Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Geht dem Gesindel die Muffe?

Bero, Sunday, 17.04.2011, 18:23 (vor 5447 Tagen) @ David

Kurzbeschreibung
Die Männerrechtsbewegung ist ein Netzwerk von Antifeministen,

Lüge 1. Bei weitem nicht alle Männerrechtler sind Antifeministen. Leider.

welches
Männer als Opfer instrumentalisiert. Unter dem Vorbehalt des
vermeintlichen Tabubruchs

Lüge 2. Über häusliche Gewalt gegen Männer, Jungenbenachteiligung, misandrische Grundhaltungen zu reden, ist alles andere als ein vermeintlicher Tabubruch. Es ist ein echter, denn feministischerseits ist alles ein Tabu, was Männer anders als in der kollektiven Täterrolle darstellt.

Ausserdem ist die Formulierung Schwachsinn. Was denn für ein "Vorbehalt"? Vielleicht meinte das AutorIn Vorwand, fand aber vor lauter schäumendem Geifer nicht die passenden Worte? ;o)

werden frauenfeindliche, schwulen- und
lesbenfeindliche, antisemitische, rassistische und anti-sozialstaatliche
Positionen propagiert.

Das kommt vor, stimmt. Ist allerdings keine durchgängige Einstellung. Gismatis z.B. würde ich nun nicht als schwulenfeindlich bezeichnen, und Christine nicht als frauenfeindlich.

In einigen Foren zitieren sie Nazi-Webseiten und
verbreiten Vergewaltigungs- und Mordphantasien.

In den gleichen Foren zitieren sie allerdings auch Kommunisten- und andere linke Webseiten. Sind es dann nun Nazis oder Kommunisten? Hmmm.

Nach Außen wird versucht,
Prominente zu vereinnahmen und sich in einer Art Querfrontstrategie als
emanzipatorisch darzustellen; intern dient das Feindbild Feminismus zur
eingeschworenen Männerkumpanei, die keinen Widerspruch duldet.

Die geliebte Projektion. Feministinnen mussten noch keine Veranstaltungen absagen oder umplanen, weil sie oder die Gastgeber bedroht wurden. Die IGAF musste das sehr wohl.

Die
Männerrechtsbewegung geht konform mit Sozialabbau

"Die Männerrechtsbewegung" tut das nicht, schon deshalb nicht, weil es in ihren Reihen eine ganze Menge Sozialfälle gibt. Darunter auch sozial engagierte.

und 68er-Bashing und
kann realpolitische Erfolge, Universitäts-Konferenzen und eine
Rebiologisierung von Geschlechterfragen vorweisen.

Wenn man ehrlich ist - was diesen linken HetzerInnen und SchmierfinkInnen natürlich so fern liegt wie nur was - muss man sagen, dass es sich allenfalls um Mini-Erfolge handelt. Ob die Schröder in unserem Sinne handelt, muss sich erst noch weisen. Es gibt keinen Politiker, der es wagen könnte, offen antifeministisch aufzutreten, und wohl auch keinen, der das Bedürfnis hätte.
Diese linken Dumpfbacken stellen die Dinge einfach auf den Kopf.

Ach ja: ausnahmslos jede linke Bewegung ist profeministisch, je linker, desto mehr. Wie kann da eine konfrontative Männerrechtsbewegung überhaupt anders als rechts sein?


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