Praxisbeispiel einer Scheidung
Ich find's schön, wenn's klappt. Der Feminismus wirkt schon zersetzend
genug, da brauchen wir doch nicht ins selbe Horn zu stoßen.
Das möge jeder für sich halten, wie er es für richtig hält. Was mich betrifft, so beschränke ich mich schon seit langem darauf, im Alltag zu Frauen nur noch höflich "Guten Tag!" und "Auf Wiedersehen" zu sagen.
Vor einiger Zeit wurde hier im Forum auf ein anderes Forum verlinkt, in dem ein sehr dramatischer Scheidungsfall beschrieben worden war.
Ich kopiere den Text mal hier herein. Wenn man so etwas liest, da vergeht einem alles. Wirklich alles!
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"Wie entferne ich einen Ehemann aus seinem Haus in Österreich?
Ich, Erhard M., bin 67, Pensionist, habe eine Schwester, keine Kinder und bin noch verheiratet. Obwohl ich gesund und sportlich lebe, ist mein Gesundheitszustand nicht besonders gut, da ich in Stress-Situationen unter Drehschwindelanfällen und Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) leide. Zufolge meiner langjährigen Position als Geschäftsführer der Computerfirma 'Dataservice, Computersysteme für Hausverwaltungen' konnte ich für meine Frau und mich einen bescheidenen Wohlstand schaffen, nämlich ein kleines Einfamilienhaus mit Garten in Wien, wo wir zusammen harmonisch lebten. Mit meiner Frau zusammen habe ich 35 gute Ehejahre verbracht und habe stets treu für sie gesorgt.
Meine Frau will sich plötzlich scheiden lassen ...
Ab April 2008 war meine Frau plötzlich sehr verändert und teilte mir mit, dass sie sich scheiden lassen wolle.
Meiner Schwester, die eine Versöhnung herbeiführen wollte, teilte sie mit,
- dass eine Versöhnung für sie nicht in Frage käme, da sie in diesem Fall alle ihre finanziellen Vorteile verlieren würde,
- und dass mir (ihrem Ehemann) ohnedies nichts bleiben würde,
- dass sie sich zu jung fühle (sie ist 56 Jahre alt) und
- dass sie einen 'gesundheitlichen Pflegefall' wie mich im gemeinsamen Haus nicht brauchen könne.
Meine Frau ruft die Polizei ...
Meine Frau, die sehr gut lügen kann, hatte eine raffinierte Idee, mich mithilfe der österreichischen Gesetzeslage als lästigen Mitbewohner loszuwerden.
Am 10. 05. 2008 rief sie spät nachts die Polizei an und gab an
- ihr Rechtsanwalt sei informiert,
- sie werde von mir mit einer Pistole bedroht,
- ich sei im Begriff, das Haus anzuzünden.
Nichts davon war im Geringsten wahr und ich war um meine Frau stets treu bemüht und habe sie weder zu diesem Zeitpunkt noch in der Vergangenheit bedroht.
Wenige Minuten nach diesem Anruf meiner Frau stürmte eine schwer bewaffnete Spezialeinheit der Polizei (ungefähr 10 Polizisten) durch unseren Garten ins Haus und auf mich zu.
Ich saß im Wohnzimmer auf der Couch und sah ein Fernsehprogramm.
Ich wurde befragt, warum ich meine Frau bedrohe. Obwohl für jedermann eindeutig zu erkennen war, dass keinerlei Bedrohung vorlag und obwohl klar zu erkennen war, dass meine Frau gelogen hatte, um den Polizeieinsatz für ihre Zwecke zu nutzen (z. B.: es war überhaupt keine Pistole im Spiel) und die Polizeimänner selbst über die Situation verwundert erschienen, setzte die Polizei (nach Rückfrage bei der vorgesetzten Dienststelle) die Aktion fort.
Der Anführer der Polizei-Sondereinsatztruppe sagte zu mir, dass bei einem solchen Notruf seitens der Polizei stets mit Hausverweis gehandelt werden müsse, dass ich mich an diesen Umstand gewöhnen müsse und dass man in derartigen Einsätzen grundsätzlich nur der Frau Glauben schenken würde.
Zuerst Obdachlosigkeit, dann Asylantenheim ...
So wurde ich mitten in der Nacht für zunächst 10 Tage aus meinem Zuhause vertrieben und ich habe diese erste Nacht orientierungslos im Auto zugebracht. Ich war einige Tage obdachlos und lebe seitdem in einem menschenunwürdigen Asylantenzimmer.
Alles, was ich mitnehmen konnte, war der Inhalt eines Plastiksäckchens.
Unsere gemeinsam erwirtschafteten Sparbücher hat meine Frau am
nächsten Arbeitstag nach meiner Vertreibung von der Bank Austria geräumt und verschwinden lassen – somit bin ich auch ohne finanzielle Mittel.
Über ihren Anwalt hat sie eine Verlängerung des Betretungsverbotes um weitere 10 Tage und eine gerichtliche Verfügung für ein unbefristetes Betretungsverbot erwirkt.
Seit dieser Nacht am 10. 5. 2008 bin ich jeder Lebensgrundlage beraubt worden. Es war sehr leicht für meine Frau, mit ein paar Lügen und mithilfe der Polizei und mithilfe des Bezirksgerichtes X. mich aus dem gemeinsamen Haus entfernen zu lassen und für immer fernzuhalten.
40 Tage Vertreibung und keine Verhandlung
Heute ist der 20. 06. 2008.
Seit meiner Vertreibung sind jetzt 40 Tage verstrichen und es war bis heute kein Gericht und keine zuständige Behörde bereit, auch mich anzuhören oder vorsprechen zu lassen. Dagegen wurden alle Angaben meiner Frau kritiklos geglaubt und gegen mich verwendet.
Dies ist für mich ein unerträglicher Zustand.
Intensivstation LKH Klosterneuburg ...
Durch diesen enormen Stress erlitt ich innerhalb kurzer Zeit in meiner nunmehrigen Obdachlosensituation einen Zusammenbruch und Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) und musste in der Intensivstation des Landeskrankenhauses Klosterneuburg stabilisiert werden. Es war ein lebensbedrohlicher Zustand.
Der zuständige Richter vom Bezirksgericht Wien-X., Dr. X. Y. ...
Von dort aus rief ich mithilfe meiner Schwester den zuständigen Richter im Bezirksgericht X, Dr. X. Y. an, der im Begriff war, die Betretungsverbote zu verlängern und wollte ihn bitten, doch wenigstens auch mich einmal anzuhören. Dr. Y. jedoch meinte, er sei zu beschäftigt und ich werde seine Entscheidung zugestellt erhalten – nicht einmal zu einem Telefongespräch war er bereit.
Ich habe seither aufgegeben, an die Gerechtigkeit von Gerichten in Österreich zu glauben.
In Österreich werden ohne Anhörung des zu Verurteilenden – wie in meinem Fall – lebensentscheidende Urteile gefällt, wodurch auch unschuldige Menschen ohne eine Chance zu haben, an den Rand der Gesellschaft oder in den Tod getrieben werden.
Hätte sich irgendeine maßgebliche Behörde dazu bereit erklärt, auch mich anzuhören, wären die Widersprüche sofort aufgeklärt gewesen. Der Polizeieinsatz aufgrund der Lügen meiner Frau, die mich aus dem Haus haben wollte, hätte nie stattfinden dürfen oder er hätte abgebrochen werden müssen, da man von einer Polizei erwarten kann, dass sie in der Lage sein muss, eine so besondere Situation richtig einzuschätzen.
Hilferuf!
Wie soll ich jetzt aus meiner unverschuldeten Notlage heraus, ohne finanzielle Barmittel, die teuren Rechtsanwälte finanzieren, um diesen endlosen Prozess des Widerspruchs und der Gerichtsverhandlungen durchzugehen, um endlich wieder (oder vielleicht niemals wieder) mein Heim betreten zu können?
Erhard M."
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Gruß, Kurti
gesamter Thread:
- Beziehungsphobiker -
Kurti,
05.10.2010, 21:07
- Beziehungsphobiker -
Borat Sagdijev,
05.10.2010, 21:26
- Beziehungsphobiker -
Susan,
05.10.2010, 21:33
- Beziehungsphobiker -
Borat Sagdijev,
05.10.2010, 21:38
- Beziehungsphobiker -
Susan,
05.10.2010, 22:07
- Beziehungsphobiker -
Borat Sagdijev,
05.10.2010, 22:32
- Beziehungsphobiker -
Lausemädchen ,
05.10.2010, 22:46
- Ex für den Alten, Traum für den Neuen? -
Borat Sagdijev,
05.10.2010, 23:29
- Ex für den Alten, Traum für den Neuen? -
es Lausemädchen,
05.10.2010, 23:49
- Ex für den Alten, Traum für den Neuen? - Borat Sagdijev, 06.10.2010, 01:46
- Ex für den Alten, Traum für den Neuen? -
es Lausemädchen,
05.10.2010, 23:49
- Ex für den Alten, Traum für den Neuen? -
Borat Sagdijev,
05.10.2010, 23:29
- Beziehungsphobiker -
Lausemädchen ,
05.10.2010, 22:46
- Beziehungsphobiker -
Borat Sagdijev,
05.10.2010, 22:32
- Beziehungsphobiker -
Susan,
05.10.2010, 22:07
- Beziehungsphobiker -
Borat Sagdijev,
05.10.2010, 21:38
- Beziehungsphobiker -
Susan,
05.10.2010, 21:33
- Beziehungsphobiker -
Das Edle Schnabeltier,
05.10.2010, 22:42
- Beziehungsphobiker -
Kurti,
05.10.2010, 23:01
- Im Thread geirrt -
Kurti,
05.10.2010, 23:08
- Im Thread geirrt -
Das Edle Schnabeltier,
05.10.2010, 23:35
- "Bezihungskiller" - steht so im Leitartikel in der Überschrift - Leser, 06.10.2010, 00:47
- Praxisbeispiel einer Scheidung -
Kurti,
06.10.2010, 03:15
- Praxisbeispiel einer Scheidung -
Oliver,
06.10.2010, 19:26
- Praxisbeispiel einer Scheidung - Kurti, 06.10.2010, 20:27
- Praxisbeispiel einer Scheidung -
Oliver,
06.10.2010, 19:26
- Im Thread geirrt -
Das Edle Schnabeltier,
05.10.2010, 23:35
- Im Thread geirrt -
Kurti,
05.10.2010, 23:08
- Beziehungsphobiker -
Kurti,
05.10.2010, 23:01
- Volltreffer -
Zeitgenosse,
05.10.2010, 23:30
- Jaaaaaa! - Eine kleine Replik -
Leser,
06.10.2010, 00:08
- Jaaaaaa! - Eine kleine Replik -
Zeitgenosse,
06.10.2010, 00:21
- Jaaaaaa! - Eine kleine Replik - Zeitgenosse, 06.10.2010, 00:35
- Jaaaaaa! - Eine kleine Replik -
Zeitgenosse,
06.10.2010, 00:21
- Jaaaaaa! - Eine kleine Replik -
Leser,
06.10.2010, 00:08
- Beziehungsphobiker -
Borat Sagdijev,
05.10.2010, 21:26