Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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OT: Wes Brot ich ess: Ex-Grünen-Chefin wechselt zu Atomkonzern

Info, Thursday, 21.04.2011, 10:42 (vor 5443 Tagen)

Via "Freie Welt"

Die frühere Parteichefin der Grünen, Gunda Röstel, soll in den Aufsichtsrat des Energieversorgers EnBW einziehen. Die baden-württembergischen Grünen nominierten Röstel am Dienstag auf der EnBW-Hauptversammlung in Karlsruhe als Nachfolgerin für den Wirtschaftsforscher Wolfgang Franz, der sein Aufsichtsratsmandat beim Konzern niederlegt, berichtet der "Spiegel"

Der Konzern gehört zu 46 Prozent dem Land Baden-Württemberg, das in Zukunft von einem grünen Ministerpräsidenten regiert wird.

Zudem hat EnBW bsilang den höchsten Atomstromanteil aller deutschen Versorger.

Weiterführende in der FTD, "Gunda Röstel, Expertin für Seitenwechsel"

...Berührungsängste mit der Strombranche wird man bei Röstel also vergeblich suchen. Bei der Begrüßung auf der Hauptversammlung am Dienstag war sie nicht da. Auch später ließ sie sich nicht blicken. Doch die Abstimmung war ohnehin Formsache. Der kommunale Großaktionär OEW hatte dem Vorschlag des Landes hinter den Kulissen bereits zugestimmt. Der Aufsichtsrat wird nun haarige Strategiefragen debattieren müssen - hoffentlich wird das für Gunda Röstel nicht wieder eine Zumutung.

OT: Wes Brot ich ess: Ex-Grünen-Chefin wechselt zu Atomkonzern

Oliver, Thursday, 21.04.2011, 11:21 (vor 5443 Tagen) @ Info

Die Atomlobby holt sich mit einem Zug zwei QuotenFüller:

1) Frau
2) Pseudo-UmweltschützerIN

Guter Schachzug


Körpersprache "ja das stimmt, woher weiß der das!"

http://www.youtube.com/watch?v=Scy80-mR1O8

Kleines Video, erhellend weiblich!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Neuer Gleichstellungsskandal - Frauen sind kleiner

Sohnemann, Thursday, 21.04.2011, 12:02 (vor 5443 Tagen) @ Oliver

Durch das Video sind mir erst die Augen geöffnet worden. Es ist ja ein Skandal, dass Frauen kleiner sind als Männer. Da muss schnell etwas für die Gleichtstellung getan werden.

Mir kommen da zwei Alternativen in den Sinn.
1. Männerabgabe, die dazu verwendet wird, Frauen größer zu machen (da gibt es ja OPs mit denen die Beinknochen nach und nach gestreckt werden).
2. Männer können der Abgabe entgehen, indem sie (auf eigenen Kosten) sich Teile der Beinknochen entfernen lassen, damit sie kleiner werden.

Erst wenn der durchschnittliche Mann genauso groß ist, wie die durchschnittliche Frau, kann man von einer gleichgestellten Gesellschaft sprechen...

OT: Wes Brot ich ess: Ex-Grünen-Chefin wechselt zu Atomkonzern

Info, Thursday, 21.04.2011, 12:41 (vor 5443 Tagen) @ Oliver

Hi Oliver,

ja, das waren auch meine ersten Gedanken:

Die Atomlobby holt sich mit einem Zug zwei QuotenFüller:
1) Frau
2) Pseudo-UmweltschützerIN

Guter Schachzug

Indirekt dazu Wolfgang Röhl in der Zeitung "Freie Welt":

Natürlich könnte man seinen eigenen Strom auch mit einem Dynamo erzeugen, indem man – etwa gemütlich vor dem holzbeheizten Ofen sitzend - ein Fußpaddel bewegt, wie alte Nähmaschinen es besaßen. Man darf dabei nur nicht fernsehen oder die Waschmaschine anstellen wollen. Oder man könnte eine pfiffige Autarkie-Idee der Nazis aufgreifen, die ganz nach dem Geschmack unseren Grünen sein müsste: Energieerzeugung durch Kohleverflüssigung (wurde bis 1943 praktiziert). Die Methode ist extrem aufwendig, superteuer und im Ertrag lachhaft. Echt alternativ eben

Aus: Powered by Fliegenfalle. Ein Energiewende-Witz

Spannend auch, ihre "Souveränität" im verlinkten Interview:

Körpersprache "ja das stimmt, woher weiß der das!"[/i]
http://www.youtube.com/watch?v=Scy80-mR1O8

Wow, da kommt die Sonderschullehrerin Gunda Röstel richtig authentisch und mächtig souverän rüber *tilt* Noch besser bemerkt man den Effekt, wenn man einfach mal den Ton abstellt und nur die Gestik/Mimik beobachtet.

Echt eine Qualifikation für einen Salto Mortale fürs vorauseilende Quotenpöstchen im Atomkonzern.

Manchmal fehlen einem die Worte

Ist nicht neu. Die ist damals schon direkt nach dem Parteivorsitz zu E.ON (k.T.)

Max Aram, Thursday, 21.04.2011, 13:17 (vor 5443 Tagen) @ Info

- kein Text -

Kleine Information

Rainer ⌂, Thursday, 21.04.2011, 15:32 (vor 5443 Tagen) @ Info

... Energieerzeugung durch Kohleverflüssigung (wurde bis 1943 praktiziert).
Die Methode ist extrem aufwendig, superteuer und im Ertrag lachhaft. Echt
alternativ eben

Die Verfahren der Kohleverflüssigung haben derzeit keine größere wirtschaftliche Bedeutung. Ob sich das jemals ändert (s.u.), hängt auch vom Angebot an Erdöl am Weltmarkt ab. Die Technologie steht zumindest bereit: in Bottrop existierte bis 1992 eine funktionierende Anlage kleineren Ausmaßes, in den USA werden Anlagen betrieben und Südafrika deckt sogar den Großteil seines Treibstoffbedarfs durch Kohleverflüssigung. Mit dem Kauf der im Versuchsmaßstab ausgelegten Köhleöl-Anlage von DTM durch die Shenhua-Gruppe ist China 2004 in diesen Bereich vorgedrungen. Diese Anlage wurde demontiert und nach Shanghai verschifft.
Das Fachblatt VDI-Nachrichten sieht die Kohleverflüssigung vor einer Renaissance. Die Schwelle zur Wirtschaftlichkeit wird in dessen Analyse ab einem Ölpreis von ca. 60 US-$ je Barrel überschritten

http://www.chemie.de/lexikon/Kohleverflüssigung.html

Rainer

Kleine Ergänzung

Bero, Thursday, 21.04.2011, 18:04 (vor 5443 Tagen) @ Info

... Energieerzeugung durch Kohleverflüssigung (wurde bis 1943
praktiziert).
Die Methode ist extrem aufwendig, superteuer und im Ertrag lachhaft.
Echt alternativ eben

Das stimmt so nicht. Kohleverflüssigung wird rentabel ab einem Ölpreis von ca. 60$/Barrel, ist also nicht so teuer. In Deutschland hat man vor 1945 6,5 Mio. Tonnen Ölersatz pro Jahr hergestellt, das müsste knapp der halbe heutige Bedarf sein.

Die Technik geriet auch nicht einfach so in Vergessenheit, sondern sie wurde als militärisch bedeutsam von den Besatzungsmächten 1946 verboten (Gesetze Nr. 23 und mittelbar 25). Die Anlagen waren stillzulegen bzw. zu demontieren. Formell wurde das Verbot 1955 aufgehoben, trotzdem wurden alle späteren Versuche zur Wiederaufnahme eigenartig unwillig von den deutschen Regierungen behandelt.
http://www.fk-un.de/UN-Nachrichten/UN-Ausgaben/2007/UN2-07/2007-02-2.htm

Noch eine

Bero, Thursday, 21.04.2011, 18:11 (vor 5443 Tagen) @ Bero

In Südafrika soll der Preis des Syntheseprodukts bei etwa 25$ je Barrel liegen

Neuer Gleichstellungsskandal - Frauen sind kleiner

Prokrustes, Thursday, 21.04.2011, 23:21 (vor 5443 Tagen) @ Sohnemann

Mir kommen da zwei Alternativen in den Sinn.
1. Männerabgabe, die dazu verwendet wird, Frauen größer zu machen (da
gibt es ja OPs mit denen die Beinknochen nach und nach gestreckt werden).
2. Männer können der Abgabe entgehen, indem sie (auf eigenen Kosten)
sich Teile der Beinknochen entfernen lassen, damit sie kleiner werden.

Guten Tag, ich habe ein Spezialbett erfunden, mit dem solche Probleme gelöst werden können. Vielen Dank für Ihr Interesse

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