Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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SF «Club»: Emanzipation – sind Männer die Verlierer?

Gobelin, Wednesday, 20.04.2011, 13:12 (vor 5444 Tagen)

Dienstag, 19. April 2011, 23:23 Uhr
Immer mehr Männer organisieren sich und fordern im Scheidungsfall ihre Rechte für die Kinder ein. Das Modell der Gleichstellung von Mann und Frau ist nicht etwa gescheitert, sondern bekommt eine neue Dimension. 15 Jahre nach Einführung des Gleichstellungsgesetzes sei eine Anpassung nötig – und zwar für die Männer.

Von einer Verlier- oder gar Opferrolle der Männer will Markus Theunert von «männer.ch> nichts wissen. Natürlich gäbe es zehntausende von Vätern, die sich im Scheidungsfall benachteiligt fühlten, aber darum gehe es bei der aktuellen Diskussion nicht.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/04/19/Schweiz/Club-Emanzipation-sind-Maenner-die-Verlierer

Na, das wird ein herzlicher Empfang beim 2. Antifeminismustreffen

SF «Club»: Emanzipation – sind Männer die Verlierer?

Narrowitsch, Berlin, Wednesday, 20.04.2011, 21:11 (vor 5444 Tagen) @ Gobelin

Natürlich gäbe es zehntausende von
Vätern, die sich im Scheidungsfall benachteiligt fühlten, aber darum gehe
es bei der aktuellen Diskussion nicht.

Natürlich nicht. Um 10 000fach gefühlte Benachteiligung darf es nicht gehen, um 100 000fach erlebte auch nicht. Es muss um etwas anderes gehen, um einen Beitrag nämlich.

Markus Theunert
«Wir Männer müssen heute, wo erstmals die Möglichkeit besteht, eine «geschlechtergerechte Gesellschaft zu verwirklichen, die Chance packen und uns «fragen, wie wir als Männer und Väter einen Beitrag leisten können.

Dann mal los, Tells Erben, auf gehts, Chancen packen.
Zum Einstieg sollte ein neuer Rütli-Schwur her:

"Wir wollen sein ein Volk, dass teilt sich selbst,
gerecht, nach Frauenwünschen...."

Den Autoren mit dem richtigen Einfühlungsvermögen für Rollen wird schon was einfallen.

Nicht zurück blicken, immer nach vorn, dann wird das schon mit fortschrittlicher Trennung in Not und Gefahr, mit dem nicht mehr Freisein müssen nach Väterart und dem Tod nach Knechtschaft. Von Gott und Macht der MenschInnen mal ganz zu schweigen. Schiller ist eh megaout...: "Da werden Weiber zu Hyänen und treiben mit Entsetzen Scherz..."

Der Tropf kannte moderne Männer nicht.

Na, das wird ein herzlicher Empfang beim 2. Antifeminismustreffen

Hoffentlich!

© [image]

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Video online

oha, Thursday, 21.04.2011, 00:57 (vor 5444 Tagen) @ Gobelin

Von einer Verlier- oder gar Opferrolle der Männer will Markus Theunert
von «männer.ch> nichts wissen. Natürlich gäbe es zehntausende von
Vätern, die sich im Scheidungsfall benachteiligt fühlten, aber darum gehe
es bei der aktuellen Diskussion nicht.

Hört sich pudelig an, aber fairerweise sollte man sich selbst ein Bild machen.
Tatsächlich wurde ihm von den Feministinnen vorgeworfen, er würde sich als Opfer darstellen, und das hat er zurückgewiesen.
Das SF hat das Video online gestellt:
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e1d13b63-bd44-406e-9c4e-d875daaefc03
Leider manchmal schwer verständlich, das Schwyzerdütsch. Dieser Theunert ist nicht schlecht, souverän und diplomatisch, inhaltlich eher auf Manndat- als auf IGAF-Ebene, würde ich sagen

SF «Club»: Emanzipation – sind Männer die Verlierer?

Gismatis, Basel, Friday, 22.04.2011, 06:18 (vor 5443 Tagen) @ Gobelin

Von einer Verlier- oder gar Opferrolle der Männer will Markus Theunert
von «männer.ch> nichts wissen.

Wie die meisten Männer halt, kann auch er den Mann nicht in der Opferrolle akzeptieren. So emanzipiert er und seine Mitstreiter sich auch geben, dieses traditionelle Denken bekommen sie einfach nicht aus dem Kopf. Opfer darf man aus allen möglichen Gründen sein, nur nicht als Mann. Dabei ist der Mann als Opfer schlicht ein Teil der Realität. Kein Mann kann sich fortschrittlich nennen, solang er das nicht akzeptiert.

Natürlich gäbe es zehntausende von
Vätern, die sich im Scheidungsfall benachteiligt fühlten, aber darum gehe
es bei der aktuellen Diskussion nicht.

Natürlich nicht, denn das ist ja das heiße Eisen, das er partout nicht anfassen möchte.

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