Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauenrechte Global

DschinDschin, Monday, 19.03.2007, 12:34 (vor 6896 Tagen) @ DschinDschin

Karen Krüger
Konferenz mit Nebenwirkungen
FRauenrechte Global

1995 fand in Peking die 4. Weltfrauenkonferenz statt. Die Bilanz zeigt:
Das Hauptproblem der Benachteiligung ist noch immer ungelöst.

DAS
PARLAMENT

Die harten Fakten vorneweg: Noch immer steigt weltweit die
HIV-Infektionsrate bei Frauen. Auch die Gewalt gegen Frauen konnte in den
vergangenen Jahren nicht reduziert werden. Armut und Menschenhandel haben
oft ein weibliches Gesicht. Der wachsende Fundamentalismus und bewaffnete
Konflikte haben in vielen Ländern Bedingungen geschaffen, die die
Verwirklichung von Frauenrechten fast unmöglich machen. Zudem geht in
Zeiten weltweiten Sozialabbaus der politische Wille, Frauenprojekte zu
finanzieren, immer mehr verloren. Berichte von Frauenorganisationen und
den Vereinten Nationen zeigen: Zum Jubeln gibt es keinen Anlass.

Das Hauptproblem der Benachteiligung von Frauen kann deswegen nicht gelöst werden, weil es sie de facto nicht gibt. Die Benachteiligung von Frauen entsteht dadurch, dass man Frauen in Watte packt, dass es für Frauen immer den leichten Weg aus existenzieller Not gibt: Heirat.
Dieser leichte Weg verhindert, dass sich im Wege der Evolution starke Frauen durchsetzen, die wie Männer fähig und willens sind, ihren Lebensunterhalt gleich wie Männer zu verdienen.

Nicht nur die Gewalt gegen Frauen konnte nicht vermindert werden, ganz im Gegenteil, die Gewalt gegen Männer hat, siehe Irak, exponentiell zugenommen. Armut und Slaverei haben meist ein männliches Gesicht. Der wachsende Fundamentalismus und bewaffnete Konflikte haben in vielen Ländern Bedingungen geschaffen, die die Verwirklichung von Menschenrechten fast unmöglich machen. Auch zwingt der weltweite Sozialabbau vor allem Männer, prekäre, gefährliche und schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen.

Frauen haben deswegen keine Chance "gleichberechtigt" zu sein, weil man sie mit zu vielen Privilegien ausstattet und zuviel pampert.

DschinDschin

--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.


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