Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Schock in Niedersachsen - Land fördert auch Männer

Gobelin, Wednesday, 20.04.2011, 14:52 (vor 5444 Tagen)

Das neue Gleichstellungsgesetz in Niedersachsen soll Frauen und Männer bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.

Die Frauenquote von 50 Prozent ist abgeschafft.

Gefördert werden auch Männer, wenn ihre Zahl in einer Abteilung weniger als 45 Prozent beträgt.

Einen „herben Rückschlag“ für Frauenförderung und Gleichstellung in Niedersachsens öffentlichem Dienst beklagen DGB und Landtagspolitikerinnen. Mit der Novelle des niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes ist das bisherige Ziel der Frauenförderung abgelöst worden.

Weniger Gleichstellungsbeauftragte

Gleichstellungsbeauftragte, die auf diese Situation Einfluss nehmen könnten, spielen künftig eine eingeschränkte Rolle. Denn nach dem neuen Gesetz müssen nur noch Dienststellen ab einer Zahl von 50 Beschäftigten eine Gleichstellungsbeauftrage bestellen. Rund 130 Verwaltungsstellen sind dazu nun nicht mehr verpflichtet.

http://www.landesbeamte.de/1103_laender

Die frauenpolitischen Sprecherinnen der Opposition sehen die Frauenförderung begraben. Sie trugen das Gleichberechtigungsgesetz symbolisch zu Grabe. In Trauerkleidung mit schwarzen Zylindern legten Ulla Groskurt, Elke Twesten und Kreszentia Flauger auf den Stufen des Sozialministeriums in Hannover einen Kranz voller schwarzer Schleifen nieder.

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Schock in Niedersachsen - Land fördert auch Männer

Expatriate ⌂, Süd-Ost-Asien, Wednesday, 20.04.2011, 15:21 (vor 5444 Tagen) @ Gobelin

Denn nach dem neuen
Gesetz müssen nur noch Dienststellen ab einer Zahl von 50 Beschäftigten
eine Gleichstellungsbeauftrage bestellen. Rund 130 Verwaltungsstellen sind
dazu nun nicht mehr verpflichtet.

Da scheint das Geld knapp zu sein, und dann fangen sie wieder an, halbwegs normal zu denken und unproduktiven Ballast abzuschaffen.

Gut so!

Quotenquark

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Wednesday, 20.04.2011, 16:05 (vor 5444 Tagen) @ Gobelin

Die Frauenquote von 50 Prozent ist abgeschafft.
Gefördert werden auch Männer, wenn ihre Zahl in einer Abteilung weniger
als 45 Prozent beträgt.

Schwachsinniger Quotenquark!
Eine Quote wird nicht dadurch besser, dass Männer davon profitiern können.

Ich erwarte künftig feste Quoten für Ausländer, Schwule, Rothaarige, Zigeuner, Linkshänder, Brillenträger, NPD-Wähler, Mülltrenner, Alkoholiker, Vegetarier, Buddhisten, Pfeifenraucher, Transsexuelle, Frettchenhalter, Teetrinker und Borderliner.
Dazu werden, natürlich, besondere Landes- und Bundesbehörden für Quotierung erforderlich sein, deren Mitarbeiter ebenso gerecht quotiert werden müssen.

Viele Grüße
Wolfgang

Quotenquark

karlma, Wednesday, 20.04.2011, 16:09 (vor 5444 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Ich erwarte künftig feste Quoten für Ausländer, Schwule, Rothaarige,
Zigeuner, Linkshänder, Brillenträger, NPD-Wähler, Mülltrenner,
Alkoholiker, Vegetarier, Buddhisten, Pfeifenraucher, Transsexuelle,
Frettchenhalter, Teetrinker und Borderliner.

Und was ist mit Onanisten und aktiven und passiven Selbstbeglückern?

Quotenquark

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Wednesday, 20.04.2011, 16:22 (vor 5444 Tagen) @ karlma

Und was ist mit Onanisten und aktiven und passiven Selbstbeglückern?

Die können als Täter und Wirtschaftsschädlinge keinerlei Quotenberücksichtigung finden. Schließlich geht es um Gerechtigkeit!

Viele Grüße
Wolfgang

Quotenquark

karlma, Wednesday, 20.04.2011, 16:24 (vor 5444 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Schließlich geht es um Gerechtigkeit!

sorry ich vergass

Quotenquark

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Wednesday, 20.04.2011, 16:30 (vor 5444 Tagen) @ karlma

sorry ich vergass

Mit der neuen, von einer schwerstbehinderten, antifaschistischen Türkin geleiteten Bundesquotengerechtigkeitsbehörde (BQGB) wird es derlei Vergeßlichkeiten nicht mehr geben. Und es darf sie auch niemals mehr geben!

Viele Grüße
Wolfgang

Quotenquark

Bero, Wednesday, 20.04.2011, 16:35 (vor 5444 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Schwachsinniger Quotenquark!
Eine Quote wird nicht dadurch besser, dass Männer davon profitiern
können.

Doch. Besser als eine einseitige Quote ist das schon. Mit einer gewissen Befriedigung stelle ich mir vor, wie so manche Pauerwimme jetzt abgelehnt wird, weil in der von ihr angestrebten Kaffeeautomatenreichweitenabteilung der Frauenanteil leider, leider schon 70 oder 90 Prozent beträgt. Und das dürfte im Öffentlichen Dienst häufig der Fall sein. :o)
Kein Wunder also das Gejaule der Linken von SED, SPD, Grünen und deren verlängertem Arm DGB.

Sieh es als (notwendigen) Zwischenschritt zur völligen Abschaffung der Schwachsinnsquoten. Immer einen Schritt nach dem anderen...

Quotenquark

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Wednesday, 20.04.2011, 17:00 (vor 5444 Tagen) @ Bero

Sieh es als (notwendigen) Zwischenschritt zur völligen Abschaffung der
Schwachsinnsquoten. Immer einen Schritt nach dem anderen...

Es wird ein Zwischenschritt zu weiteren Zwangsquoten sein. In den USA gibt es entsprechende Ämter, die so etwas überwachen, wohl schon ...

Viele Grüße
Wolfgang

OT: Niedersachsen

Diego, Hannover, Wednesday, 20.04.2011, 17:38 (vor 5444 Tagen) @ Expatriate

Da scheint das Geld knapp zu sein, und dann fangen sie wieder an, halbwegs
normal zu denken und unproduktiven Ballast abzuschaffen.

Um hier mal mit einem typischen Vorurteil aufzuräumen: Niedersachsen ist kein armes Land. Im Gesamtranking der Bundesländer liegt NDS auf Platz 6, nur knapp hinter Hessen und RLP. Es gibt allerdings, im Unterschied zu den meisten besserplatzierten Ländern, einige sehr strukturschwache Regionen im zweitgrößten Flächenland Deutschlands, die einer besonderen Förderung bedürfen - z.B. die nördlichsten Regionen in der Nähe der Küsten und andere sehr ländlich geprägte Landstriche.
Niedersachsen ist flächenmäßig sehr groß, in manchen Regionen allerdings nur sehr weiträumig und dünn besiedelt, was sich negativ auf die Infrastruktur und damit Industrialisierung auswirkt (70% der Niedersachsen arbeiten im Dienstleistungsektor). Und obwohl Niedersachsen den größten Automobilkonzern Europas und zweitgrößten der Welt beheimatet, die Volkswagen AG, ist es dennoch in Sachen Export erstaunlich schwach aufgestellt. Vermutlich werden die Gewinne dieses internationalen Konzerns irgendwo anders verbucht, fernab niedersächsischer Finanzämter.

Wollte ich mal gesagt haben!

Im übrigen stelle ich seit geraumer Zeit fest, dass Niedersachsen in Sachen Männerrecht auf einem guten Weg ist, oder zumindest die richtige Richtung anvisiert. Schon seit 2004 gibt es z.B. statt des Girl´s Day einen Zukunftstag für Jungen und Mädchen, und es gibt hier Projekte und Projektwochen für Jungs, die definitiv nicht auf die vulgärfeministische Umerziehung, sondern auf ein gesundes Selbstvertrauen abzielen. Natürlich gibt es leider auch hier mehrheitlich noch das Gendergeschisse, aber es tut sich was - und das auch ohne bierseliges Stammtischgepolter .... ;-)

--
"Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen."
Jean Paul Sartre

Quotenquark mit neuer Geschmacksrichtung

Diego, Hannover, Wednesday, 20.04.2011, 17:46 (vor 5444 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Es wird ein Zwischenschritt zu weiteren Zwangsquoten sein.

Das wird sich zeigen! Möglich wäre genauso aber auch eine Einsicht in die Sinnlosigkeit solcher Maßnahmen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass feministisch-genderideologische Dogmen aufgebrochen und in Frage gestellt werden (dürfen). Und insofern finde ich diese Entwicklung höchst erfreulich :-)

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"Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen."
Jean Paul Sartre

Schock in Belle-wüh?

Narrowitsch, Berlin, Wednesday, 20.04.2011, 19:55 (vor 5444 Tagen) @ Gobelin

Die Frauenquote von 50 Prozent ist abgeschafft.

Da sieht frau es mal wieder, wie viel Not zur Umerziehung am Manne ist. Kaum ist der niedersächsische Oberpudel in seine pompfurzionöse Hütte in Berlin umgezogen, schon laufen die fortschrittlichen Konzepte ins Leere und die gewerkschaftlich parteilich - weibliche Power aus dem Ruder; unter dem derzeitigen Bundeswullfchen wäre so etwas nie passiert:

Gefördert werden auch Männer, wenn ihre Zahl in einer Abteilung weniger
als 45 Prozent beträgt.

Unfassbar! Grauenhaft! Nicht zu fassen! Gleichmacherei!

Einen „herben Rückschlag“ für Frauenförderung und Gleichstellung in
Niedersachsens öffentlichem Dienst beklagen DGB und
Landtagspolitikerinnen. Mit der Novelle des niedersächsischen
Gleichberechtigungsgesetzes ist das bisherige Ziel der Frauenförderung
abgelöst worden.

SO winselt es aus den Hütten der Gleichstellungswilligen. Mal sehen ob der Leitpudel ein beherztes Aufheulen hören lässt, schließlich geht es um sein Stammrevier

Auch wenn mir die Förderei auf den Senkel geht, das Gewinsel erfreut mein Herz. Vielleicht kommt ja irgendjemand mal auf die Idee, dass man oder frau geboren werden kann, ohne sogleich Anspruch auf Förderungen auf irgendwas geltend zu machen.

Tsss, tsss

© [image]

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Zustimmung (kwT)

oha, Wednesday, 20.04.2011, 20:02 (vor 5444 Tagen) @ Bero

- kein Text -

Schock in Niedersachsen - "Ein herber Rückschlag"

Info, Wednesday, 20.04.2011, 21:46 (vor 5444 Tagen) @ Gobelin

Unfassbar:

Einen „herben Rückschlag“ für Frauenförderung und Gleichstellung in
Niedersachsens öffentlichem Dienst beklagen DGB und
Landtagspolitikerinnen.

Damit geben sie sogar zu, wie bigott sie sind. Benachteiligungen von Männern sind ok - aber wehe, den werten Frauen wird ein Pöstchen gekrümmt.

Nicht zu fassen

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