Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Und dennoch ist sie imho "In" - sonst gäbe es keine "_innen"

Ärztinnen Info, Saturday, 23.04.2011, 01:55 (vor 5442 Tagen) @ Telepolis Leser

Letzteres ist übrigens der erbärmliche Versuch, die Sprache noch mehr zu verhunzen bzw. optisch endgültig unlesbar zu machen.

Bettina Hammer hat es -endlich- erkannt (ich achte und respektiere Menschen, die Fehler zugeben können). Und sie macht sich nicht gemein mit den aktuellen "Femisprech_innen" Was für eine absurde Konstruktion, dieses Underscore(Unterstrich)-Geschreibsel mit Unter-I!

Und eine Demagogie ohnegleichen, denn die werten "Ärzt_innen" sind doch wohl der männerherabwürdigstenste Witz aller Zeiten.

Ärzt_innen Analysieren wir das ganze mal verständlich:

- Der Ärzt
- Die Ärtzinnen

Ergibt das noch syntaktisch semantischen Sinn? Das klingt mehr nach Cindy aus Marzan oder so. Ey, isch geh nach die Ärzt ...

Echt ätzend und ein Sprachfaschismus sondergleichen. Nicht nur wegen der ästhetischen Verhunzung des Satzbildes, der Metren, sondern vor allem, weil es einen jämmerlichen Versuch darstellt, alles (generisch) maskuline endgültig sprachlich auszumerzen.

Ein semantischer Holocaust - oder nicht?

Vielleicht. Aber ganz profan betrachtet ist es der Versuch, das verlorengegangene, weil inzwischen ins Lächerliche verkommene Deppinnen-I noch weiter zu denaturieren.

Renaturieren wir also den Arzt - und nicht den/der/die/das "Arzt_innen".

Und alles wird gut ;-)


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