Lieber Zwangsarbeiter statt Freiwillige
Zentralstelle KDV: Wehrpflicht absurd
Am Montag, 18.12.2006 berichtete DER SPIEGEL:
Jungs Gerechtigkeit
Mit fragwürdigen Tricks erfüllt das Verteidigungsressort die Vorgabe von Minister Franz Josef Jung (CDU), rund 4000 zusätzliche Stellen für Rekruten einzurichten. Um mehr ?Wehrgerechtigkeit? herzustellen, hatte Jung angeordnet, die Zahl der Posten für den neunmonatigen Grundwehrdienst auf gut 35 000 zu erhöhen. Um den Aufwand für Sold, Ausbildung und Unterbringung dieser Zusatz-Rekruten zu finanzieren, spart die Bundeswehr nun bei Freiwilligen. So soll die Zahl der Zeit- und Berufssoldaten langsamer als bisher geplant auf die Sollstärke von rund 195 000 anwachsen. Zudem fallen etliche der 25 000 Stellen für Rekruten weg, die ihren Wehrdienst freiwillig auf bis zu 23 Monate verlängern möchten. Diese Freiwillig-Längerdiener stellen aber einen wesentlichen Teil der Mannschaften bei den Auslandsmissionen, weil Neun-Monats-Rekruten dort nicht eingesetzt werden dürfen. Jungs Zusatz-Rekruten sollen nach der Grundausbildung vornehmlich Wache schieben.
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