Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Abschaffung des Unterhalts

DervordemRechnerlebt, Friday, 16.03.2007, 18:05 (vor 6899 Tagen) @ Garfield

Hallo Garfield,

Das Ganze scheint mir Teil der gerade laufenden Kampagne für höheren Druck
auf Frauen hin zur Erwerbsarbeit zu sein. Man erhofft sich dadurch mehr
qualifizierte Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt.

Den Gedanken hatte ich auch. Aber ich denke, man möchte mehr 1-Euro-Jobber haben, die qualifiziert sind, denn die eignen sich eher zum Löhnedrücken.


Das könnte man natürlich

auch erreichen, indem man die vielen erwerbslosen Jugendlichen und
überhaupt die Erwerbslosen aus- oder weiterbildet. Aber das kostet nicht
selten mehr Geld als es kurzfristig einbringt.

Ich habe den Eindruck, daß man eher Geld mit den 1-Euro-Jobbern verdienen möchte (siehe Überschüsse der ARGE). Deren Politik beschränkt sich ja tatsächlich nur noch darauf, d.h. man bekommt z.B. keine Umschulungen und Ausbildungen mehr.

Na ja, offensichtlich hat das Ganze auch positive Auswirkungen. Aber es
bleibt abzuwarten, was letztendlich daraus wird. Den Berufsfeministinnen
wird schon klar sein, daß sie das stillschweigende Wohlwollen der Mehrheit
der Frauen verlieren, wenn sie ihnen die männlichen Geldesel nehmen.

Ich denke, die Feministinnen sind auf deren Zustimmung nicht mehr angewiesen (und das werden sie ihnen auch zeigen). Ich sehe da interressante Zeiten auf uns zukommen.

Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, daß geschiedene Männer für Kinder
letztendlich doch umso mehr zahlen müssen, so daß die Ex-Frauen dann
darüber alimentiert werden. Das neue Gesetz wird dann wohl nur geschiedene
und nicht erwerbstätige Frauen ohne Kinder treffen.

Das habe ich so auch irgendwo gelesen. Für die ändert sich praktisch gar nichts. Aber wer weiß? Vielleicht ist das erst der Anfang. Obwohl dann natürlich der Staat im ersten Moment für den Ausfall einspringen muß. Hartz-4 wäre allerdings das optimale Druckmittel, um Frauen zum arbeiten zu zwingen, denn deren Kinder kann man ja jetzt bequem in die Krippen abschieben, die ja so zahlreich geschafffen werden.

Die kann man dann ohne hohe Unterhaltszahlungen seitens des Ex-Mannes und
über Hartz IV prima auf den Arbeitsmarkt zwingen.

Ganz genau.

Wer weiß - vielleicht trägt das ja dazu bei, daß auch immer mehr Frauen
erkennen, daß sie von Feministinnen nichts Gutes zu erwarten haben,
sondern daß die etablierten Berufsfeministinnen zuallererst sich selbst
sehen und dann noch die Interessen diverser Lobbyisten.

Das bleibt zu hoffen. Aber es wird sowieso nichts mehr ändern, da sich die Politik mittlerweile vom Wähler unabhängig gemacht hat.


DervordemRechnerlebt


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