Abschaffung des Unterhalts
DervordemRechner, Friday, 16.03.2007, 13:54 (vor 6899 Tagen)
Es betrifft mich zwar nicht, aber für andere könnte das sehr interessant werden.
Zitat: "Im Prinzip wird der Ehegattenunterhalt durch das Gesetz bis in durchschnittliche Einkommensverhältnisse abgeschafft."
Quelle: Zypries neues Gesetz
Das Feminat beseitigt anscheinend nun seine nützlichen Idioten (in diesem Fall die Unterhalts-Abzockerinnen):
RRRRRRRRAAAATTTT! ZACK!
Kopf ab.
DervordemRechnerlebt
Abschaffung des Unterhalts
Garfield, Friday, 16.03.2007, 16:41 (vor 6899 Tagen) @ DervordemRechner
Hallo vor dem Rechner lebender!
Das Ganze scheint mir Teil der gerade laufenden Kampagne für höheren Druck auf Frauen hin zur Erwerbsarbeit zu sein. Man erhofft sich dadurch mehr qualifizierte Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt. Das könnte man natürlich auch erreichen, indem man die vielen erwerbslosen Jugendlichen und überhaupt die Erwerbslosen aus- oder weiterbildet. Aber das kostet nicht selten mehr Geld als es kurzfristig einbringt. Außerdem geht es wohl auch mehr um Arbeitskräfte mit Hochschulabschluß, um auf der Ebene auch die Löhne drücken zu können.
Na ja, offensichtlich hat das Ganze auch positive Auswirkungen. Aber es bleibt abzuwarten, was letztendlich daraus wird. Den Berufsfeministinnen wird schon klar sein, daß sie das stillschweigende Wohlwollen der Mehrheit der Frauen verlieren, wenn sie ihnen die männlichen Geldesel nehmen.
Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, daß geschiedene Männer für Kinder letztendlich doch umso mehr zahlen müssen, so daß die Ex-Frauen dann darüber alimentiert werden. Das neue Gesetz wird dann wohl nur geschiedene und nicht erwerbstätige Frauen ohne Kinder treffen.
Die kann man dann ohne hohe Unterhaltszahlungen seitens des Ex-Mannes und über Hartz IV prima auf den Arbeitsmarkt zwingen.
Wer weiß - vielleicht trägt das ja dazu bei, daß auch immer mehr Frauen erkennen, daß sie von Feministinnen nichts Gutes zu erwarten haben, sondern daß die etablierten Berufsfeministinnen zuallererst sich selbst sehen und dann noch die Interessen diverser Lobbyisten.
Freundliche Grüße
von Garfield
Abschaffung des Unterhalts
DervordemRechnerlebt, Friday, 16.03.2007, 18:05 (vor 6899 Tagen) @ Garfield
Hallo Garfield,
Das Ganze scheint mir Teil der gerade laufenden Kampagne für höheren Druck
auf Frauen hin zur Erwerbsarbeit zu sein. Man erhofft sich dadurch mehr
qualifizierte Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt.
Den Gedanken hatte ich auch. Aber ich denke, man möchte mehr 1-Euro-Jobber haben, die qualifiziert sind, denn die eignen sich eher zum Löhnedrücken.
Das könnte man natürlich
auch erreichen, indem man die vielen erwerbslosen Jugendlichen und
überhaupt die Erwerbslosen aus- oder weiterbildet. Aber das kostet nicht
selten mehr Geld als es kurzfristig einbringt.
Ich habe den Eindruck, daß man eher Geld mit den 1-Euro-Jobbern verdienen möchte (siehe Überschüsse der ARGE). Deren Politik beschränkt sich ja tatsächlich nur noch darauf, d.h. man bekommt z.B. keine Umschulungen und Ausbildungen mehr.
Na ja, offensichtlich hat das Ganze auch positive Auswirkungen. Aber es
bleibt abzuwarten, was letztendlich daraus wird. Den Berufsfeministinnen
wird schon klar sein, daß sie das stillschweigende Wohlwollen der Mehrheit
der Frauen verlieren, wenn sie ihnen die männlichen Geldesel nehmen.
Ich denke, die Feministinnen sind auf deren Zustimmung nicht mehr angewiesen (und das werden sie ihnen auch zeigen). Ich sehe da interressante Zeiten auf uns zukommen.
Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, daß geschiedene Männer für Kinder
letztendlich doch umso mehr zahlen müssen, so daß die Ex-Frauen dann
darüber alimentiert werden. Das neue Gesetz wird dann wohl nur geschiedene
und nicht erwerbstätige Frauen ohne Kinder treffen.
Das habe ich so auch irgendwo gelesen. Für die ändert sich praktisch gar nichts. Aber wer weiß? Vielleicht ist das erst der Anfang. Obwohl dann natürlich der Staat im ersten Moment für den Ausfall einspringen muß. Hartz-4 wäre allerdings das optimale Druckmittel, um Frauen zum arbeiten zu zwingen, denn deren Kinder kann man ja jetzt bequem in die Krippen abschieben, die ja so zahlreich geschafffen werden.
Die kann man dann ohne hohe Unterhaltszahlungen seitens des Ex-Mannes und
über Hartz IV prima auf den Arbeitsmarkt zwingen.
Ganz genau.
Wer weiß - vielleicht trägt das ja dazu bei, daß auch immer mehr Frauen
erkennen, daß sie von Feministinnen nichts Gutes zu erwarten haben,
sondern daß die etablierten Berufsfeministinnen zuallererst sich selbst
sehen und dann noch die Interessen diverser Lobbyisten.
Das bleibt zu hoffen. Aber es wird sowieso nichts mehr ändern, da sich die Politik mittlerweile vom Wähler unabhängig gemacht hat.
DervordemRechnerlebt
Abschaffung des Unterhalts
Garfield, Friday, 16.03.2007, 18:58 (vor 6899 Tagen) @ DervordemRechnerlebt
Hallo vor dem Rechner lebender!
Den Gedanken hatte ich auch. Aber ich denke, man möchte mehr 1-Euro-Jobber haben, die qualifiziert sind, denn die eignen sich eher zum Löhnedrücken.
Klar. Hartz IV hatte vor allem den Zweck, den Politikern den Spaghat zwischen drohenden steigenden Kosten für die Sozialkassen und den Wünschen seitens der Besitzer der Unternehmen nach einer höheren Erwerbslosenzahl zu ersparen. Vor Hartz IV bedeuteten mehr Erwerbslose immer höhere Kosten für die Arbeitslosenversicherung und gleichzeitig eine schlechte Arbeitslosenstatistik, was für Politiker bei Wahlen schlecht war.
Hartz IV hat die Kosten für die Arbeitslosenversicherung gesenkt, die 1-Euro-Jobber fallen schön aus der Arbeitslosenstatistik heraus und obendrein kann man auf ihre Kosten auch noch einen guten Reibach erwirtschaften.
So steigen die realen Erwerbslosenzahlen immer weiter an, und das wirkt grundsätzlich lohndrückend. Also sieht man sich nach weiteren potenziellen Real-Erwerbslosen um und macht dabei nun auch vor den Frauen nicht mehr halt.
Deren Politik beschränkt sich ja tatsächlich nur noch darauf, d.h. man bekommt z.B. keine Umschulungen und Ausbildungen mehr.
Nein, warum auch. Das kostet Geld und senkt die Zahl derjenigen, die man mit 1-Euro-Jobs maximal ausbeuten kann. Da hast du natürlich völlig Recht.
Ich denke, die Feministinnen sind auf deren Zustimmung nicht mehr angewiesen (und das werden sie ihnen auch zeigen).
Das glauben sie vielleicht. Aber sie können sich nur solange als Sprachrohr aller Frauen ausgeben, wie die Mehrheit der Frauen dies schweigend hinnimmt. Kritik von Frauen wird von nicht wenigen Berufsfeministinnen aber durchaus ernst genommen, wie die Angriffe gegen Eva Herrmann zeigen.
Ich sehe da interessante Zeiten auf uns zukommen.
Oh ja. Ich denke, Eva Herrmanns Buch ist erst der Anfang. Allerdings hat es immer schon Frauenverbände gegeben, die sich gegen etablierte Feministinnen gewandt haben, und leider hatten die Männer dann auch dabei meist das Nachsehen...
...denn deren Kinder kann man ja jetzt bequem in die Krippen abschieben, die ja so zahlreich geschafffen werden.
Ja, so kann Kinderbetreuung nicht mehr als Vorwand genommen werden, um Jobangebote oder 1-Euro-Ausbeutung abzulehnen. Das ist primärer Sinn und Zweck der Sache.
Allerdings sehe ich da auch wieder große Probleme. Die heutigen Kinderkrippen werden oft mit denen in der DDR verglichen. Tatsächlich kann man sie aber damit gar nicht vergleichen. In der DDR waren die Kinderkrippen nämlich voll auf Kleinstkinder ausgelegt. Weil kleine Kinder mehr Betreuung brauchen, gab es mehr Personal. In den Krippen gab es Wagen, mit denen die Kinder, die noch nicht lange Strecken gehen konnten, spazieren gefahren werden konnten.
Zufällig mußte eine Verwandte von mir ihre Tochter gerade in eine Kinderkrippe geben. Die Zustände dort sind ziemlich übel. Es ist eigentlich ein Kindergarten, der auf ältere Kinder ausgelegt ist und eben nicht auf Kleinkinder. Man verläßt sich dort oft darauf, daß die älteren Kinder schon auf die kleineren aufpassen - die älteren Kinder werden also quasi als Gratis-Betreuungskräfte eingespannt. Die kleinen Kinder machen den älteren natürlich alles nach. Weil die älteren allein auf die Toilette gehen, versuchen die kleinen Kinder das auch und verschmutzen dabei sich selbst, ihre Kleidung und die Toilettenräumlichkeiten. Es sind nicht genügend Betreuer vorhanden, und naürlich gibt es auch keine Wagen, um die kleinsten Kinder damit spazieren zu fahren. Wenn ein Spaziergang angesetzt wird, können die kleinsten Kinder zusehen, wie sie hinterher kommen.
Da wird also wild improvisiert, um möglichst ohne Mehrkosten auch kleinste Kinder mit aufnehmen zu können. Nur damit man behaupten kann, es gäbe genügend Betreuungsmöglichkeiten.
Interessant finde ich in dem Zusammenhang auch die Fehlinformationen des Familienministeriums. Da wurde in einer Broschüre beispielsweise behauptet, daß Eltern Betreuungskosten für Kinder bis 6 Jahren von der Steuer absetzen können, obwohl das nur für Kinder bis 5 Jahren gilt. Es gab noch ähnliche Fehlinformationen, die ganz offensichtlich Mütter dazu animieren sollten, ihre Kinder irgendwo in Betreuung zu geben und möglichst schnell wieder auf den Arbeitsmarkt zurückzukehren.
Auch die Meldung, daß Zypries angeblich zum Bundesverfassungsgericht wechselt, macht bezogen darauf durchaus Sinn. Gegen den geplanten Ganztagsschulen- und Kindergarten-Zwang muß man ja Klagen erwarten, die bis vor das Verfassungsgericht gehen können. Dann ist es gut, dort Leute sitzen zu haben, die man schon für dieses Projekt auf der inoffiziellen Gehaltsliste stehen hat.
Aber es wird sowieso nichts mehr ändern, da sich die Politik mittlerweile vom Wähler unabhängig gemacht hat.
Ja, leider ist der Wähler aber nach wie vor von der Politik abhängig. Ich hoffe, daß immer mehr Menschen dieser Widerspruch sauer aufstößt.
Freundliche Grüße
von Garfield
Abschaffung des Unterhalts
Christine
, Saturday, 17.03.2007, 09:12 (vor 6898 Tagen) @ DervordemRechner
Es betrifft mich zwar nicht, aber für andere könnte das sehr interessant
werden.
Zitat: "Im Prinzip wird der Ehegattenunterhalt durch das Gesetz bis in
durchschnittliche Einkommensverhältnisse abgeschafft."
Quelle:
Zypries
neues Gesetz
Das Feminat beseitigt anscheinend nun seine nützlichen Idioten (in diesem
Fall die Unterhalts-Abzockerinnen):
RRRRRRRRAAAATTTT! ZACK!
Kopf ab.
DervordemRechnerlebt
Ein Gastbeitrag auf der MANNdat-Homepage gibt Aufschluss in dieser Sache.
Gruß - Christine
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7. Familienbericht http://dip.bundestag.de/btd/16/013/1601360.pdf
Seite 234, Familienarbeit: - Väter 70 Std. - Mütter 46 Std.
Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=12360
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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein