Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die marxistische Offensive geht weiter

Holger, Tuesday, 20.03.2012, 14:00 (vor 5117 Tagen)

"Alexander Ulfig: In Ihren Artikeln bezeichnen Sie die Gleichstellungspolitik nicht als eine linke, sondern als eine rechte Politik. Das verwundert auf den ersten Blick, denn in der öffentlichen Meinung werden der Feminismus und die aus ihr hervorgegangene Gleichstellungspolitik als links bezeichnet. Wie begründen Sie denn Ihre These?

Günter Buchholz: Wichtig ist zu sehen, dass die politische Rechte i. w. S. Ungleichheit positiv bewertet und sie daher fördert und praktiziert, während die politische Linke i. w. S. Gleichheit positiv bewertet und diese fördert.

Die Gleichstellungspolitik der dritten Frauenbewegung zielt darauf ab, die längst erreichte Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen durch eine Privilegierung von Frauen mittels einer Diskriminierung von Männern auszuhebeln. Eine Politik der Privilegierung und der Diskriminierung ist objektiv eine rechte Politik, die im Gegensatz zu einer linken Politik steht."

http://cuncti.net/streitbar/83-feministische-dichotomie-maenner-versus-frauen


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