Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Spiegel-Artikel

AkteX, Friday, 22.04.2011, 18:21 (vor 5442 Tagen) @ Forenheld

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,552562,00.html

In Lauge auflösen und ab in den Abfluss

Verbrennen, begraben, auf hoher See versenken - vielfältig sind die Sitten beim Bestatten der Toten. Nun könnte eine neue Methode dazukommen, die an Mafia-Praktiken erinnert: das Auflösen in Lauge. Experten loben vor allem die gute Ökobilanz.

Ist das ein würdiges Ende? Die Leiche wird in einen Edelstahltank gesteckt, dieser hermetisch abgeschlossen, und dann beginnt die alkalische Hydrolyse. Wasser und Laugensalz verteilen sich. Der Tank wird wie ein Schnellkochtopf auf 150 Grad erhitzt. Nach zwei bis drei Stunden sind nur noch einige Knochenreste übrig - und eine braune Flüssigkeit mit der Konsistenz von Motoröl.

Seit Mitte der neunziger Jahre werden Tierkadaver und vereinzelt auch Leichenteile auf diese Weise an US-Universitäten und Forschungsinstituten aufgelöst. Nun wollen die Hersteller der Hydrolyse-Tanks groß ins Bestattungsgeschäft einsteigen. Ihr wichtigstes Argument: Das Zersetzen mit einer Lauge sei ökologischer als beispielsweise das Verbrennen. Die braune Brühe stinkt zwar unangenehm nach Ammoniak, kann jedoch angeblich in den meisten Fällen bedenkenlos über den Abfluss entsorgt werden.

...

Die neue Methode des Auflösens im Tank stößt allerdings auch auf Kritik: "Wir glauben, dass dieser Prozess, der es ermöglicht, Teile des menschlichen Körpers den Abfluss hinunter zu spülen, unwürdig ist", sagt Patrick McGee, Sprecher der römisch-katholischen Diözese von Manchester im US-Bundesstaat New Hampshire.

Diese Spielverderber von den Kirchen mal wieder


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