Quoten-Talg bei Plasberg
Oh, wie herrlich wird die ferne Zukunft, in der man über solche Themen einfach nicht mehr reden muss. In der man keine Platzhirsche mehr findet, die sich gegenüber Quotenfrauen äußern, die es dann auch nicht mehr geben wird. In der jemand wie der ehemalige BDI-Präsident Michael Rogowski, der bei "Hart aber fair" zum Thema "Platzhirsch gegen Quotenfrau - Hindern Männer die Frauen wirklich am Aufstieg?" freundlicherweise jene Platzhirschfunktion übernahm, nicht mehr sagt: "Ich kann mir nicht vorstellen, eine Frau als Chefin zu haben."
Eine echte Retro-Aussage. Und sie erzählt viel über das Problem, das schwer zu diskutieren ist, weil eigentlich fast alle ein bisschen Recht haben: Frank Plasbergs Gast Angelika Dammann beispielsweise ist Personalvorstand bei SAP und damit eine der raren weiblichen Vorstände, und will - neben Rogowski - keine Quote, weil die Qualifikation, und nichts anderes, entscheiden sollte. Stimmt, aber das Problem der prinzipiell schlechter verdienenden Frauen ist damit nicht gelöst.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,754180,00.html
Man sieht sehr schön, was für ein degeneriertes, schamloses Pack einheimische Frauen mehrheitlich sind. Normale Menschen würden zu so einer Diskussion gar nicht gehen oder sie würden pausenlos erröten vor Scham über diese Unverfrorenheit.
Dank an Rogowski! Solche Offenheit hat es im deutschen Staatsfernsehen nach meiner Erinnerung noch nicht gegeben