Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Die deutsch-polnische Staatsaffäre begann in Hamburg

Christine ⌂, Sunday, 18.03.2007, 10:09 (vor 6897 Tagen)

Spannungen Die europäischen Nachbarn tun sich miteinander schwer

Die deutsch-polnische Staatsaffäre begann in Hamburg-Niendorf
Es war nur eine von vielen Scheidungen in Hamburg. Doch die Folgen beschäftigen die Regierungen in Berlin und Warschau. Wojciech Pomorski wollte mit seinen Kindern nur polnisch sprechen, das Jugendamt war dagegen. Polens Medien geißelten deutschen "Assimilierungszwang". Nun muss Kanzlerin Merkel die Wogen glätten.

Von Sandra Pabst

Hamburg - Dieser Aktenberg wiegt mindestens zehn Kilo. So schwer kann ein Leben sein, wenn es fein säuberlich auf Tausenden, eng bedruckten Papierseiten abgeheftet ist. Es ist die Geschichte des Polen Wojciech Pomorski, der mit seinen Kindern polnisch sprechen wollte, was ihm vom deutschen Staat verboten wurde. Es ist eine Geschichte, in der es nicht nur um eine verlorene Liebe und verletzten Nationalstolz geht, sondern vor allem um das schwierige Verhältnis zwischen Polen und Deutschen.

Hamburg-Niendorf, in einer normalen Wohnsiedlung. "Kommen Sie herein", sagt Pomorski. Der 36-Jährige trägt dunklen Anzug und weißes Hemd. Die Haare akkurat geschnitten, der Blick offen und erwartungsvoll. Der Klang seiner Stimme und die Farbe seines Akzents erinnern an den polnischen Boxer Dariusz Michalczewski, der einst für Deutschland kämpfte.

Pomorski kämpft für Polen. Während ihn hierzulande kaum jemand kennt, ist er jenseits der Oder ein Nationalheld. Einer, der es den Deutschen endlich zeigt und sich nichts gefallen lässt. So jedenfalls berichten polnische Medien.

Weiter gehts hier

--
7. Familienbericht http://dip.bundestag.de/btd/16/013/1601360.pdf
Seite 234, Familienarbeit: - Väter 70 Std. - Mütter 46 Std.
Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=12360

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Die deutsch-polnische Staatsaffäre begann in Hamburg

GENESISWORKS, Sunday, 18.03.2007, 14:17 (vor 6897 Tagen) @ Christine

Deutschland glaubt wohl selber, dass alle anderen Kulturen besser sind als die eigene.Warum sonnst diese Angst?

Spannungen Die europäischen Nachbarn tun sich miteinander schwer

Die deutsch-polnische Staatsaffäre begann in Hamburg-Niendorf
Es war nur eine von vielen Scheidungen in Hamburg. Doch die Folgen
beschäftigen die Regierungen in Berlin und Warschau. Wojciech Pomorski
wollte mit seinen Kindern nur polnisch sprechen, das Jugendamt war
dagegen. Polens Medien geißelten deutschen "Assimilierungszwang". Nun muss
Kanzlerin Merkel die Wogen glätten.

Von Sandra Pabst

Hamburg - Dieser Aktenberg wiegt mindestens zehn Kilo. So schwer kann ein
Leben sein, wenn es fein säuberlich auf Tausenden, eng bedruckten
Papierseiten abgeheftet ist. Es ist die Geschichte des Polen Wojciech
Pomorski, der mit seinen Kindern polnisch sprechen wollte, was ihm vom
deutschen Staat verboten wurde. Es ist eine Geschichte, in der es nicht
nur um eine verlorene Liebe und verletzten Nationalstolz geht, sondern vor
allem um das schwierige Verhältnis zwischen Polen und Deutschen.

Hamburg-Niendorf, in einer normalen Wohnsiedlung. "Kommen Sie herein",
sagt Pomorski. Der 36-Jährige trägt dunklen Anzug und weißes Hemd. Die
Haare akkurat geschnitten, der Blick offen und erwartungsvoll. Der Klang
seiner Stimme und die Farbe seines Akzents erinnern an den polnischen
Boxer Dariusz Michalczewski, der einst für Deutschland kämpfte.

Pomorski kämpft für Polen. Während ihn hierzulande kaum jemand kennt, ist
er jenseits der Oder ein Nationalheld. Einer, der es den Deutschen endlich
zeigt und sich nichts gefallen lässt. So jedenfalls berichten polnische
Medien.

Weiter
gehts hier

--
7. Familienbericht http://dip.bundestag.de/btd/16/013/1601360.pdf
Seite 234, Familienarbeit: - Väter 70 Std. - Mütter 46 Std.
Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=12360

Die deutsch-polnische Staatsaffäre begann in Hamburg

Nurmalebenso, Sunday, 18.03.2007, 21:25 (vor 6897 Tagen) @ Christine

Weiter
gehts hier

Das ist mal wieder ein hammerhartes Stück deutscher Amtsanmaßung!

Auf welche Rechtsgrundlage will man sich bei dieser Behörde denn eigentlich berufen? Dass niemand wegen seiner Herkunft (Art. 3 Grundgesetz) oder Sprache (Art. 2[2] Menschenrechtskonventionen) benachteiligt werden darf, sollte sich ja wohl auch bis in deren Dunstkreis herumgesprochen haben!

Warum überhaupt darf (durfte) der unbescholtene Vater seine Kinder nur unter Aufsicht sehen? Und welche Notwendigkeit besteht eigentlich darin, die Gespräche zwischen Vater und Kindern wortwörtlich abzuhören - etwa, weil er sie unbemerkt vorbereiten und dann eines nach Polen "entführen" könnte? Nun, dies hat die Kindsmutter - mit freundlicher Unterstützung (wenn nicht sogar auf Anraten) der Behörde - schließlich ja selber getan: Ab ins Ausland und weg vom Vater, der damit gezwungen wird, auch (nochmal) in Österreich sein Recht einzuklagen. Da spielt mal wieder eine auf Zeit!

Obwohl ich das Motiv des Polen eigentlich absolut schwachsinnig finde (Nationalstolz ... na,ja ...), hoffe ich, dass er Recht bekommt und das Jugendamt zur Raison gebracht wird!

powered by my little forum