Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wieder mal ein Projekt in den Sand gesetzt von Super-Uschi?

Dekadenzverweigerer, Friday, 15.04.2011, 22:32 (vor 5449 Tagen)

Heute in SPON zu lesen:

Hartz-IV-Bildungspaket
Von der Leyens Prestigeprojekt floppt

Das milliardenschwere Bildungspaket für 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche aus armen Familien kommt bei den Betroffenen nicht an: Bislang haben gerade einmal zwei Prozent der Berechtigten einen Antrag gestellt. Das zeigt eine SPIEGEL-ONLINE-Umfrage in den größten Städten Deutschlands...

...Erwerbslosenverein prangert schlechte Informationspolitik an
Warum bloß lassen Familien, die ohnehin wenig haben, geschenktes Geld für ihre Kinder liegen? Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum Deutschland macht die schlechte Informationspolitik der Regierung verantwortlich. "Viele Eltern wissen überhaupt nicht, dass sie einen Anspruch haben." Vor allem Familien, die Wohngeld oder Kinderzuschläge bekämen, hätten nichts davon mitbekommen.

Vermutlich hat Super-Uschi das Budget für das milliardenschwere Bildungspaket schon für die Frauenquote-Propagandamaschinerie ausgegeben und für das Bildungspaket ist nicht mehr viel da. Demzufolge wird es auch nicht an die große Glocke gehängt, in der Hoffnung, dass sich nicht viele melden und das übriggebliebene Budget wenigstens noch reicht für ein paar Kinder aus armen Familien.

Weiter heißt es:

Soll also mal wieder nur die Politik schuld sein? Der Sprecher eines Landesministeriums weist die Kritik zurück - und gibt auch den Anspruchsberechtigten eine Mitverantwortung. Die Klientel informiere sich häufig schlecht und sei auch durch Informationen in Medien oder entsprechende Kampagnen nur schwer zu erreichen. "Trotzdem bleibt es natürlich das Ziel, auf absehbare Zeit die Zielgruppe des Bildungspakets zu 100 Prozent abzudecken", so der Sprecher weiter. Es sei jedoch die Aufgabe der Kommunen, die Hartz-IV- und Wohngeldempfänger auf ihre Ansprüche hinzuweisen.

Den Vorwurf lassen die Städte nicht auf sich sitzen. In Essen und München heißt es, man habe im Vorfeld viel geworben. Es zeige sich jedoch, dass nun vor allem die Eltern Geld beantragten, die sich auch früher schon viel um ihre Kinder gekümmert hätten: "Die wirklich Abgehängten erreichen wir immer noch nicht."

Klar erreichen sie die "wirklich Abgehängten nicht. Weil sie diese gar nicht erreichen wollen. Oder haben sie diese Menschen etwa angeschrieben? Nein. Warum nicht?

Für weniger wichtige Anliegen, z.B. die Wahlbenachrichtigung und vielen anderen Käse wird viel mehr Geld ausgegeben. Vor allem, wenn es um die Forderung der Frauenquote geht. Das haben selbst die Toten auf den Friedhöfen mitbekommen, so intensiv wird dafür geworben und Unsummen von Steuergeldern verschwendet. Und für FrauInnenförderprojekte werden Hunderte von Steuermilliarden zum Fenster raus geworfen!!!

Klar ist dann für die Bewerbung des Bildungspaketes nicht mehr viel da.

Elendes Schlangen- und Ottergezücht!!!

Zum Beitrag auf SPON

Dafür gibt´s vielleicht ganz einfache Gründe.

FEMhunter, Saturday, 16.04.2011, 10:11 (vor 5449 Tagen) @ Dekadenzverweigerer

Wenn die Leute nicht/schlecht lesen bzw. schreiben können, dann haben die regelrechten Horror vor solchen Formularen. Dazu kommt vielleicht, dass da für die Berechtigten jegliche Information fehlt und, das wäre vielleicht auch ein gewichtiger Gund, die glauben das nicht, weil Politiker grundsätzlich lügen!

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