Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Prävention mit Frauenpower - LOL

Ferdi, Tuesday, 23.03.2004, 11:40 (vor 8028 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Prävention mit Frauenpower - LOL von Emmalein am 23. März 2004 08:32:45:


Hallo Emmalein!

der Grossteil der Beiträge hier spricht davon, dass Frauen böse, gemein ausbeuterisch, gewalttätig, aggressiv, die Gesetze frauenbegünstigend etc. seien.

Da tust Du diesem Forum und seinen Schreibern aber Unrecht. Der Titel lautet: "Wieviel > > Gleichberechtigung<< verträgt das Land". Die allermeisten Beiträge prangern die Ungleichberechtigung gesetzlicher und gesellschaftspolitischer Art an, die als "Gleichberechtigung" verkauft wird. Wirkliche Gleichberechtigung bevorzugt kein Geschlecht gegenüber dem anderen. Sie gibt vielmehr den Angehörigen beider Geschlechter die gleichen Chancen. Was die aus diesen Chancen machen, liegt im Ermessen der einzelnen Menschen.

Frauen sind wie Männer Menschen. Sie sind eigentlich nicht böser, gemeiner, ausbeuterischer, gewalttätiger und aggressiver als Männer. Alle Menschen sind aber mit Fehlern behaftet. Einer dieser Fehler ist die Verführbarkeit. Hier kommen die Gesetze ins Spiel. Wenn die Gesetzeslage so gestaltet ist, dass sie Frauen dazu verführt (also eine menschliche Schwäche ausnutzt), sich auf Kosten anderer Menschen ungerechtfertigt zu bereichern, dann kann das nicht im Sinne der wahren Gleichberechtigung sein. Ich bin gegen diese kinderleichten Ehescheidungsmöglichkeiten. Sie verführen die Ehefrauen, beim geringsten quersitzenden Furz zum Anwalt zu rennen und Scheidungsantrag einzureichen. Das Verführerische daran ist, dass dann sofort Unterhalt fällig wird. Das ist so verführerisch für Frauen, dass nach Einführung dieses Zerrüttungsprinzips die Scheidungszahlen in die Höhe geschnellt sind und die Scheidunganträge ganz überwiegend von den Frauen ausgehen.

Ich weiss nicht, ob mir das gelungen ist, aber ich wollte damit deutlich machen, dass Frauen durch die Gesetzeslage dazu verführt werden, sich so zu verhalten. Damit provozieren sie auf männlicher Seite aber ein Pauschalurteil heraus ("Alle Frauen sind so, böse, gemein, ausbeuterisch usw. usw."). Nein, sie sind nicht so, sie werden dazu verführt, sich so zu verhalten. Die Männer lassen sich das natürlich nicht gefallen, halten nach Kräften dagegen und schon haben wir den schönsten Geschechterkrieg, den - ehrlich gesagt - keiner will!

Nicht Männer und Frauen gehören an den Pranger, da gehört der Gesetzgeber hin, der hat nämlich diese ganze verkorkste Situation zu verantworten. Wer Gesetze machen darf, die für ein ganzes Volk zwingend sind, der müsste eigentlich eine knallharte Fachausbildung absolviert haben, so ähnlich wie die Piloten der grossen Airlines, die die Verantwortung für Leib und Leben ihrer Passagiere tragen. Kein Mensch käme auf die Idee, Leute aus wildfremden Berufen ins Cockpit eines Airliners zu setzen. Der Bundestag ist aber das Cockpit der Bundesrepublik Deutschland, wo die Kurse festgelegt werden. Da gehören hochausgebildete Fachleute hin und keine Dilettanten, Parteibonzen und Sprücheklopfer!

Gruss,
Ferdi


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