Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Misshandelte Männer gesucht" für Abschlussarbeit und Kampagne

Info, Wednesday, 20.04.2011, 08:46 (vor 5445 Tagen)

Via MannDat gefunden:

ich befinde mich am Ende meines Studiums im Bereich Kommunikationsdesign. Meine Abschlussarbeit beschäftigt sich mit dem Thema 'Misshandelte Männer in heterosexuellen Partnerschaften'. Ziel dieser Abschlussarbeit ist es, eine fiktive, sensible Kampagne zu gestalten, mit der auf das oben genannte Thema im öffentlichen Raum aufmerksam gemacht wird.

Darüber hinaus soll Betroffenen eine Anlaufstelle vorgestellt werden. Ich habe mir bereits einige Fachliteratur organisiert, die mich informativ an das Thema herangeführt hat. Um die Ausarbeitung möglichst realistisch gestalten zu können bin ich nun auf der Suche nach authentischen Erfahrungsberichten, um mich auch emotional dem Thema nähern zu können.

Wem ist es wie ergangen, oder wie ist die Situation aktuell? Welche Empfindungen gibt es, welche Ängste, wie sehen konkrete Situationen der Misshandlung aus, welche Erlebnisse gibt es darüber hinaus? Über diesen Weg möchte ich daher versuchen, Beiträge über die Empfindungen, Gedankenwelten und Erinnerungen von Ihnen zu gewinnen um einen eigenen persönlichen Eindruck zu erhalten. Ich würde mich sehr über ernsthafte Einträge oder einen persönlichen Austausch freuen.

Mir ist durchaus bewusst, dass es in vielen Fällen nicht leicht ist, darüber zu sprechen, aber dennoch hoffe ich auf einen regen Austausch.

Wer ihn kontaktieren möchte (ich denke man sollte den Missbrauch mit dem Missbrauch und auch das Gewaltschutzgesetz aufs Tapet bringen):

eMail

Die Diskussion dazu bei MannDat:
http://manndat.de/forum/index.php?mode=thread&id=4813

Ergänzend dazu: Umfrage zum Thema "Häusliche Gewalt"

Info, Wednesday, 20.04.2011, 09:22 (vor 5445 Tagen) @ Info

Noch was, auch via MannDat. Scheint so, als ließe sich der junge Nachwuchs nicht so leicht verblenden:

... als Studentin der Hochschule Magdeburg-Stendal führe ich im Rahmen einer Abschluss-Arbeit eine anonyme Online-Befragung durch.

Die wissenschaftliche Arbeit geht der Frage nach, welche Erfahrungen männliche Betroffene häuslicher Gewalt mit den Medien, der Polizei, Hilfeangeboten und Familienmitgliedern sammeln. Sie versucht diese frei von feministischen oder maskulinistischen Auffassungen auszuwerten, um dem Tabuthema "Mann als Opfer" mehr Gehör zu verschaffen.

Die Umfrage richtet sich dem nach ausschließlich an Männer, die in ihrer Vergangenheit Gewalt durch ihre Partnerin erleben mussten.

Völlig anonym können Sie beschreiben, wie andere Menschen auf Ihre Gewalterfahrungen reagiert und welchen Umgang Sie erfahren haben.

Nach Abschluss der Befragung haben Sie die Möglichkeit, die Ergebnisse der Datenerhebung einzusehen bzw. die gesamte Abschluss-Arbeit zu erhalten.

Sollten Sie Interesse an der Teilnahme dieser Befragung haben und somit die Studie unterstützen wollen, finden Sie den Fragebogen unter:

Umfrage Häusliche Gewalt

Rückfragen, Hinweise oder Anregungen können Sie mir sehr gern per E-Mail zukommen lassen.

Alles Gute und eine sonnige Woche

Stefanie Weiß
Hochschule Magdeburg-Stendal
stefanie.weiss@student.sgw.hs-magdeburg.de

Diskussion dazu:
http://manndat.de/forum/index.php?mode=thread&id=4775

auch das ist interessant zum Thema "Häusliche Gewalt"

sonnenlilie, Wednesday, 20.04.2011, 09:34 (vor 5445 Tagen) @ Info

Ergänzend dazu: Umfrage zum Thema "Häusliche Gewalt"

Mösenklatscher, Wednesday, 20.04.2011, 15:40 (vor 5444 Tagen) @ Info

Hoffen wir mal, dass FrauIn(es) Witz das nicht spitz bekommt.
Sonst brennt möglicherweise bald halb Machdebursch.

Ist die Psychotante nicht an besagter Uni beschäftigt?

"Misshandelte Männer gesucht" für Abschlussarbeit und Kampagne

Dummerjan, Wednesday, 20.04.2011, 14:03 (vor 5444 Tagen) @ Info

Via MannDat gefunden:

Leider wird die zentrale Gewalterfahrung bzw. Opfererfahrung der meisten Männer - Militär und Zivildienst, Beruf - völlig ausgeblendet.

Die mag daran liegen, dass die Hoheit über die Ortsdefinition der Opfererfahrung bei den Frauen liegt, und hier allein schon wegen der selteneren Berufstätigkeit die häusliche Gewalt der hauptsächliche Ort ist.

Es ist natürlich klar, dass die Bennenung der Orte männlicher Gewalterfahrung nicht opportunist, da dies
1. den Staat als Verursacher benennen müsste oder
2. den Bereich der Berufstätigkeit des Mannes kritisieren müsste - böse böse, daher kommt aber doch das Geld.
Also gehen wir wieder in die Pullerecke der "häuslichen Gewalt"

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