Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

reinecke54, Thursday, 10.03.2011, 15:31 (vor 5427 Tagen)

Da beschäftigt sich wieder jemand mit dem unisex-tarif-urteil, diesmal im
manager-magazin

Besser könnte ich es auch nicht ausdrücken!

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Oliver, Thursday, 10.03.2011, 15:50 (vor 5427 Tagen) @ reinecke54

Besser könnte ich es auch nicht ausdrücken!


Die Frau bezieht also im Schnitt gut fünf Jahre länger Rente als der Mann und erhält bei gleicher Einzahlung 18.720 Euro oder 42,17 Prozent mehr ausgezahlt. Das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Das ist für mich Betrug, offene Männerdiskriminierung.

.........
Wenn Sie mit einer Rentenpolice für das Alter vorsorgen wollen, sollten sie das zu alten Konditionen bis Mitte Dezember nächsten Jahres tun. Danach sollten sie sich freiwillig an diesem Frauenbeglückungsprogramm jedenfalls nicht mehr beteiligen.

mm: Was erwarten Sie für die private Krankenversicherung, wo Frauen ja ungleich höhere Beiträge zahlen als Männer?

Poweleit: Hier könnte es wirklich zu ernsten Problemen kommen. Ein Beispiel: In der Altersgruppe der über 85-Jährigen verursachen Frauen pro Kopf und Jahr 15.330 Euro Krankheitskosten in der PKV. Die Männer liegen bei 11.490 Euro. In dieser Altersgruppe stellen Frauen zudem einen Bevölkerungsanteil von fast 75 Prozent. Wenn die Branche die hohe Lebenserwartung dieser Frauen nicht mehr in Prämienunterschieden abbilden darf, ist zumindest für mich völlig offen, wie die PKV im Alter noch bezahlbar bleiben soll.

Ich war es nicht, Roslin du?
;-)

Es scheint, als täte er hier mit lesen, super !
Kompliment Herr Manfred Poweleit
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.......ist Gründer und Chefredakteur des Branchendienstes "Map-Report" für die Versicherungswirtschaft. Er ist bekennender Verteidiger der klassischen Kapitallebensversicherung. Poweleit sieht die Altersvorsorge(fähigkeit) der Menschen als zentrale Aufgabe von Assekuranz und Politik. Seine Vergleichsanalysen und zuweilen scharfzüngige Kritik sind gefürchtet.

--

Liebe Grüße
Oliver


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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Rainer ⌂, Thursday, 10.03.2011, 16:40 (vor 5427 Tagen) @ reinecke54

Wobei man sagen muss das eine Lebensversicherung schon immer die schlechteste Kapitalanlage war. Wohlgemerkt, ich rede nicht von Risikolebensversicherungen.

Rainer

--
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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Holger, Thursday, 10.03.2011, 17:38 (vor 5427 Tagen) @ reinecke54

Der EuGH ist ein reiner Erfüllungsgehilfe der Eurokraten.
Man muß wissen, daß dort mitnichten viele Richter sitzen: seine Mitglieder werden nach Proporz von den Regierungen entsandt und es kommen sogar Nichtjuristen dahin. Juristischer Sachverstand ist also weder gefragt noch vorhanden.
Allerdings hat die Bumsregierung bisher noch jeden Scheißdreck sofort in nationales Gesetz umgewandelt, der dort beschlossen wurde.
Wenn sie es jetzt wieder tun, gibt es eine interessante Klage beim Verf.- Gericht.
Richtig rein haut es bei der PKV: für Männer sind Aufschläge von 30% drin und möglicherweise ist es das Ende der PKV.
Die Politos haben da immer schon ein Auge drauf gehabt- jahrzehntelang galten PKV- Vers. als gutes Risiko.
Sie haben jedoch verschlafen, daß sich dies durch vielfältige Änderungen gewandelt hat: die alten Beamtenwitwen nehmen einen immer größeren Anteil ein und das sind die teuersten Kandidaten überhaupt, weil sie ewig leben.
Mecht sein, wenn die erst in der GKV sind, gibts nochmal kräftig Aufschlag

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Steuerzahler, Thursday, 10.03.2011, 18:00 (vor 5427 Tagen) @ Holger

Richtig rein haut es bei der PKV: für Männer sind Aufschläge von 30%
drin und möglicherweise ist es das Ende der PKV.

Wenn die 30% erhöhen, bin ich da sofort draußen, dann wird gekündigt

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Holger, Thursday, 10.03.2011, 18:20 (vor 5427 Tagen) @ Steuerzahler

Der Gerüchteküche nach überlegen große Versicherer, sich dem über Auslandsableger zu entziehen. Allerdings glaube ich nicht, daß das hinhaut.
Vermutlich werden die neuen Regeln nur für Neuverträge gelten- da dann aber die guten Risiken, junge Männer aber nicht mehr sich PKV versichern, erfolgen peu a peu Beitragssteigerungen.

Wenn Du kannst, steig aus. Mit der PKV ist man aber verheiratet, vergiß das nicht

Der kluge Mann sorgt vor

Red Snapper, Thursday, 10.03.2011, 19:41 (vor 5426 Tagen) @ reinecke54

Bei allen wichtigen Dingen im Leben möglichst darauf achten, dass man nicht EU-Recht unterliegt.

In diesem Fall ist die Sache einfach: Private Rentenversicherungen schliesst man - wenn überhaupt - in der Schweiz ab.

Das geht ganz einfach, man muss aber hinfahren, da die Schweizer hier nicht werben dürfen (Schweizer Versicherungen in Deutschland unterliegen natürlich deutschem und EU-Recht).

Das hat auch im Scheidungsfall den Vorteil, dass die Versicherung nicht einfach pfändbar ist.

Bei allen Geldangelegenheiten geht man ähnlich vor. Geldanlage bzw. Vorsorge in Deutschland nur dann, wenn sie ohne grösseren Aufwand schnell ins Ausland transferiert werden kann

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Gismatis, Basel, Thursday, 10.03.2011, 20:02 (vor 5426 Tagen) @ reinecke54

Nein, Unisex-Tarife sind weder frauen- noch männerdiskriminierend. Man mag sie ungerecht finden, aber eine Diskriminierung stellen sie nicht dar. Deshalb kann ich die Kritik daran auch nicht teilen. Auch ungerecht finde ich gleiche Tarife überhaupt nicht. Zwar leben Männer im Schnitt weniger lang als Frauen, aber ein bestimmter Mensch hat keine durchschnittliche Lebenserwartung, sondern eine beliebige, die nicht vorhersagbar ist. Daher ist es doch eher gerecht, wenn ein Mann genauso viel einzahlt, wie eine Frau, denn wenn beide gleich alt werden, bekommen auch beide gleich viel ausgezahlt.

--
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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Bero, Thursday, 10.03.2011, 20:14 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

Nein, Unisex-Tarife sind weder frauen- noch männerdiskriminierend. Man mag
sie ungerecht finden, aber eine Diskriminierung stellen sie nicht dar.

Einheitspreise für einen gesetzten Opel Corsa-Fahrer und einen Jungstier mit getuntem Porsche 944 wahrscheinlich auch nicht?

Deshalb kann ich die Kritik daran auch nicht teilen. Auch ungerecht finde
ich gleiche Tarife überhaupt nicht.

Das glaube ich. Was weisst du von Gerechtigkeit.

Zwar leben Männer im Schnitt weniger
lang als Frauen, aber ein bestimmter Mensch hat keine durchschnittliche
Lebenserwartung, sondern eine beliebige, die nicht vorhersagbar ist. Daher
ist es doch eher gerecht, wenn ein Mann genauso viel einzahlt, wie eine
Frau, denn wenn beide gleich alt werden, bekommen auch beide gleich viel
ausgezahlt.

Versicherungen kalkulieren mit prognostizierten Risiken, die Folgen ihrer Prognosen tragen sie dann aber auch selbst. Bei einer Rentenversicherung ist das Risiko die Dauer des Lebens des Versicherten. Nach deiner "Logik" können die ihre Läden dichtmachen, denn Zusatzleistungen aus Steuermitteln wie der Saustall Krankenkassen oder gesetzliche Rente werden sie für staatlich angeordnete Fehlkalkulationen nicht bekommen.

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Oliver, Thursday, 10.03.2011, 20:27 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

denn wenn beide gleich alt werden, bekommen auch beide gleich viel
ausgezahlt.

Manche werden statistisch halt doch deutlich gleicher alt!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

DvB, Thursday, 10.03.2011, 21:41 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

Du raffst schon gar nicht mehr, was Du für eine obskure Gülle zusammenschmierst

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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Gismatis, Basel, Friday, 11.03.2011, 02:35 (vor 5426 Tagen) @ DvB

Du solltest lieber mal Nachhilfe im Argumentieren nehmen, wenn du auf meine Beiträge antworten willst. Die Phase, in der mich dumme Sprüche verunsichert haben, habe ich nämlich überwunden.

Also ich muss mich doch recht wundern, dass hier so viele es offenbar völlig korrekt finden, für eine Autoversicherung als Mann mehr bezahlen zu müssen, nur weil Männer, mit denen man überhaupt nichts zu tun hat, mehr Unfälle bauen als Frauen. Das ist das Gleiche wie bei der Rente, nur umgekehrt.

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Frau am Steuer...

Rainer ⌂, Friday, 11.03.2011, 02:58 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

völlig korrekt finden, für eine Autoversicherung als Mann mehr bezahlen
zu müssen, nur weil Männer, mit denen man überhaupt nichts zu tun hat,
mehr Unfälle bauen als Frauen. Das ist das Gleiche wie bei der Rente, nur
umgekehrt.

Frauen bauen mehr Unfälle als Männer. Vor allem auch die Unfälle mit teuren Personenschäden im Kurzstreckenverkehr.

Rainer

--
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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Krankenschwester, Friday, 11.03.2011, 07:39 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

Du solltest lieber mal Nachhilfe im Argumentieren nehmen

Beispiel aus einem Altenheim:
Auf unserer Station sind 32 Bewohnern- 2 davon sind Männer
Station Nr.2: 34 Bewohner- 1 Mann
Station 3+4: 46- 2 Männer.

Argumente genug?
Als ich einen männlichen Kollegen darauf hingewiesen habe, war er erstmal baff.
Na sowas..

--
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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Oliver, Friday, 11.03.2011, 07:42 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

Das ist das Gleiche wie bei der Rente, nur
umgekehrt.

Von den Äpfeln und Birnen hast du aber schon gehört?
Natürlich wird IMMER das KFZ-Beispiel als erstes gebracht, aber hier geht es um 3-4% Differenz, um wenige Millionen,

Bei KV und RV und LV geht es um viele viele Milliarden in Prozenten das Zehnfache 30-40%, die ZUSÄTZLICH der bisher schon bestehenden Frauenfinanzierung durch Männer den Männern drauf gesattelt werden sollen.
Gesetzliche Zwangs-Transfer-Zahlungen ca. 200000000000 Euro pro Jahr (200 Mrd.€) vom Mann zur Frau:
http://wgvdl.com/info/frauenfoerderung/transferleistungen-von-maennern-zu-frauen.htm

Skandalös.

Deshalb habe ich hier auch den neuen Beitrag rein:
http://www.politik.de/forum/gender/229088-eu.html#post9228112

--

Liebe Grüße
Oliver


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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

DvB, Friday, 11.03.2011, 09:27 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

Du solltest lieber mal Nachhilfe im Argumentieren nehmen, wenn du auf meine
Beiträge antworten willst. Die Phase, in der mich dumme Sprüche
verunsichert haben, habe ich nämlich überwunden.

Was Du "überwunden" hast, das ist die Vernunft. Notwendigerweise natürlich, denn mit Deiner schwulen Assidenkweise geht es Dir von vornherein nicht um Vernunft sondern um Partikularinteressen. Ein Solidarkonzept hat aber allgemeinen Interessen zu dienen. Sobald Partikularinteressen dient, liegt es nicht mehr im allgemeinen Interesse, sondern bildet sozialen Sprengstoff. Am Ende dieser Entwicklung baumelst Du an ner Laterne und "wunderst" Dich, warum nur.

Also ich muss mich doch recht wundern, dass hier so viele es offenbar
völlig korrekt finden, für eine Autoversicherung als Mann mehr bezahlen
zu müssen, nur weil Männer, mit denen man überhaupt nichts zu tun hat,
mehr Unfälle bauen als Frauen. Das ist das Gleiche wie bei der Rente, nur
umgekehrt.

Niemand beschwert sich, wenn ein Autoversicherer FrauInnen-Tarife anbietet. Kann der doch machen, wie er denkt. Und wenn er damit die männliche Kundschaft vergrault, ist es sein Bier und muß er selber wissen, ob er damit besser fährt.

Es ist völlig korrekt, wenn ein Anbieter eine Leistung zu einem Preis nach seinem Gutdünken anbietet. Und völlig korrekt, wenn ein Verbraucher einen Anbieter nach seinem Gutdünken wählt. Der Anbieter lebt nämlich davon, vernünftig zu kalkulieren. Würde er alleine so einen Unsinn fabrizieren, hätte er sich im Nu aus dem Merkt gekegelt. Bei einem staatlich verordnetem Zwangskartell ist das natürlich anders: das kann jeden Unsinn verzapfen, ohne vom Markt abgestraft zu werden.

Versicherungsleistungen und deren Tarife hängen vernünftigerweise von statistischen Zusammenhängen ab. Und nach diesen wird diskriminiert. Denn niemand versichert sich freiwillig dagegen, daß ihm z.B. der Himmel auf den Kopf fällt (weil es einfach extrem unwahrscheinlich ist), wohl aber dagegen, was sehr wahrscheinlich eintritt, wie etwa die Rente.

Eine Marktwirtschaft, bei der die Marktteilnehmer nicht mehr diskriminieren dürfen, ist keine Marktwirtschaft mehr, sondern eine Planwirtschaft. Mit den üblichen Konsequenzen.

Jede Krankenversicherung kann ihre Leistungen jungen, gesunden Männern zu lachhaften Tarifen anbieten. Natürlich ist das der staatlichen Krüppelzucht ein Dorn im Auge. Und sie richtet ihre gierigen Blicke darauf, daß die jungen, gesunden Männer dazu gezwungen werden, die staatliche Krüppelzucht mit ihren explodierenden Kosten zu finanzieren. Im Namen der staatsterroristisch erzwungenen Gleichheit von Äpfeln und Birnen.

Zwar leben Männer im Schnitt weniger
lang als Frauen, aber ein bestimmter Mensch hat keine durchschnittliche
Lebenserwartung, sondern eine beliebige, die nicht vorhersagbar ist.

Rabulistischer Blödsinn. Versicherungsanbieter sind des Hellsehens meist nicht mächtig und kalkulieren darum mit den Mitteln, mit denen sich erfahrungsgemäß eben vernünftig kalkulieren läßt. Jeder weiß es, darum ist der Maßstab von vernünftigen Menschen auch allgemein akzeptiert, (auch wenn jeder selber womöglich besser einschätzen kann, wie lange er leben wird, ob er sich geschont hat oder eher nicht, ob er ein eher kränklicher Typ ist oder eher nicht, ob er sich z.B. gar spätestens mit 50 sowieso umbringen will; mehr oder weniger gut vorhersagbar ist sehr wohl auch eine individuelle Lebenserwartung). Deine ideologische Sicht ist für vernünftige Menschen aber selbstverständlich nicht allgemein akzeptabel

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Robert ⌂, München, Friday, 11.03.2011, 12:07 (vor 5426 Tagen) @ DvB

Versicherungsleistungen und deren Tarife hängen vernünftigerweise von
statistischen Zusammenhängen ab. Und nach diesen wird
diskriminiert.

Richtig. Und darum schreien immer wieder auch mal viele darum, Krankenkassenbeiträge vom Gewicht oder vom Rauch-/"Drogen"-Verhalten abhängig zu machen, oder von den ausgeübten Hobbies.

Ich kann hier beide Seiten verstehen. Aber der Grundgedanke von Versicherungen aller Art ist doch: man leistet einen Beitrag, damit man im Falle eines Versicherungsfalles von der Gemeinschaft (aller Versicherten) unterstützt wird, und eben nicht alle Kosten selber aufbringen muss. "Diskriminiert" die Versicherung allzusehr nach individuellen Eigenschaften, dann rentiert sich eine Versicherung (ganz individuell) gar nicht mehr, d.h. die, die auf die Gesamtsicht gesehen die Versicherung finanzieren, fallen raus, und Versicherungen behalten nur noch die Kostenverursacher (und gehen pleite).
Die Differenzierung nach individuellen Eigenschaften ist zwar aus Sicht der Versicherungen nach Kostenoptimierung und um "Lockvogelangebote" ( ;-) ) anbieten zu können, ganz sinnvoll, widerspricht aber letztendlich dem oben genannten "Gemeinschaftsgedanken".
Man kann sich jetzt halt darüber streiten, welche Differenzierungsmöglichkeiten man noch als sinnvoll erachtet und welche nicht ... (und PS: dabei zu Beleidigungen wie du zu greifen, ist m.M.n. eines Mannes unwürdig)

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Gismatis, Basel, Friday, 11.03.2011, 12:24 (vor 5426 Tagen) @ DvB

Ein
Solidarkonzept hat aber allgemeinen Interessen zu dienen. Sobald
Partikularinteressen dient, liegt es nicht mehr im allgemeinen Interesse,
sondern bildet sozialen Sprengstoff.

Einverstanden. Deshalb ja gleiche Beiträge für Mann und Frau. Solidarischer geht es nun wirklich nicht mehr!

Niemand beschwert sich, wenn ein Autoversicherer FrauInnen-Tarife
anbietet.

Wirklich niemand?

Versicherungsleistungen und deren Tarife hängen vernünftigerweise von
statistischen Zusammenhängen ab. Und nach diesen wird
diskriminiert.

Sag ich doch! Unterschiedliche Tarife sind Diskriminierung, gleiche Tarife sind keine Diskriminierung.

--
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Interessanter Aspekt:

Holger, Friday, 11.03.2011, 15:36 (vor 5426 Tagen) @ reinecke54

Die feministisch- rassistische Argumentation lautet:
Männer rauchen, saufen und kümmern sich nicht um ihre Gesundheit und gehen nicht zum Arzt, deshalb leben sie kürzer

Nun ist es unwidersprechbar so, daß wer Raubbau mit seiner Gesundheit treibt, häufiger und schwerer krank wird, sonst würde er nicht sterben.
Dies müßte sich unvermeidbar niederschlagen in höheren Krankenkassenaufwendungen für Männer.

Die PKV hat dies genau untersucht und mit umfangreichen Statistiken belegen können, daß Männer vom Jugend- bis zum Greisenalter altersgruppenabhängig 10 - 35% GERINGERE Kosten verursachen als Frauen, somit weniger krank sind, dies belegen auch die geschlechtsspezifischen Daten über Krankschreibungen. Logischerweise deshalb günstigere Tarife in der PKV.
Dies zeigt einen krassen Widerspruch auf zu der undifferenzierten Eingangsbehauptung auf!

Dieses Argument sollte man immer parat haben, wenn die Rassisten wieder daherschwafeln!

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Bero, Friday, 11.03.2011, 16:01 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

Einverstanden. Deshalb ja gleiche Beiträge für Mann und Frau.
Solidarischer geht es nun wirklich nicht mehr!

Wenn risikomindernde Faktoren nicht berücksichtigt werden beim Preis, ist das zutiefst unsolidarisch. Es zerstört auf Dauer jeden Solidargedanken und jede Solidargemeinschaft

Interessanter Aspekt:

Wurstl, Friday, 11.03.2011, 16:15 (vor 5426 Tagen) @ Holger

Die feministisch- rassistische Argumentation lautet:
Männer rauchen, saufen und kümmern sich nicht um ihre Gesundheit und
gehen nicht zum Arzt, deshalb leben sie kürzer
Nun ist es unwidersprechbar so, daß wer Raubbau mit seiner Gesundheit
treibt, häufiger und schwerer krank wird, sonst würde er nicht sterben.
Dies müßte sich unvermeidbar niederschlagen in höheren
Krankenkassenaufwendungen für Männer.

Nein, denn sie gehen nicht zum Arzt obwohl sie krank sind. Deshalb sterben sie auch früher.

Die PKV hat dies genau untersucht und mit umfangreichen Statistiken
belegen können, daß Männer vom Jugend- bis zum Greisenalter
altersgruppenabhängig 10 - 35% GERINGERE Kosten verursachen als Frauen,
somit weniger krank sind, dies belegen auch die geschlechtsspezifischen
Daten über Krankschreibungen. Logischerweise deshalb günstigere Tarife in
der PKV.

Sie sind nicht weniger krank, sie gehen bloß nicht zum Arzt. Deshalb verursachen sie weniger Kosten und sterben früher.

Dies zeigt einen krassen Widerspruch auf zu der undifferenzierten
Eingangsbehauptung auf!
Dieses Argument sollte man immer parat haben, wenn die Rassisten wieder
daherschwafeln!

Wie widerlegst du meine Argumente?

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

DvB, Friday, 11.03.2011, 16:32 (vor 5426 Tagen) @ Robert

"Diskriminiert" die Versicherung allzusehr nach individuellen
Eigenschaften, dann rentiert sich eine Versicherung (ganz individuell) gar
nicht mehr, d.h. die, die auf die Gesamtsicht gesehen die Versicherung
finanzieren, fallen raus, und Versicherungen behalten nur noch die
Kostenverursacher (und gehen pleite).

Eine Versicherung soll sich ja auch nicht "rentieren", sondern ein Risiko glätten, das Leben von lebensgefährlichen Zufällen befreien. Gewissermaßen das Gegenteil von einer Lotterie. Nur das ist ihr Sinn und Zweck - alles andere ist Mißbrauch dieses Solidarprinzips.

Die Differenzierung nach individuellen Eigenschaften ist zwar aus Sicht
der Versicherungen nach Kostenoptimierung und um "Lockvogelangebote" ( ;-)
) anbieten zu können, ganz sinnvoll, widerspricht aber letztendlich dem
oben genannten "Gemeinschaftsgedanken".

Nein, widerspricht ihm nicht. Der Gemeinschaftsgedanke ist schließlich nicht die Umverteilung von Leistern zu Nutznießern. Im Gegenteil: Das erzeugt sozialen Sprengstoff und vernichtet die Gemeinschaft letztendlich.

Man kann sich jetzt halt darüber streiten, welche
Differenzierungsmöglichkeiten man noch als sinnvoll erachtet und welche
nicht ...

Es müssen eben die Differenzierungsmöglichkeiten verwendet werden, die vernünftig praktikabel sind. Die Versicherungen kriegen das schon hin und es streitet sich auch keiner um 2,50 Mark hin oder her

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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

DvB, Friday, 11.03.2011, 16:46 (vor 5426 Tagen) @ Gismatis

Einverstanden. Deshalb ja gleiche Beiträge für Mann und Frau.
Solidarischer geht es nun wirklich nicht mehr!

Gleiche Beiträge für Niedrigleistungsempfänger und Hochleistungsempfänger sind aber nicht solidarisch, dienen nicht dem Allgemeininteresse, sondern dienen Partikularinteressen.

Wirklich niemand?

Niemand Vernünftiges oder vernünftigerweise jedenfalls.

Sag ich doch! Unterschiedliche Tarife sind Diskriminierung, gleiche Tarife
sind keine Diskriminierung.

Stimmt ja auch. Nur ist, Diskriminierung von Verschiedenem abzulehnen/Gleichheit von Ungleichem zu wollen, halt immer Idiotie.

Wo das endet, ist klar. Du bereitest einen Massenmord vor

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Robert ⌂, München, Friday, 11.03.2011, 17:46 (vor 5426 Tagen) @ DvB

Eigenschaften, dann rentiert sich eine Versicherung (ganz individuell)

Eine Versicherung soll sich ja auch nicht "rentieren", sondern ein Risiko
glätten, das Leben von lebensgefährlichen Zufällen befreien.

Eben. Wenn so "individualisiert" wurde, daß z.B. ich (z.B. wegen Risikofaktoren Übergewicht, Mann, Alkoholismus (weil ich Bier und Wein trinke), gefährliche Hobbies (Motorradfahren) usw.) dann für die Versicherung 10000 € / Monat bezahlen soll, dann "rentiert" sich eine derartige Versicherung für mich schlicht nicht mehr ;)

Gewissermaßen das Gegenteil von einer Lotterie. Nur das ist ihr
Sinn und Zweck - alles andere ist Mißbrauch dieses Solidarprinzips.

Richtig. Und damit Versicherungen überleben können, muss in der Summe mehr bezahlt werden, als die Versicherung für die Schadensfälle ausgeben muss.

Nein, widerspricht ihm nicht. Der Gemeinschaftsgedanke ist schließlich
nicht die Umverteilung von Leistern zu Nutznießern. Im Gegenteil: Das
erzeugt sozialen Sprengstoff und vernichtet die Gemeinschaft letztendlich.

Ich denke, wir hatten jetzt unterschiedliche Arten von Versicherungen im Kopf. Eine Unfallversicherung (die halt jeden "treffen" kann), ist was anderes als die Rendite einer Kapitallebensversicherung oder eine Krankenkasse, die jeder individuell mehr oder weniger ausnutzen kann, wie oft er halt zum Arzt geht ...

Robert

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Interessanter Aspekt:

Holger, Friday, 11.03.2011, 17:47 (vor 5426 Tagen) @ Wurstl

Das sind keine Argumente, sondern Behauptungen

In der Tat suchen sie nicht so oft den Arzt auf wie Tussi.
Wer aber richtig krank ist, tut dies sehr wohl: ein Blick auf jede Krankenstation zeigt dies.
Außerdem müßte sich dann bei potentiell tödlichen Erkrankungen, die beide Geschlechter betreffen können (also die meisten), ein enormer Unterschied in der Letalität ergeben. Dies ist nicht der Fall, im Gegenteil: die Propaganda jault dauernd, Frauen würden schlechter behandelt und stürben deshalb öfters an irgendwas.

Und falls du jetzt auf die Idee kommst zu behaupten, man wisse dies nicht, weil Männer nie zum Arzt gehen und einfach so tot umfallen, darf ich dich an den sog. Totenschein erinnern. Dort muß 'Todesursache unbekannt' angekreuzt werden, wenn man nicht weiß, woran der Betroffene verstorben ist und er landet in der Pathologie. Die kriegen es immer raus

Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Dummerjan, Friday, 11.03.2011, 18:03 (vor 5426 Tagen) @ reinecke54

Warum nicht! Es gibt wichtigere Versicherungen als private Rentenversicherungen und bei der staatlichen Rente war es sowieso schon immer egal.

Es gibt eine Vielzahl von Versicherungen die für Männer billiger werden, die wichtigste ist die Kfz-Versicherung. Wenn alle Gleichstellungsmaßnahmen diesen Effekt haben dann bitte weiter so

Interessanter Aspekt:

Dummerjan, Friday, 11.03.2011, 18:07 (vor 5426 Tagen) @ Holger

Außerdem müßte sich dann bei potentiell tödlichen Erkrankungen, die
beide Geschlechter betreffen können (also die meisten), ein enormer
Unterschied in der Letalität ergeben. Dies ist nicht der Fall, im
Gegenteil: die Propaganda jault dauernd, Frauen würden schlechter
behandelt und stürben deshalb öfters an irgendwas.

Das liegt schlicht daran, daß Frauen viele Krankheiten erst dann bekommen, wenn Männer daran schon gestorben sind. Das Wort "Altersstandardisierung" ist diesen personen meist ein Fremdwort.

KLassisches Beispiel der Herzinfarkt:
Frauen sterben in der Tat häufiger nach einem Herzinfark als Männer, bezogen auf die Zahl der Infarktpatienten. Aber: Frauen sind zu diesem Zeitpunk durchschnittlich 10 Jahr älter als Männer. SUchmaschine Deiner Wahl hilft bei der Verifizierung meiner Asusagen

Interessanter Aspekt:

Rainer ⌂, Friday, 11.03.2011, 19:24 (vor 5425 Tagen) @ Dummerjan

Das liegt schlicht daran, daß Frauen viele Krankheiten erst dann
bekommen, wenn Männer daran schon gestorben sind. Das Wort
"Altersstandardisierung" ist diesen personen meist ein Fremdwort.

[image]
http://femokratieblog.wgvdl.com/maenner-frauen-gesundheit-kosten/02-2009/

Rainer

--
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"Frauenversicherungen"

Rainer ⌂, Friday, 11.03.2011, 19:34 (vor 5425 Tagen) @ Dummerjan

Es gibt eine Vielzahl von Versicherungen die für Männer billiger werden,
die wichtigste ist die Kfz-Versicherung.

Wenn dem so wäre, würde die Versicherung für Männer nicht billiger sondern für Frauen teurer.

Außerdem habe ich bei der Kfz. Versicherung noch keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gesehen. Man kann das bei den Online-Versicherungen im Internet direkt berechnen lassen. Ich lasse mir das mehrfach mit unterschiedlichen Angaben berechnen. Bei Fahrleistung, Alter ... usw. ergeben sich teilweise große Unterschiede. Mann oder Frau ergibt keinen Unterschied.

Bei den sogenannten Frauen-Kfz-Versicherungen war alles auch nur heiße Luft. Die mussten fusionieren oder sind pleite.

Rainer

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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

DvB, Friday, 11.03.2011, 19:44 (vor 5425 Tagen) @ Robert

Eben. Wenn so "individualisiert" wurde, daß z.B. ich (z.B. wegen
Risikofaktoren Übergewicht, Mann, Alkoholismus (weil ich Bier und Wein
trinke), gefährliche Hobbies (Motorradfahren) usw.) dann für die
Versicherung 10000 € / Monat bezahlen soll, dann "rentiert" sich eine
derartige Versicherung für mich schlicht nicht mehr ;)

So muß es aber sein. (Und die PKVs machen das m.W. auch - zumindest ansatzweise. Da kommst Du halt, wenn Du zu bestimmten Risikogruppen gehörst, eh schon irgendwelche chronischen Krankheiten hast o.ä., in andere Risiko-Klassen.)

Richtig. Und damit Versicherungen überleben können, muss in der Summe
mehr bezahlt werden, als die Versicherung für die Schadensfälle ausgeben
muss.

Sicher, Verwaltung, Gewinne und Steuern blechst Du halt mit. Trotzdem, lohnt es sich ja, weil Sicherheit (und sei es nur Planungssicherheit) zu haben, ja auch was wert ist. Sobald es natürlich immer weiter zur Umverteilungsmaschine ausgebaut wird, beizeiten nicht mehr. Der Punkt ist sowieso schon länger überschritten, daher ja auch Versicherungszwang. Es geht immer weiter, bis ins Maßlose.

Ich denke, wir hatten jetzt unterschiedliche Arten von Versicherungen im
Kopf. Eine Unfallversicherung (die halt jeden "treffen" kann), ist was
anderes als die Rendite einer Kapitallebensversicherung oder eine
Krankenkasse, die jeder individuell mehr oder weniger ausnutzen kann, wie
oft er halt zum Arzt geht ...

Eine "Kapitallebensversicherung" ist ja keine eigentliche Versicherung. Der Versicherungsteil daran ist eben ne "Risikolebensversicherung" - der Hauptteil ne miese Kapitalanlage. Wenn ich von Versicherungen rede, meine ich natürlich nur Versicherungen.

Wenn ich Unfallversicherung und Krankenversicherung vergleiche, sehe ich zunächst keinen prinzipiellen Unterschied. Beides sind halt Risiken, die abgesichert werden. Aber Deine Risikoeinstufung ist halt mehr oder weniger unscharf. Außerdem kann man natürlich immer bescheißen. Es fragt sich natürlich, wie sehr es ins Gewicht fällt. Normalerweise tuts das wenig, weil ja keiner wirklich Interesse haben sollte, zu erkranken oder einen Unfall zu bauen. (Aber was ist in dieser geistesgestörten Zeit schon noch normal?)

Der wesentliche Unterschied ist der, daß Krankenkassenpflicht gilt und daß - zumindest die gesetztlichen Krankenkassen - Behörden sind. Offensichtlich sollen die PKVs abgeschafft und die GKVs zu einem Zweitsteuereinnahmesystem umgebaut werden

--
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