´s denn nach fünfzig Jahren Frauendingsbumms noch welche?

Wenige. Im Bundestag allerdings nicht mehr, es sei denn, da verstecken sich noch ein oder zwei auf der Bundestagstoilette (sind das dann eigentlich die Kokser??).

... ja wie jetzt? Erst einführen und dann wieder abschaffen? Geh´ Schuhe
kaufen, du Huhn!

Wieso eigentlich Männerdiskriminierung? Sowas gibt es hierzulande?? Habe ich doch immer anders gehört.

Ich vermute aber, bei Frau Lenk erschöpft die sich darin, daß es Männern immer noch nicht gestattet wird, umstands- und problemlos zum Weibchen zu mutieren. Oder glaubst Du, daß die Wehrpflicht, Gesundheitsvorsorge oder Familienrecht meint?

... da kannste mal sehen, wie nutzlos eure Zerebralfürze sind.

Wenn's nur nutzlos wäre, würde ich ja nichts sagen. *seufz*

... wer braucht schon Frauen auf dem Arbeitsmarkt? Da, wo was gearbeitet
wird, lassen sich die sowieso nie blicken. Strassenbau, Bergbau,
Müllabfuhr, Landwirtschaft, Möbelspedition, Gerüstbau usw. - wenn schon
Quote, dann auch in diesen Berufen. Ja wie? Plötzlich taugen Quoten nix? -
Aha.

Stop. Ich kenne eine Menge Frauen, die sich im Schweiße ihres Angesichts ehrlich ihr Brot verdienen. In Jobs, die ich nicht unbedingt gern machen wollte, und mit Leistungen die Respekt gebieten (mir bekannt besonders in der Produktion, mit Akkord, Schichtdienst und bei gleichförmigen Tätigkeiten, und da sind Frauen meist ohne Wenn und Aber besser, da schneller und fehlerärmer). Feministinnen sind übrigens keine dabei. Scheint so, als mache richtige Arbeit immun. Umkehrschlüsse sind ausdrücklich erlaubt. *gg*

Lies die Aussage der Power-Uschi nochmal genau und sage mir dann, daß sie unrecht hätte.
Was hat sie noch gesagt? Wir brauchen diese talentierten Frauen. Und da hat sie recht. Dem Feminat fehlt der Nachwuchs.

... wurscht. Dafür leben die Geschlitzten ein stressfreieres Leben und bis
zu 7 Jahre länger. Diese 7 Jahre reichen aus, um die Hinterlassenschaft des
Ehesklaven zu verbraten - z.B. auf Kreuzfahrtschiffen.

Mich hätte ja auch noch die Bandbreite bei den Männern und der Durchschnitt bei den Frauen interessiert. Und nein, der ist nicht unbedingt 547. Denn wenn eine Frau 382 bekommt und 99.999 Frauen 712...

... Quatsch. Eine Nutte nimmt gut und gerne 200 Eur die Stunde.

Jaaa, die wenigen Glücklichen, denen es vergönnt ist, Hobby zum Beruf zu machen und mit fast nix Kohle zu scheffeln...

Trotzdem stimmt es. Aber das ist keine Benachteiligung, sondern eine Bevorteilung. Frauen sind eben meist nur Zuverdienerinnen - und machen so den Arbeitsmarkt kaputt. So muß es zwangsläufig kommen, wenn ein System nicht von der Realität, sondern von Wunschvorstellungen ausgeht.

... Innovation geht damit los, daß Doppelnamen bei Frauen und die Grünen
auf dem Müllhaufen der zivilisatorischen Fehlleistungen landen.

Immer genau lesen: deutlich innovativer als andere, nicht als unsere. Wahrscheinlich sind Somalia und Afghanistan als Vergleichsländer gemeint. *harharhar*

Die Frauenbewegung in Deutschland wollte nie einen bloßen Rollentausch,
eine Diskriminierung mit umgekehrten Vorzeichen, nie.


... kaum hat eine Sozigeschlitzte das Wort, - schon kommt die erste Lüge.

Nie, nie, nie. Kennst Du die Ritter, die immer so sagen?

Dummerweise gab es in der Frauenbewegung früher ein paar Unbedachte, die -auch für männliche Mängelgehirne- unmißverständlich gesagt haben, was sie wollen. Heute ist das zugegeben schwerer zu entschlüsseln.

... aber was ihnen zusteht, das hätten sie gern selber bestimmt, gell?

Ach Max. Also ich würde es sogar außerordentlich begrüßen, wenn diese Frauen endlich das bekämen, was ihnen zusteht. Würde ich ihnen von Herzen gönnen, ganz ganz ehrlich. *efg*

... na gut, fängst halt morgen bei der Müllabfuhr an, du Trine!

Mecker halt nicht immer, hör lieber mal richtig hin: die wollen nicht die Hälfte von allem, sondern die Hälfte, die sie bisher nicht haben. Das kann eigentlich nur die andere, also der Rest, sein.

"Ich will alles, ich will alles, und zwar sofort..." *summ*

... Mittel der Kriegsführung also. Aha. Sollte man mal drüber nachdenken.
Da könnte man womöglich Menschenleben schonen.

*hust* Das ist hart. Aber andererseits... wärst Du lieber vergewaltigt oder tot? Ich denke ja, tot ist letztlich irgendwie schlechter. Auch wenn die Femanzen immer das Gegenteil behaupten (wahrscheinlich, weil die noch nie tot waren - soll ich sagen, leider?).

Aber tatsächlich waren und sind sexuelle Gewalttaten schon immer Bestandteile von Kriegsführung. Was das Femi-Pack aber geflissentlich unterschlägt: immer auch gegen Männer.

... Frauen sind klar Objekte. Oder warum sonst rennen die in Miniröcken
und mords aufgebrezelt rum?

*meld schnipps*
Das weiß ich: damit Du ihren Intellekt und ihre "inneren Werte" richtig zu schätzen weißt.
Die prüfen Dich. Wenn Du trotz Minirock und hautengem Shirt mit Nippelalarm, trotz explizitem Hinweisschild "Ich habe auch Augen, Du Sau" (aber nicht auf den Augen *gg*) ein Gespräch über Philosophie beginnst (also mühsam zu beginnen versuchst), dann hast Du bestanden, bist geprüfter Pudel und darfst gehen. Oder, wenn grad Eisprung und Notstand ist, vielleicht auch ausnahmsweise besamen, zwecks späterer monetärer Verwertung.
Gevögelt wird allerdings normalerweise mit anderen, mit männlichen Sex-Objekten nämlich.

Veränderungen im Sinne der Frauen sind automatisch kontraproduktiv für das
Ganze. Frauen können nur an sich denken und an sonst gar nichts. Was Frau
will, was Frau zusteht, was Frau ist, was Frau zu sein hat, was Frau ...
*gaehn* - ich kann dieses infantile Wunschzettelvorgelese nicht mehr
ertragen.

Also als humorige Abendunterhaltung im TV wäre es ja ganz lustig. Da könnte ich es gut ertragen, bei einem Bierchen und Chips. Nur als angebliche Volksvertreterinnen in der höchsten Repräsentanz des Souveräns dieses Landes (hihi) - da wird dann auch mir speiübel.

Was Frauen vorgeben zu wollen, ist mir völlig schnurzpiepegal. Ich weiß
sowieso, was sie wollen: Männer als dienstbare Geister, ohne eigene
Geschlechtsidentität - und jederzeit bereit, zu springen, wenn Frau mit
dem Finger schnippt. Wenn´s mal so ist, dann werden sie wieder richtige
Männer haben wollen, oder wenn Krieg ist, oder wenn´s brennt. dann werdes
wieder die Frauen sein, die brüllen: Kämpfen! Feuerlöschen! Seid ihr nun
Männer oder Schlappschwänze!? Einen klugen Menschen interessiert
höchstens, was eine bestimmte Frau will. Was alle Frauen zu wollen haben -
das ist vielleicht für Zerebralphimotiker interessant - oder für grüne
Männchen.

Wieso jetzt "oder"?? [image]

Sie brüllen es doch jetzt schon, allerorten. Gerade Femanzen -die von Deiner Besinnung auf Deine weiblichen Anteile säuseln, gegen Deine Homophobie wettern, für Deinen Mut zur Weichheit eintreten usw.- nageln Dich doch auf Deine Männlichkeit fest, was das Zeug hält. Und fabulieren über Deine vermutete Schwanzlänge, die Dauer Deiner Sexualakte usw. usf.
So daß ich mir schon wirklich sehr ernsthaft die Frage stelle: sieht eine Frau, wenn sie einen Mann ansieht, eigentlich grundsätzlich einen (vorgestellten) Schwanz vor sich? Zumindest für mich kann ich behaupten, daß mir das umgekehrt mit Frauen nicht so geht. Aber das wäre eine interessante Erklärung für die Unterstellung der Objektivierung und Reduzierung von Frauen durch Männer: was ich selber denk' und tu'...

Zu all dem Femi-Gesabbel da oben: es gibt ja eine Menge Studien, und dafür ist auch immer reichlich Geld da. Mich würde mal eine interessieren, die die Hirnaktivität beim Absondern solcher Wortbeiträge untersucht. Ob da Unterschiede zur REM-Schlaf-Phase feststellbar wären?

Meiner Vermutung nach nein. Aus der "guten" alten DäDäRäh ist mir das noch sehr gut in Erinnerung. Sätze wie "Vorwärts zur allseitigen Stärkung des Sozialismus und zur Sicherung des Friedens im Sinne der Umsetzung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED" (ist das ein Rhythmus? *g*) waren Pflicht und flossen einem ohne jegliche Anstrengung aus Mund oder Feder. Schon als Jugendlichem.

Wahrscheinlich haben DDR-Bürger und andere Diktatur-Opfer dafür einen speziellen Gehirnbereich ausgebildet bzw. speziell trainiert? Vielleicht aber auch die Opfer der freiheitlichen BRD-Demokratie, wer weiß?
Es ist eine interessante Frage, ob wir erst in den letzten Jahren in Richtung Diktatur driften oder ob wir schon seit dem hoheitlichen alliierten Beschluß "Ihr seid jetzt Demokraten. Alles klar?" in einer solchen gelebt haben. Da mein Wissen über die BRD vor 1989 weitgehend aus Mythen besteht, vermag ich das nicht zu beurteilen.

Heute jedenfalls, und das sage ich euch als gelernter Zoni, haben wir die DDR in manchem Bereich überholt, ohne sie eingeholt zu haben. Das wollten wir eigentlich nicht, als ich und viele andere '89 in Leipzig ihr Leben in die Waagschale warfen. [image]

Gruß,
nihi

--
CETERUM CENSEO FEMINISMUM ESSE DELENDUM.

MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


[image]

BPA: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Christian, Friday, 09.03.2007, 09:57 (vor 6906 Tagen) @ Christine

Die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt stärken. Das forderten die
Regierungsfraktionen am Internationalen Frauentag im Deutschen Bundestag.
Hintergrund ist eine eher traurige Zahl: Frauen verdienen in Deutschland
bei
gleicher Arbeit bis zu einem Viertel weniger als Männer.

SPD und CDU/CSU wähle ich schon grundsätzlich nicht mehr! Man sollte den Parteien eine Email schicken, ob sie das Rechnen verlernt haben oder Blindgänger sind!
Dreist und frech wird behauptet, dass Alle Frauen um 26% weniger Lohn gegenüber Männer erhalten würden, es wird so getan, als wenn gleichgeschlechtlich alle Männer den gleichen Lohn erhalten würden und nur Frauen die Opfer von Lohnunterschiede wären!

Hier ein Rechenbeispiel:
Machen wir eine Rechnung mit 4 weibliche und 4 männliche Mitarbeiter in einer Firma auf! Die Gehälter beziehen sich auf gleiche Arbeit, gleiche Qualifikation, die Lohnunterschiede werden hervorgerufen durch verschiedene Faktoren, wie z. B. der Betriebszugehörigkeit.
In einer Firma werden folgende Gehälter bezahlt

Gehälter weiblich 2800 + 1800 + 1300 + 1200 = 7100

Gehälter männlich 2750 + 2700 + 2600 + 1100 = 9100

Aus dem Rechenbeispiel kann man deutlich erkennen, dass eine Frau an der Spitze der Gehälter ist und ein Mann das Schlusslicht der Gehälter bildet, dennoch verdienen die Frauen am Rechenbeispiel um DURCHSCHNITTLICH 22% weniger Lohn als die Männer. Pauschal, dreist, frech, heuchlerisch zu behaupten, dass alle Frauen 26% weniger Lohn bekommen würden, ist kaum mehr an Unverschämtheit und Verlogenheit zu überbieten!

powered by my little forum