Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Baby-Leiche in Hamburg gefunden

Nihilator ⌂, Bayern, Sunday, 18.03.2007, 01:27 (vor 6897 Tagen) @ Benno

Hört das eigentlich nie auf?

Schon wieder ein totes Neugeborenes gefunden.

Es hört sicher nicht auf; ich fürchte, das wird noch viel, viel schlimmer werden. Lassen wir nur die nächste Generation bindungsgeschädigter emotional verkrüppelter Krippen- und Scheidungskinder groß werden.

Hier in der Gegend gab es jetzt auch einen Fall, der die Leute ziemlich aufgewühlt hat (Zitat eines Bekannten: die Einschläge kommen näher):

"Eine Frau aus Oberfranken hat den Mord an ihrem Sohn gestanden. Die Leiche des Säuglings versenkte sie in einem nahe gelegenen See.

Mit einer Decke soll die 32-Jährige aus Tauperlitz (Landkreis Hof) ihr Kind erstickt haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Der Säugling sei vermutlich bereits im Herbst 2006 unmittelbar nach der Geburt getötet worden. Es handelt sich um das vierte Kind der Frau. Gegen sie wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen, ihr Motiv ist noch nicht bekannt. Eine Verzweiflungstat der psychisch angeschlagenen Frau könne aber nicht ausgeschlossen werden."

Und auch hier das ewig gleiche Spiel: offenbar eine "Verzweiflungstat". Paßt eigentlich schlecht zu dem immerhin verwendeten Terminus "Mord".

Verdammte Scheiße, da hat offenbar eine Mutter ihr Kind ermordet, und die
Polizistin versucht nur, die Mörderin als hilfsbedürftig darzustellen.

" "Wir haben Anhaltspunkte für das Motiv, möchten sie aber noch nicht preisgeben", sagte der Leiter der Hofer Mordkommission, Reinhard Kopp. Die Frau befinde sich in einem schlechten psychischen Zustand. Es gebe Anhaltspunkte für eine psychische Zwangslage. Die Frau bedauere die Tat sehr, sagte Kopp. "Sie ist auf keinen Fall eine gewissenlose Kindsmörderin." Ein psychiatrisches Gutachten werde auch die Frage der Schuldfähigkeit prüfen." "
(Quelle: FOCUS)

Wieso fühlt sich eigentlich alle Welt umgehend bemüßigt, noch dazu die Polizei, diese Personen sofort öffentlich in Schutz zu nehmen? Ist es eine wichtige Information für die Öffentlichkeit, daß die Frau nicht "gewissenlos" sein soll? Fällt jedenfalls mir schwer zu glauben; die Tat liest sich ziemlich kühl geplant und begangen.

Werde ich es eines Tages noch erleben, daß ein männlicher Mörder oder Kinderschänder in den Medien mit dem gleichen triefenden Verständnis behandelt wird?

"Es war wohl eine Verzweiflungstat, der Mann befindet sich in sehr schlechtem psychischen Zustand. Auf keinen Fall ist er ein gewissenloser Kinderschänder."

Da würde wohl alle Welt aufschreien. Und mit Recht.


Gruß,
nihi

--
CETERUM CENSEO FEMINISMUM ESSE DELENDUM.

MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


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