Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das ist Betrug und Männerdiskriminierung

Robert ⌂, München, Friday, 11.03.2011, 12:07 (vor 5426 Tagen) @ DvB

Versicherungsleistungen und deren Tarife hängen vernünftigerweise von
statistischen Zusammenhängen ab. Und nach diesen wird
diskriminiert.

Richtig. Und darum schreien immer wieder auch mal viele darum, Krankenkassenbeiträge vom Gewicht oder vom Rauch-/"Drogen"-Verhalten abhängig zu machen, oder von den ausgeübten Hobbies.

Ich kann hier beide Seiten verstehen. Aber der Grundgedanke von Versicherungen aller Art ist doch: man leistet einen Beitrag, damit man im Falle eines Versicherungsfalles von der Gemeinschaft (aller Versicherten) unterstützt wird, und eben nicht alle Kosten selber aufbringen muss. "Diskriminiert" die Versicherung allzusehr nach individuellen Eigenschaften, dann rentiert sich eine Versicherung (ganz individuell) gar nicht mehr, d.h. die, die auf die Gesamtsicht gesehen die Versicherung finanzieren, fallen raus, und Versicherungen behalten nur noch die Kostenverursacher (und gehen pleite).
Die Differenzierung nach individuellen Eigenschaften ist zwar aus Sicht der Versicherungen nach Kostenoptimierung und um "Lockvogelangebote" ( ;-) ) anbieten zu können, ganz sinnvoll, widerspricht aber letztendlich dem oben genannten "Gemeinschaftsgedanken".
Man kann sich jetzt halt darüber streiten, welche Differenzierungsmöglichkeiten man noch als sinnvoll erachtet und welche nicht ... (und PS: dabei zu Beleidigungen wie du zu greifen, ist m.M.n. eines Mannes unwürdig)

Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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