Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Soziologische Mutterschaft oder wozu braucht man Armbändchen in Geburtskliniken?

Mulher, Wednesday, 04.08.2010, 11:41 (vor 5640 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Folgender Kommentar ist lesenswert:

Antwort Nr. 9 milhouse on 1. August 2010 said:

Wozu braucht man wohl diese Armbändchen in Geburtskliniken?

Die stärkere Beziehung von Müttern zu ihren Kindern über die Tatsache zu definieren, dass sie bei der Geburt anwesend sind, ist hanebüchen. Dieser Beweis verfliegt ab der ersten räumlichen Trennung von Mutter und Kind, ab dann sind es eben jene Bändchen, die den Beweis liefern. Oder eben ein Gentest. Was ebenso für Väter gilt. Biologistischer als über die Tatsache der Geburt durch die Frau ein Geschlechterungleichverhältnis zum Kind zu konstruieren geht es ja wohl kaum.

Auch sonst argumentierst du extrem inkonsistent, einerseits hat für dich die finanzielle Unterhaltsfrage Frage keine Relevanz (siehe dein Kommentar Nr.7), andererseits ziehst du die Tatsache, dass nichteheliche Väter „bei der Zahlung des Unterhalts Sperenzchen“ machen, als Beweis hinzu, sie hätten wohl weniger Bindung zum Kind.

Du verurteilst „die Zelebrierung des heterosexuellen Paares als Kern und Keimzelle der Gesellschaft“, konstatierst aber selbst, „soweit ich es mitbekomme, wünschen sich die allermeisten Frauen eine gemeinsame Elternschaft mit einem Mann, auch wenn sie unverheiratet sind.“

Das automatische Sorgerecht für Väter ist ein klarer Schritt in Richtung GLEICHberechtigung. Und die sollten wir doch alle anstreben.


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