Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Du pauschalierst!

Bero, Tuesday, 19.04.2011, 16:24 (vor 5445 Tagen) @ Garfield

Frauen wurden früher auch dazu angehalten, für ihre Familien zu sorgen.
Zwar gab es immer auch einige, die sich nicht daran gehalten haben, aber
auch unter Männern gab es immer wieder auch solche Ausnahmen.

Selbstverständlich. Ganz richtig, was du schreibst! Man beachte den unterschiedlichen Bezugspunkt: für den Mann ist es die Frau, für die Frau das Kind (grob gesagt). Daraus folgt, dass die Forderung an Frauen, fair, gerecht oder mitfühlend gegenüber Männern zu sein, völlig unsinnig ist, oder? Bis auf wenige Ausnahmen wie vielleicht Frau Ebeling (und auch die könnte nur taktisch klüger als die Krawallfeministinnen handeln, in Anbetracht der Tatsache, dass der Spass zuende geht) wird es das nie geben. Der Schwächere schützt nicht den Stärkeren.

Daraus wiederum folgt etwas, das auf der ganzen Welt, in allen Kulturen, für den grössten Teil der Existenz der Menschheit selbstverständlich war: Frauen haben in Machtpositionen nichts zu suchen. Sie sollen keine Richterinnen sein und auch keine Politikerinnen.

Ja, sind wir. Um ganz ehrlich zu sein: Ich fürchte, daß wir da gegen
Windmühlen kämpfen. Die Umstände werden sich so gravierend erst dann
ändern, wenn das jetzige System untergeht. Das wird dann aber für die
Masse der Bevölkerung eher unangenehm werden.

Meine volle Zustimmung. Zumal das, worauf Menschen in Notzeiten angewiesen sind, ja gründlich zerstört wurde: die Familie. Das wird nicht unangenehm, das wird barbarisch.

Aber erst dann wird die
Masse der Frauen wieder begreifen, wie sehr sie auf die Männer angewiesen
ist. Denn dann wird es zumindest zeitweilig keinen Vater Staat mehr geben,
der Frauen auf Kosten von Männern mit Geld und Privilegien überschüttet.

It's a men's world. Das heisst nicht, das Männer alles beherrschten oder ihnen alles gehört. Sondern dass ausnahmslos alles, was Zivilisation bedeutet, von Männern erschaffen wurde und am Laufen gehalten wird. Alles Materielle, aber auch das Ideelle (egal ob man's gut findet) wie Menschenrechte, Demokratie, Rechtssprechung...

Roß, von dem sie auf die Männer herunterschauen zu können glauben, frei
nach dem Motto: "Wir brauchen euch primitive Schwanzträger gar nicht, aber
ihr braucht uns, ha ha!" Diese Attitüde ist allein schon ein großes
Problem.

Ja, das stimmt. Der Horizont von Frauen ist dermassen eng, dass sie nicht einmal wahrnehmen, dass alles um sie herum nur von Männern ersonnen wurde und betrieben wird. Ihr Auto, ihr Haarfön, ihr Rasierer, der Fahrstuhl, die Wohnung samt Einrichtung, die Kaffeemaschine, einfach alles. Für Kaffeefilter und Spülmaschine hat es (angeblich) gereicht, und sicher gab es auch die eine oder andere geniale, schöpferische Frau, aber das ist im Vergleich nichts.

Sie machen sich etwas vor, wenn sie sich einbilden, sie brauchten uns nicht. Von dem hohen Ross werden sie herunterfallen. Das gibt blaue Flecken. :o)


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