Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Neoliberalismus: Von der Freiheit, in Armut leben zu "dürfen"

Garfield, Thursday, 04.11.2010, 19:10 (vor 5607 Tagen) @ Royal Bavarian

Hallo Max!

Die Schleusentoröffner des Anspruchsdenkens sind Linke und Wohlfahrtsverbände, deren Existenz davon abhängt, daß die relative Armut nicht abnimmt.

Und diese Linken und die Wohlfahrtsverbände haben also mittlerweile auch die Wirtschaft unterwandert und sorgen dort dafür, daß es durch Entlassungen und Lohndrückerei immer mehr Menschen mit wenig Besitz gibt?

Die Armut im Geiste ist allerdings in Deutschland das größere Problem - und die wird nicht etwa bekämpft, sondern gefördert, wo es nur geht.

Das stimmt allerdings.

Nach Sarrazin sind die Haushalte mit der größten relativen Armut auch diejenigen, in denen die modernste Unterhaltungselektronik zu finden ist.

Nicht nur das. Wenn ich Reportagen über Familien sehe, die von Sozialleistungen leben und denen es dann angeblich ach so schlecht geht, dann stehen da merkwürdigerweise oft teure Lebensmittel von namhaften Herstellern auf dem Tisch.

Meinst du, das ist Zufall? Und meinst du, es ist Zufall, daß die Bundesregierung im Rahmen von "Konjunkturpaketen" auch gern mal Sozialleistungen erhöht? Oder sind diese "Konjunkturpakete" auch nur Teufelswerk von Linken und Wohlfahrtsverbänden?

Freundliche Grüße
von Garfield


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