Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Reishi & Co.

Jörg, Thursday, 26.02.2004, 15:59 (vor 8054 Tagen) @ Der Bachelor

Als Antwort auf: Re: Reishi & Co. von Der Bachelor am 26. Februar 2004 13:24:38:

> > Bin zwar kein Krieger, aber:

Wieso führst Du immer wieder diesen Reishi an? Der ist doch gar kein FM!

Das Anführen von kontroversen Personen bei allen möglichen
und unmöglichen Gelegenheiten ist eine nicht selten anzutreffende
Methode, um in einem Forum Unruhe zu stiften.

Das stimmt! Allerdings finde ich diese permanente Pauschaulisierung lächerlich. Reishi spricht nur für sich selbst! Genauso wie alle anderen!
Gerade in Mayas Forum werden immer wieder die Maskus, die Maskulitisten usw. angeführt als ob diese alle gleich wären, also alle in Allianz mit den Nazis, den Pädos, den Kriminellen etc. Darüberhinaus noch rechtsradikal, hässlich und einsam. Einige Leute scheinen es ja ganz genau zu wissen.[/i]

Ja, natürlich ist das lächerlich. Mich brauchst Du davon sicher nicht
zu überzeugen. Es ist wohl Teil der Feindbildpflege, den politischen
Feind entweder als amorphe Masse hinzustellen oder auch einzelne
exzentrische Charaktere quasi als Vertreter einer ganzen Bewegung
hinzustellen. Wer zu solchen Methoden greift, disqualifiziert sich
letzten Endes aber nur selbst.

> > Ausserdem wo ist das Prob? Reishi propagiert Sextourismus. Ich denke, das macht der auch im RL. Ist ja auch völlig legal. Man muss keine Angst haben, dass einem wer komisch kommt deswegen. Oder worauf beziehst Du dich sonst?

Es kommt wohl darauf an, was man unter "komisch kommen"
versteht. Sextourismus mag legal sein, gesellschaftlich akzeptiert
ist er damit noch längst nicht.

Ist es denn erstrebenswert, gesellschaftlich akzeptiert zu sein?
Laut Gustave Le Bon ist die gesellschaftliche Masse meistens unvernünftig, liegt meistens falsch und gelangt erst dann zu einem Konsens, wenn die Annahmen, auf denen die Meinungsbildung beruht, längst nicht mehr gelten. Konkret: Wäre Maskulismus gesellschaftlich akzeptiert, wären die wahren Kräfteverhältnisse längst umgekehrt worden.[/i]

Gesellschaftliche Akzeptanz als Selbstzweck ist für mich nicht
erstrebenswert. Auf der anderen Seite sehe ich es jedoch nicht so,
daß die Gesellschaft meistens falsch liegt. Sie liegt meines
Erachtens eher manchmal falsch und manchmal nicht falsch.

> > Bei Maya und Konsorten sieht es schon anders aus. Glaubst Du, die führen sich im RL auch so auf wie im Forum? Also ich würde mich nicht wundern wenn mir wer aufs Maul haut, wenn ich mich derartig aus dem Fenster lehnen würde. Ergo sind sie die wahren Feiglinge.

Diese Verbalinjurien funzen tatsächlich nur in den unendlichen Weiten des Webs.

Jetzt mal ehrlich: Wer kann die Verbalwichserei der radikalen
Vertreter beider Lager denn überhaupt noch ernstnehmen? Ich
jedenfalls nicht.

Das ist deine Meinung, denn die individuellen Maßstäbe spielen die entscheidende Rolle, ab wann ich etwas als Verbalwichserei bezeichne.
Lässt sich das operationalisieren? Mann könnte die Anzahl der Schimpfwörter zählen und wiegen, letztlich bleibt es aber schwammig.[/i]

Anzahl und Ausprägung der verwendeten Schimpfwörter sind für
mich in diesem Zusammenhang nicht allein ausschlaggebend.

Generell kann man wohl sagen:
Bei Diskussionen unterliegt wohl so einiges der subjektiven
Einschätzung, aber deswegen muß diese Einschätzung nicht
zwingend falsch sein. ;-)

Gruß, Jörg


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