Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Guter Beitrag, der die Hintergründe dieses Schwachsinns mal beleuchtet!

FEMhunter, Friday, 15.04.2011, 10:29 (vor 5449 Tagen)

Gleichstellungspolitik und Gender Mainstreaming

Kwuelle

Bundesfrauenministerin Kristina Schröder hat nun ein neues Thema entdeckt: Die Gleichstellung von Männern durch Aufgreifen typischer Frauenberufe. Mit einem bundesweiten Umschulungsprogramm sollen mehr Männer für den Beruf des Erziehers in Kindertagesstätten gewonnen werden. Ab diesem Jahr soll daher jährlich im April ein Boys‘ Day getrennt von den Girls’ Day-Aktionen durchgeführt werden.

Eigenartig ist hierbei jedoch, dass dieselben Berufe, die man den Mädchen seit 11 Jahren nicht mehr empfehlen möchte, weil sie schlecht bezahlt sind und zu geringe Karriereaussichten bieten, den Jungen jetzt nahe gelegt werden.

Hier muss man sich ernsthaft fragen, ob sich die Regierung tatsächlich darum bemüht, Ungerechtigkeit in der Gesellschaft mit gezielter Förderung zu beseitigen oder ob sie sich herausnimmt, neue Rollenbilder für die Menschen zu schaffen und dabei die Familien und vor allem unsere Kinder einer zweifelhaften neuen Ideologie aussetzt.

Zur Geschichte des Gender-Mainstreaming-Konzepts ist zu sagen, dass dieses auf der Theorie des Psychologen John Money beruht, eines berühmten Sexualforschers aus den USA, der in den siebziger Jahren verkündete, dass geschlechtliche Identität das Ergebnis sozialer Prägung sei.
John Money vertrat die These, dass es keinerlei wesensmäßige Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gäbe und Männlichkeit und Weiblichkeit nur erlernte Geschlechtsrollen seien. Der Mensch komme gewissermaßen als Neutrum zur Welt. Erst unter dem Einfluss der Eltern lerne er, ob er Mädchen oder Junge werden solle.

Einen spektakulären Beweis für seine Theorie wollte Money mit einem Jungen erbringen, der wegen einer missglückten Beschneidung einen Teil seines Penis eingebüßt hatte. Auf Moneys Anweisung hin wurde das 22 Monate altes Kind kastriert und aus der Haut seines Hodensacks rudimentäre Schamlippen geformt. Darüber hinaus wurde das Kind mit weiblichen Hormonen behandelt.

Er würde, so Money, als glückliches Mädchen aufwachsen. Das Gegenteil trat ein: Von Anfang an rebellierte das kratzbürstige „Mädchen“ gegen das Tragen von Mädchenkleider und gegen Mädchenspielzeuge, und wehrte sich solange, bis die Eltern ihm im Alter von 14 Jahren die Wahrheit sagten. Fortan lebte das Kind wieder als Junge, dann als Mann. Statt weiblicher Hormone schluckte er nun männliche. In den folgenden Jahren ließ er sich sein Genital operativ, soweit möglich, wiederherstellen und heiratete sogar. Doch ein Gefühl tiefer Scham über sein beschädigtes Selbst begleitet ihn bis zuletzt. Rückblickend nannte er seine Kindheit “eine unerträgliche Qual”. Im Alter von 38 Jahren nahm er sich das Leben.

In der Fachwelt präsentierte Money die Verwandlung des Kindes jedoch als Erfolg.

Nach Artikel 6 des Grundgesetzes haben wir Eltern das Recht und die Pflicht, unsere Kinder zu erziehen. Eine solche ideologische Umerziehung ist meines Erachtens ein Angriff auf das naturgegebene Erziehungsrecht der Eltern. Wenn der Staat es doch für nötig hält, in die Kindererziehung einer Familie einzugreifen, dann sollte das in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus geschehen. Denn gegensätzliche Erziehung schadet dem Kindeswohl. Von einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Staat und Elternhaus kann bei Gender Mainstreaming nicht die Rede sein, wenn die meisten von uns diesen Begriff bisher nicht einmal gehört haben, geschweige denn über dieses Thema aufgeklärt wurden.


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