Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bundeskanzlerin und Bundesministerinnen ziehen Bilanz

Christine ⌂, Wednesday, 07.03.2007, 12:52 (vor 6908 Tagen) @ Christine

BMFSFJ Internetredaktion

Pressemitteilung Nr. 174/2007
Veröffentlicht am 06.03.2007
Thema: Gleichstellung

20 Jahre Bundesfrauenministerium: Bundeskanzlerin und Bundesministerinnen ziehen
Bilanz

Angela Merkel und Ursula von der Leyen sprechen zum Internationalen Frauentag mit
Bundesministerinnen und Jugendlichen über Erfolge und Ziele der
Gleichstellungspolitik

20 Jahre Bundesfrauenministerium - was hat die Gleichstellungspolitik gebracht?
Darüber diskutieren heute Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Bundesministerinnen
Ursula von der Leyen, Annette Schavan, Ulla Schmidt, Heidemarie Wieczorek-Zeul
und Brigitte Zypries sowie die erste Bundesfrauenministerin Prof. Rita Süssmuth
und sechs Jugendliche anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März.

"Wir brauchen in unserem Land nicht nur gut ausgebildete Frauen, wir brauchen
auch Frauen, die ihre Qualifikationen tatsächlich beruflich umsetzen und
gemeinsam mit den Männern Beruf und Familie vereinbaren können. So können wir
einen wichtigen Beitrag dazu leisten, als innovative, leistungsfähige und
familienfreundliche Gesellschaft im globalisierten Wettbewerb mitzuhalten.
Deshalb setzen wir alles daran, gemeinsam die Gleichstellung weiter
voranzubringen. Das nutzt uns allen", sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel zum 20.
Geburtstag des von ihr selbst vor 13 Jahren geführten Ministeriums.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der
Leyen, erklärt: "20 Jahre nach der Einrichtung des Bundesfrauenministeriums sehe
ich es heute als eine wesentliche Herausforderung an, auch die Männer als Partner
und Adressaten der Gleichstellung anzusprechen. Wir müssen erreichen, dass sich
die herkömmlichen Rollenbilder - für Männer wie für Frauen - öffnen. Dazu gehört,
dass Frauen die Wahlfreiheit haben, Familie und Beruf nach ihren Wünschen zu
vereinbaren. Dazu gehört auch, dass Männer Familienleben und Kindererziehung in
ihre Lebensplanung integrieren können und dies gesellschaftlich anerkannt wird."

Die Gleichstellungspolitik der Bundesregierung verfolgt drei Ziele:

* Chancengleichheit im Erwerbsleben: gleicher Lohn für gleiche Arbeit,
gleiche Karrierechancen und gleiche Perspektiven beruflicher und privater
Selbstverwirklichung für Frauen und Männer.
* Überwindung von Rollenstereotypen: Frauen und Männer sind gemeinsam
verantwortlich für die Familie, die Erziehung der Kinder und die Betreuung
alter oder pflegebedürftiger Familienmitglieder.
* Schutz von Frauen vor Gewalt und die Beratung von Frauen und ihren Partnern
bei Schwangerschaftskonflikten.

Links:
Ausgewählte Publikationen zum Thema
20 Jahre Bundesfrauenministerium: Rollen erweitern - Perspektiven gewinnen -
Gleichstellung verwirklichen
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=96096.html

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.de
Internet: http://www.bmfsfj.de

Servicetelefon: 01801 90 70 50
Wann können Sie anrufen?
montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr

--
7. Familienbericht http://dip.bundestag.de/btd/16/013/1601360.pdf
Seite 234, Familienarbeit: - Väter 70 Std. - Mütter 46 Std.
Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=12360

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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