Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bushido

DschinDschin, Thursday, 15.03.2007, 18:29 (vor 6900 Tagen)

Ich bin kein Buddhist, aber manche Ideen des Buddhismus sind sehr brauchbar, so z.B. folgende:

Ursache und Wirkung: Karma

Kamma (Pali) bzw. Karma (Sanskrit) bedeutet ?Tat, Wirken? und bezeichnet das sinnliche Begehren und das Anhaften an die Erscheinungen der Welt (Gier, Hass, Ich-Sucht), die Taten, die dadurch entstehen, und die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in moralischer Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst.

Unser Leiden entsteht durch unser Abhängigkeit von der Welt und ihren Erscheinungen und durch unser Wollen und Streben, das uns in Abhängigkeiten bringt.

Frei ist nur, wer wenige Bedürfnisse hat und in sich ruht. In sich ruht nur derjenige, welcher nicht vom Irdischen abhängig ist.

Wer hinter Frauen herhechelt wie ein brünftiger Hund, der begibt sich in ihre Macht. Und wer seine innere Ruhe in die Hände von Frauen legt, der ist ihr Sklave. Jede Bindung bringt uns in Abhängigkeiten und schwächt uns. Andererseits sind wir gesellige Wesen und kommen ohne Beziehungen nicht aus.

Das kann nur bedeuten, äußerst vorsichtig bei der Wahl der Menschen zu sein, die man so nahe an sich heran lässt, dass Abhängigkeiten entstehen. Das bedeutet auch, dass man neben der Beziehung zur Partnerin gute Freundschaften zu Männern und auch Hobbys sind wichtig. Niemals darf die Frau der einzige Bezugspunkt im Leben werden.

Das Wesen des Mannes ist die Freiheit. Es kann nicht das Ziel des Lebens sein, zu einem Pantoffelhelden zu werden.

DschinDschin

--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

Bushido

Zeitgenosse, Thursday, 15.03.2007, 18:53 (vor 6900 Tagen) @ DschinDschin

Ursache und Wirkung: Karma
Kamma (Pali) bzw. Karma (Sanskrit) bedeutet ?Tat, Wirken? und bezeichnet
das sinnliche Begehren und das Anhaften an die Erscheinungen der Welt
(Gier, Hass, Ich-Sucht), die Taten, die dadurch entstehen, und die
Wirkungen von Handlungen und Gedanken in moralischer Hinsicht,
insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst.

Unser Leiden entsteht durch unser Abhängigkeit von der Welt und ihren
Erscheinungen und durch unser Wollen und Streben, das uns in
Abhängigkeiten bringt.
Frei ist nur, wer wenige Bedürfnisse hat und in sich ruht. In sich ruht
nur derjenige, welcher nicht vom Irdischen abhängig ist.

Verziepfte Weltentrücktheit. So redet nur, wer schon zu schwach für das Leben ist.

Wer hinter Frauen herhechelt wie ein brünftiger Hund, der begibt sich in
ihre Macht. Und wer seine innere Ruhe in die Hände von Frauen legt, der
ist ihr Sklave.

Zustimmung.

Wie auch:
"Das Geld, das wir haben, macht uns frei. Dem, dem wir hinterher jagen, das "verklavt uns."

Jede Bindung bringt uns in Abhängigkeiten und schwächt
uns. Andererseits sind wir gesellige Wesen und kommen ohne Beziehungen
nicht aus.

Allgemeinplatz

Das kann nur bedeuten, äußerst vorsichtig bei der Wahl der Menschen zu
sein, die man so nahe an sich heran lässt, dass Abhängigkeiten entstehen.

Zustimmung

Das bedeutet auch, dass man neben der Beziehung zur Partnerin gute
Freundschaften zu Männern und auch Hobbys sind wichtig. Niemals darf die
Frau der einzige Bezugspunkt im Leben werden.

Zustimmung. Um Letzteres ist sie aber stets bestrebt. Das ist ihr Wesen. Deshalb ist die Beziehung zu einer Frau ein steter Abwehr- und Freiheitskampf für den Mann.

Das Wesen des Mannes ist die Freiheit. Es kann nicht das Ziel des Lebens
sein, zu einem Pantoffelhelden zu werden.

Zustimmung

"Die Männer, die am besten mit Frauen auskommen,
sind immer zugleich diejenigen, die wissen,
wie man ohne sie auskommt."
(Baudelaire)

Gruß

Zeitgenosse - geht auch ohne Sanskrit, die Weltweisheit

Bushido

Nurmalebenso, Thursday, 15.03.2007, 19:21 (vor 6900 Tagen) @ DschinDschin

Ich bin kein Buddhist, aber manche Ideen des Buddhismus sind sehr
brauchbar, so z.B. folgende:

Unser Leiden entsteht durch unser Abhängigkeit von der Welt und ihren
Erscheinungen und durch unser Wollen und Streben, das uns in
Abhängigkeiten bringt.

Frei ist nur, wer wenige Bedürfnisse hat und in sich ruht. In sich ruht
nur derjenige, welcher nicht vom Irdischen abhängig ist.

Wer hinter Frauen herhechelt wie ein brünftiger Hund, der begibt sich in
ihre Macht. [...]

Im Buddhismus zählt nicht (nur) das Handeln, sondern in erster Linie die Gedanken (Wertmaßstäbe), die dem Handeln vorausgehen! Und wenn Du unbedingt etwas vermeiden willst, also ein Ziel hast, dann bist Du
- gedanklich - von diesem Wunsch genauso abhängig, wie durch das, von dem Du dich lösen willst ;-)

sinniert Nurmalebenso (örtlicher Buddhismusbeauftragter)

Bushido

DschinDschin, Thursday, 15.03.2007, 19:36 (vor 6900 Tagen) @ Nurmalebenso

Ich bin kein Buddhist, aber manche Ideen des Buddhismus sind sehr
brauchbar, so z.B. folgende:

Unser Leiden entsteht durch unser Abhängigkeit von der Welt und ihren
Erscheinungen und durch unser Wollen und Streben, das uns in
Abhängigkeiten bringt.

Frei ist nur, wer wenige Bedürfnisse hat und in sich ruht. In sich ruht
nur derjenige, welcher nicht vom Irdischen abhängig ist.

Wer hinter Frauen herhechelt wie ein brünftiger Hund, der begibt sich

in

ihre Macht. [...]


Im Buddhismus zählt nicht (nur) das Handeln, sondern in erster Linie die
Gedanken (Wertmaßstäbe), die dem Handeln vorausgehen! Und wenn Du
unbedingt etwas vermeiden willst, also ein Ziel hast, dann bist Du
- gedanklich - von diesem Wunsch genauso abhängig, wie durch das, von dem
Du dich lösen willst ;-)

sinniert Nurmalebenso (örtlicher Buddhismusbeauftragter)

So ist es, so ist es.
Alles, mit dem wir uns gedanklich sehr intensiv auseinandersetzen, gewinnt Macht über uns. Wir binden uns an das Thema.

Drum frage ich mich, ob es so sinnvoll ist, auf jeden profeministischen Artikel anzuspringen, oder ob es nicht besser wäre, Konstruktives für Männer zusammenzusuchen.

Ich gebe es ehrlich zu, das Lesen dieser vom Zeitgeist verseuchten Artikel macht mich auf die Dauer ganz krank. Das FeministInnengift ist für Männer nicht gesund. Außerdem entsteht da Coabhängigkeit, d.h. man sucht permanent Situationen, in denen man sich entrüsten kann.
Gewalt gegen Frauen, Pornographie, Kindesmißbrauch, Diskriminierung von Frauen, das sind für die FeministInnen auch so Themen, um sich dran aufzugeilen.
Wir sollten nicht den gleichen Fehler machen.

DschinDschin

--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

Bushido

Loxi, Thursday, 15.03.2007, 19:37 (vor 6900 Tagen) @ DschinDschin

Das Wesen des Mannes ist die Freiheit. Es kann nicht das Ziel des Lebens
sein, zu einem Pantoffelhelden zu werden.

DschinDschin

Der Haustyrann kann auch nicht das Ziel sein.

Loxia

Bushido

gast 456, Thursday, 15.03.2007, 20:13 (vor 6900 Tagen) @ Loxi

Das Wesen des Mannes ist die Freiheit. Es kann nicht das Ziel des Lebens
sein, zu einem Pantoffelhelden zu werden.

DschinDschin


Der Haustyrann kann auch nicht das Ziel sein.

Loxia

du gibst nicht auf, gell? loxia schreibt hier nicht. was ist eigentlich dein problem, ist vielleicht irgendwas zu kurz geraten, dass du dauern auf dich aufmerksam machen musst. das kannst du ja tun, nur nimm deinen namen und schmück dich nicht mit fremden federn.

du weißt ja, die laus im fell des esel....

dein wadenbeisser

Bushido

Salvatore Ventura @, Berlin, Thursday, 15.03.2007, 20:16 (vor 6900 Tagen) @ DschinDschin

"Frei ist nur, wer wenige Bedürfnisse hat und in sich ruht. In sich ruht nur derjenige, welcher nicht vom Irdischen abhängig ist."

So stehts nicht nur im Buddhismus. Auch unsere abendländische Kultur hat ähnliches Gedankengut zu bieten. Das nannte sich Stoizismus und seine Vertreter waren die Stoiker. Begründer dieser Philosophie war Epiktet. Das war ein Grieche.

Ciao
Salvatore

Bushido

Hemsut, Thursday, 15.03.2007, 20:20 (vor 6900 Tagen) @ Loxi

Das Wesen des Mannes ist die Freiheit. Es kann nicht das Ziel des Lebens
sein, zu einem Pantoffelhelden zu werden.

DschinDschin


Der Haustyrann kann auch nicht das Ziel sein.

Loxia

Warum Haustyrann? Ein Mann, vor dem ich Respekt habe und dem ich das Leben so angenehm wie möglich gestalten möchte, ist doch kein Haustyrann. Ich bin der Meinung, daß man demjenigen, der draußen die Brötchen verdient, nicht auch noch zuhause alle möglichen Aufgaben zuschieben muß. Ganz im Gegenteil, nach einem 10-12 Stunden-Job (bei meinem Mann ist es noch mehr!) sollte ich doch bemüht sein, ihm das bißchen Zeit, daß er zuhause verbringt, so schön wie möglich zu machen. Einen Pantoffelhelden, der springt, wenn ich sage: Spring, möchte ich nicht haben.

Hemsut

Bushido

Lucius I. Brutus, Thursday, 15.03.2007, 20:32 (vor 6900 Tagen) @ Salvatore Ventura

So stehts nicht nur im Buddhismus. Auch unsere abendländische Kultur hat
ähnliches Gedankengut zu bieten.

Definitiv deiner Meinung. Mit allem Respekt für Budhismus aber warum in die Ferne schweifen. Der Abendland bietet genügend kulturelle Anhaltspunkte. Diese leider sind mittlerweile so verwaschen und so verfälscht, dass man nur schwer erkennen kann. So manche sucht vielleicht ein Heil wo anders, da vielleicht fern der Praxis einiges schöner aussieht.

Der Abendland hat nicht nur Stoizismus, sondern u.a. Humanismus, Ratinoalismus und Aufklärung. Allein wenn man sich schon ein wenig darauf zurückbesinnen könnte, würde wieder einiges an Vernunft zurückkehren.

Plato wäre Heutzutage ein Maskulist und würde sich wundern, dass es doch was schlimmeres gibt als die Sophistiker: Feminitinnen.

Bushido

Lucius I. Brutus, Thursday, 15.03.2007, 21:03 (vor 6900 Tagen) @ Loxi

Das Wesen des Mannes ist die Freiheit. Es kann nicht das Ziel des Lebens
sein, zu einem Pantoffelhelden zu werden.

DschinDschin


Der Haustyrann kann auch nicht das Ziel sein.

Loxia

Da sagt dir einer, er will kein Hitler sein und da antwotest du, Stalin ist auch nicht besser.

Ein vorzügliches Lehrstück weiblicher Logik und Dummheit. Mehr davon, süße, Bitte. Einfach köstlich.

Bushido

Nurmalebenso, Thursday, 15.03.2007, 21:35 (vor 6900 Tagen) @ DschinDschin

Drum frage ich mich, ob es so sinnvoll ist, auf jeden profeministischen
Artikel anzuspringen, oder ob es nicht besser wäre, Konstruktives für
Männer zusammenzusuchen.

Was meinst Du mit "Konstruktives"?

Ich gebe es ehrlich zu, das Lesen dieser vom Zeitgeist verseuchten Artikel
macht mich auf die Dauer ganz krank. Das FeministInnengift ist für Männer
nicht gesund.

Wenn man sich nur noch mit diesem Thema befasst und sich dann auch noch gegenseitig hochschaukelt, dann ist das wirklich nicht gesund. Man merkt bei manchen Beiträgen, hier im Forum, dass da ein vernünftiger, relativierender Ausgleich, oder noch schlimmer, ein Bezug zur Realität fehlt. Da wird theoretisiert und konstruiert, bis etwas dabei herauskommt, was es im echten Leben gar nicht gibt. Feministinnen haben genau das in den letzten 40 Jahren perfektioniert, und sich eine Welt gebastelt, die mit der Welt, wie wir sie wahrnehmen, nichts mehr zu tun hat!

Gewalt gegen Frauen, Pornographie, Kindesmißbrauch, Diskriminierung von
Frauen, das sind für die FeministInnen auch so Themen, um sich dran
aufzugeilen.
Wir sollten nicht den gleichen Fehler machen.

So ist das! Siehe voriger Absatz!

Numes

Bushido

;-), Thursday, 15.03.2007, 21:44 (vor 6900 Tagen) @ Nurmalebenso

Wenn man sich nur noch mit diesem Thema befasst und sich dann auch noch
gegenseitig hochschaukelt, dann ist das wirklich nicht gesund. Man merkt
bei manchen Beiträgen, hier im Forum, dass da ein vernünftiger,
relativierender Ausgleich, oder noch schlimmer, ein Bezug zur Realität
fehlt. Da wird theoretisiert und konstruiert, bis etwas dabei herauskommt,
was es im echten Leben gar nicht gibt. Feministinnen haben genau das in den
letzten 40 Jahren perfektioniert, und sich eine Welt gebastelt, die mit der
Welt, wie wir sie wahrnehmen, nichts mehr zu tun hat!

Ach und das sagt einer, der sich über das Prsse-Photo des Jahres aufgeregt hat.

Mach nix, passiert jedem hin und wieder ;-)

Bushido

Nurmalebenso, Thursday, 15.03.2007, 22:00 (vor 6900 Tagen) @ Lucius I. Brutus

Mit allem Respekt für Budhismus aber warum in
die Ferne schweifen.

Weil es im Abendland nichts wirklich vergleichbares zur buddhistischen Philosophie gibt. Zum Beispiel den Stoizismus mit dem Buddhismus vergleichen zu wollen, hieße Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Oberflächlich betrachtet besteht vielleicht eine grobe Ähnlichkeit, aber schon im Kern sind beide Ansätze grundverschieden. Es würde aber zu weit führen, den Buddhismus mit ein paar Sätzen erklären zu wollen. Deshalb hier mal die grundlegenden Ansätze, für die, die es interessiert:

Stoizismus
Buddhismus (5 Seiten)

Bushido

Nurmalebenso, Thursday, 15.03.2007, 22:33 (vor 6900 Tagen) @ ;-)

Ach und das sagt einer, der sich über das Prsse-Photo des Jahres aufgeregt
hat.

Mach nix, passiert jedem hin und wieder ;-)

Über das Foto habe ich mich nicht aufgeregt - noch nicht einmal über einige Leutz, die sich nicht die Mühe gemacht haben, Scheinbares auf Hintergründiges abzuklopfen. Wenn ich mich aufrege, dann (manchmal) nur über ein bestimmtes Thema ... aber schon lange nicht mehr über Vulgär-Feminismus.

Unpassender Titel

Beelzebub, Thursday, 15.03.2007, 23:57 (vor 6900 Tagen) @ DschinDschin

Ich bin kein Buddhist, aber manche Ideen des Buddhismus sind sehr
brauchbar...

Sawadee Dschin

Wer, wie wir, in westlichen Wertmaßstäben aufgewachsen ist, für den ist es m.E. fast unmöglich, wirklich Buddhist zu sein.

Was aber hat dich bewogen, deinen Ausführungen ausgerechnet "den Weg des Kriegers" als Überschrift voranzustellen? Es dürfte wohl kaum etwas geben, was schlechter zur Lehre des Buddha passt, als eine Philosophie, die den Sinn des Lebens im Kampf sieht und die u.a. die bedingungslose Unterwerfung des Individuums unter ein Ordnungsprinzip bzw. den Befehl eines Führers fordert.

Übrigens scheint, wenn nicht Buddha, so doch der sehr bedeutende Bodhisattva Shantideva unsere Feministinnen schon vor über 1000 Jahren vorausgeahnt zu haben:

Wenn Krähen eine sterbende Schlange finden, benehmen sie sich als wären sie Adler.
Wenn ich mich als Opfer sehe, kränkt mich der kleinste Fehlschlag.*

Greets

Beelzebub

*Aus "Buddhismus für Ungläubige" von Steven Batchelor. Ein lesenswertes Buch.

--
"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)

Unpassender Titel

DschinDschin, Friday, 16.03.2007, 00:16 (vor 6900 Tagen) @ Beelzebub

Ich bin kein Buddhist, aber manche Ideen des Buddhismus sind sehr
brauchbar...


Sawadee Dschin

Wer, wie wir, in westlichen Wertmaßstäben aufgewachsen ist, für den ist es
m.E. fast unmöglich, wirklich Buddhist zu sein.

Was aber hat dich bewogen, deinen Ausführungen ausgerechnet "den Weg des
Kriegers" als Überschrift voranzustellen? Es dürfte wohl kaum etwas geben,
was schlechter zur Lehre des Buddha passt, als eine Philosophie, die den
Sinn des Lebens im Kampf sieht und die u.a. die bedingungslose
Unterwerfung des Individuums unter ein Ordnungsprinzip bzw. den Befehl
eines Führers fordert.

Übrigens scheint, wenn nicht Buddha, so doch der sehr bedeutende
Bodhisattva
Shantideva unsere Feministinnen schon vor über 1000 Jahren vorausgeahnt zu
haben:

Wenn Krähen eine sterbende Schlange finden, benehmen sie sich als wären
sie Adler.
Wenn ich mich als Opfer sehe, kränkt mich der kleinste Fehlschlag.*

Greets

Beelzebub

*Aus "Buddhismus für Ungläubige" von Steven Batchelor. Ein lesenswertes
Buch.

Jo, stimmt. An das mit dem Führer habe ich nicht gedacht.
Ich kam drauf, weil der Bushido doch im Buddhismus wurzelt.
Buddhismus hat etwas mit Selbstaufgabe zu tun und Bushido auch.
Mein Wunsch ist, dass Männer ihre Erfüllung mehr in sich selbst finden, als darin, den Forderungen der Umwelt zu genügen.
Ein Mann muss keinen Sohn gezeugt, keinen Baum gepflanzt und auch keinen 12-Zylinder gefahren sein, um ein Mann zu sein.
Ein Mann muss auch keine Familie gründen und sich nicht zum Knecht derselben machen, um ein Mann zu sein.
Männer müssen lernen, frei zu sein, wirklich frei.

DschinDschin

PS.: Beelzebub, bist Du nicht Jurist?
Könntest Du nicht mal einen Ehevertrag entwerfen, der genau die rechtliche Situation abbildet, wie sie bei Zugewinngemeinschaft vom Gesetz vorgegeben ist? Wichtig wäre, dass die wirtschaftlichen Langzeitfolgen eines solchen Arrangements sichtbar würden.

--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

*gähn*

Grid Girl, Friday, 16.03.2007, 01:07 (vor 6900 Tagen) @ gast 456

Ist eben wieder Donnerstag. Donnerstag ist Arbeitsloser-Faker-Tag. Allmählich wird's langweilig. Aber das können wir ändern, Faker. Schau doch am nächsten Donnerstag einfach mal über die Schulter. Da sitzt nämlich eine von uns. Und kommt rüber und hält dir die Maus. Ohne dass du sie darum bitten musst.

Grid Girl

Bushido

Lucius I. Brutus, Friday, 16.03.2007, 03:04 (vor 6899 Tagen) @ Nurmalebenso

Mit allem Respekt für Budhismus aber warum in
die Ferne schweifen.


Weil es im Abendland nichts wirklich vergleichbares zur buddhistischen
Philosophie gibt. Zum Beispiel den Stoizismus mit dem Buddhismus
vergleichen zu wollen, hieße Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Oberflächlich betrachtet besteht vielleicht eine grobe Ähnlichkeit, aber
schon im Kern sind beide Ansätze grundverschieden. Es würde aber zu weit
führen, den Buddhismus mit ein paar Sätzen erklären zu wollen. Deshalb
hier mal die grundlegenden Ansätze, für die, die es interessiert:

Um Gottes willen, da war niemals die Absicht, Stoizismus mit dem Buddhismus zu vergleichen.

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