Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Etwas OT dazu: Finanzielle Folgen einer Stiefkindadoption, wenn Muddi nicht mehr will ...

Info, Friday, 10.12.2010, 18:20 (vor 5515 Tagen) @ FemokratieBlog

Hier mal ein Fall, wo die Mutter nach 6 Monaten feststellte, dass sie den Stiefvater nicht mehr liebt. Adoption, vor allem der im FK-Blog geschilderte sind wirklich ein Thema für sich:

Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage. Meine Frau und ich waren knapp 6 Jahre verheiratet. Meine Frau hat ein Kind in die Beziehung, bzw. Ehe gebracht. Meine Stieftochter war damals 3. Sie hat mich schon nach 1 Jahr Papa genannt und da ich schon früh echt tiefe Gefühle für die kleine hatte habe ich es auch zugelassen dass Sie mir Papa sagte, obwohl ich nicht der leibliche Vater bin. Das war auch kein Problem, da sich der leibliche Vater nicht um sie kümmerte.

Meine damalige Lebensgefährtin erhielt vom Staat eine löcherliche Alimentenbevorschussung. Als wir geheiratet haben, wurde die Alimentenvevorschussung gestoppt, weil ich nun nach Gesetz an die Stelle des leiblichen Vaters gerutscht war. Für mich war das absolut OK.
Bei der Hierat damals war es nicht möglich dass ich meine Stieftochter adoptiere, weil man für die Stiefkindadoption mindestens 5 Jahre verheitratet sein muss.

Nach 5 Jahren Ehe habe ich meine Stieftochtet adoptiert. Wir drei mussten dabei zu einem Interview bei der Vormundschaftsbehörde. Wir wurde u.a. gefragt ob unsere Beziehug stabil sei. Meine Frau und ich haben die Frage mit JA beantwortet. Auch meine Stieftochter war damit einverstande und die Adoption wurde nun amtlich bewilligt. Meine Tochter hat mich nach der Adoption gefragt, was sich nun veränder hat. nun ja, eigentlich gar nichts, ich bin immer noch dein Vater.

Aber als mir meine Frau 6 Monate später sagte, dass sie mich nicht mehr liebt wurde mir klar was es bedeutet, nämlich alimente zahlen.

Es ist nicht so dass ich mich nun gegen meine Tochter stellen würde, weil dafür liebe ich sie zu sehr, aber verarscht fühle ich mich trotzdem. Ich möchte dazu sagen, dass ich diese Verantwortung schon Jahre vor der Adoption übernommen habe, sonst hätte ich mich nicht Papa nennen dürfen.
Wir habe uns nun auf das gemeinsame Sorgerecht vereinbart. Finaziell sieht es nun so aus, dass ich CHF 1500.-- pro Monat übernehme und meine Exfrau CHF 500.--

Meine 1500.-- enthalten eine Alimentenzahlung von CHF 1000.--, 500.- entstehen durch ein Zimmer und die Betreuung an einem Werktag durch mich.
Wie schon gesagt, fühle ich mich als Vater der Kleinen, aber eben auch ziemlich verarscht von meiner Exfrau. An der Stelle sei noch erwähnt, dass meine Frau vermögend ist und eigentlich gar nicht auf mein Geld angewiesen wäre. Ich finanziere nun ein Kind einer vermögenden Frau.

Wie soll ich mich verhalten? Ich habe das Gefühl in 2 Teile zerrissen zu werden, ich stehe absolut zu meiner Tochter, aber ich verurteile meien Exfrau, dass Sie sich unsere Tochter von mir finazieren lässt obwohl sie gar nicht auf mein Geld angeweisen wäre. Was soll ich tun?


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