Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Informator, Sunday, 09.01.2011, 14:23 (vor 5543 Tagen) @ Sachse

These 1a: Gleichberechtigung führt immer zu Gleichmacherei

Das ist meine These.

Nun kommt der Diskussionsfehler (??) hier zum Tragen: Das monotone
Wiederholen der eigenen Meinung mit immer neuen Worten.

An diesem Vorgehen habe ich mich beteiligt. Das war als Korrektiv gedacht.
Natürlich aber kann das kein Dauerzustand bleiben. Wenn die Fronten einmal abgeklärt sind, dann sollte eine Annäherung der Standpunkte versucht werden.

Wenn es nicht dazu kommt, so liegt das üblicherweise aber nicht (nur) an einem Mangel an Vernunft, sondern (auch) an einem Mangel an Konsens-Willen. Man will sich ja auch profilieren, das ist menschlich. Man braucht ein "Markenzeichen", und das kann auch ein bestimmter Standpunkt sein. Und an diesem hält man folglich auch dann fest, wenn man dessen Fragwürdigkeit bereits erahnt.

Zudem gibt es leider auch Platzhirsche. Die haben vielleicht gar nicht eine so sehr abweichende Meinung, sondern wollen sich behaupten. Sie wollen als Wortführer anerkannt sein; als diejenigen, an die man sich wendet, wenn etwas zu klären ist. Manche, wie Michail Savvakis, werden auch einfach zu Wortführern erklärt, obwohl das vielleicht gar nicht in deren Absicht liegt.

Derartige menschliche Schwächen müssen nicht denunziert oder gar (am jeweils Anderen) bekämpft werden. Sie müssen nur unter Kontrolle gebracht werden, und zwar von einem selber. Ehrgeiz ist ja an sich nicht schlecht. Man muß ihm nur seinen richtigen Platz zuweisen, und ihm gegebenfalls auch Zügel anlegen.

Mein Stil ist, ich gebe es zu, ziemlich aggressiv. Als Fußballspieler, Offizier etc. wäre ich es sicher auch. Dafür stecke ich auch gerne ein. Viele stört das, aber ich meine, daß eine Männerbewegung ohne eine gewisse Aggressivität - bei gleichzeitiger Bereitschaft, Regeln zu achten und Fairneß zu üben - sich gegen den Feminismus nicht würde durchsetzen können. Ich bitte daher um Nachsicht.

Gruß
trel


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