kommt noch besser
In zwanzig Jahren gilt nicht mehr die Quote, sondern die Demographie. Dann
ist der Gebetsteppich wichtiger als die feministische Gebetsmühle. Nicht
nur in Berlin, auch in Brüssel, Amsterdam oder Paris.
So wird es sein.
Und die Zielvorgaben und Wertmaßstäbe der künftigen Weltzivilisation werden federführend nicht mehr in New York oder gar Europa formuliert - dort bereits seit 1914 nicht mehr - sondern in Shanghai.
Denn ökonomische Hegemonie geht immer einher mit machtpolitischer und kultureller Hegemonie.
In längstens 30 Jahren wird China die mächtigste Wirtschaftsnation der Welt sein.
Das bewirkt eine völlige Neuorientierung der irdischen Gravitationsverhältnisse.
Für uns geht in wenigen Jahrzehnten auch kulturell, machtpolitisch und wirtschaftlich-technologisch die Sonne im Osten auf.
Die Völker der Erde bekommen ein neues Zentralgestirn, um das sie kreisen, nach dem sie sich ausrichten, an dem sie ihre Zeit messen werden.
Zum ersten Mal seit 500 Jahren wird dies ein Land außerhalb des europäischen Kulturkreises sein, mit einer stolzen, alten, nicht europäischen Tradition, einer sehr streng patriarchalen Traditiion.
Der Konfuzianismus ist das Rückgrat dieser chinesischen Zivilisation, nach wie vor.
Er wird zwar auch durch Modernisierung abgeschwächt, aber das braucht noch lange, lange Zeit, bis Feminismus dort als Dekadenzphänomen relevant wird und wir wieder etwas konkurrenzfähiger werden, weil China an Konkurrenzfähigkeit verliert.
Selbst ob und inwieweit das tatsächlich eintritt, ist völlig offen.
Schließlich ist China nicht nur die älteste Hochkultur der Menschheit mit ungebrochener Tradition, sondern auch das älteste Patriarchat der Welt, eigentlich eine Tautologie, aber man muss heutzutage bei uns im niedergehenden Westen schon ausdrücklich darauf hinweisen, dass das Symbol des Matriarchates die Grashütte ist, nicht der Wolkenkratzer.
Der Westen scheint sich für die Grashütte entschieden zu haben.
Frau Scheub feiert die Entmachtung des weißen Mannes als Erfolg.
Sie wird feststellen, dass dieser Erfolg nicht den Aufstieg der westlichen Frau bedeutet, sondern den Sieg des östlichen Mannes über den westlichen Mann UND die westliche Frau.
Dass der Feminismus ein Produkt der Hegemonie des westlichen Mannes war und mit ihm untergehen wird, das begreifen diese Meisterdenkerinnen nicht.
Die glauben ja tatsächlich, Frauen seien Fußballweltmeister, selbst wenn sie gegen die männliche B-Jugend eines Bundesligavereins haushoch verlieren.
gesamter Thread:
- Frauen-Quote für Berliner Betriebe -
Marlow,
31.03.2010, 21:48
- Frauen-Quote für Berliner Betriebe - Halbgott in Weiß, 31.03.2010, 22:06
- Frauen-Quote für Berliner Betriebe -
Wundergläubiger,
31.03.2010, 22:10
- Frauen-Quote für Berliner Betriebe - Halbgott in Weiß, 31.03.2010, 22:52
- Frauen-Quote für Berliner Betriebe - Roslin, 31.03.2010, 23:01
- Link Tagesspiegel, Feuer frei im Kommentarbereich -
Ausschußquotenmann,
01.04.2010, 03:15
- Link Tagesspiegel, Feuer frei im Kommentarbereich - Narrowitsch, 01.04.2010, 05:52
- kommt noch besser -
Narrowitsch,
01.04.2010, 06:27
- kommt noch besser -
Youth Bällchen,
01.04.2010, 12:11
- kommt noch besser - Roslin, 01.04.2010, 17:22
- kommt noch besser -
Youth Bällchen,
01.04.2010, 12:11
- Frauen-Tode in Berufen. - Außer Mutti, 01.04.2010, 06:50