Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die deutsch-polnische Staatsaffäre begann in Hamburg

GENESISWORKS, Sunday, 18.03.2007, 14:17 (vor 6897 Tagen) @ Christine

Deutschland glaubt wohl selber, dass alle anderen Kulturen besser sind als die eigene.Warum sonnst diese Angst?

Spannungen Die europäischen Nachbarn tun sich miteinander schwer

Die deutsch-polnische Staatsaffäre begann in Hamburg-Niendorf
Es war nur eine von vielen Scheidungen in Hamburg. Doch die Folgen
beschäftigen die Regierungen in Berlin und Warschau. Wojciech Pomorski
wollte mit seinen Kindern nur polnisch sprechen, das Jugendamt war
dagegen. Polens Medien geißelten deutschen "Assimilierungszwang". Nun muss
Kanzlerin Merkel die Wogen glätten.

Von Sandra Pabst

Hamburg - Dieser Aktenberg wiegt mindestens zehn Kilo. So schwer kann ein
Leben sein, wenn es fein säuberlich auf Tausenden, eng bedruckten
Papierseiten abgeheftet ist. Es ist die Geschichte des Polen Wojciech
Pomorski, der mit seinen Kindern polnisch sprechen wollte, was ihm vom
deutschen Staat verboten wurde. Es ist eine Geschichte, in der es nicht
nur um eine verlorene Liebe und verletzten Nationalstolz geht, sondern vor
allem um das schwierige Verhältnis zwischen Polen und Deutschen.

Hamburg-Niendorf, in einer normalen Wohnsiedlung. "Kommen Sie herein",
sagt Pomorski. Der 36-Jährige trägt dunklen Anzug und weißes Hemd. Die
Haare akkurat geschnitten, der Blick offen und erwartungsvoll. Der Klang
seiner Stimme und die Farbe seines Akzents erinnern an den polnischen
Boxer Dariusz Michalczewski, der einst für Deutschland kämpfte.

Pomorski kämpft für Polen. Während ihn hierzulande kaum jemand kennt, ist
er jenseits der Oder ein Nationalheld. Einer, der es den Deutschen endlich
zeigt und sich nichts gefallen lässt. So jedenfalls berichten polnische
Medien.

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7. Familienbericht http://dip.bundestag.de/btd/16/013/1601360.pdf
Seite 234, Familienarbeit: - Väter 70 Std. - Mütter 46 Std.
Siehe auch: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=12360


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