Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Gut, dass das klargestellt ist!

Bero, Sunday, 17.04.2011, 21:51 (vor 5447 Tagen) @ Gismatis

Wohl eher aus Sorge um die Eltern und die Gesellschaft. Intersexuelle
Menschen haben schon mehrfach deutlich gemacht, dass auf diese Sorge gerne
verzichten.

Das habe ich gehört, allerdings von sehr wenigen. Es scheint, wie bei den Femis und auch bei den Homos, die lärmende Minderheit zu sein. Und das ist das Problem: auch diese Debatte wird nicht ehrlich und nicht mit allen Argumenten und Beteiligten geführt.

Das «Problem> mit den Toiletten ist keins im Vergleich zu den echten
Problemen der Betroffenen.

Welche sind das?

Und wer Menschen aufgrund des Geschlechts
benachteiligen will, muss halt selber schauen, wie er mit Intersexuellen
verfahren will. Das ist das Problem derjenigen, die diskriminieren wollen.

Du hältst alles Geschlechtstypische für Benachteiligung und Diskriminierung?

Identität, die war nicht frei. Der Fall zeigt, dass eine
Geschlechtsidentität nicht verordnet werden kann, auch nicht durch
chirurgische Maßnahmen.

Eben. Es ist also anzunehmen, dass auch die überwältigende Mehrheit der Zwitter zu einer der beiden Geschlechtsidentitäten neigen. Die wird versucht herauszufinden, bevor man operativ eingreift.

Betroffene wissen anderes zu berichten.

Was denn?

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Zwitter irgendwie schlecht behandelt werden, nur weil sie Zwitter sind. Homos kann man vorwerfen, dass sie aus freiem Willen pervers sind, hier aber ist der eigene Einfluss ja nun zweifelsfrei nicht vorhanden. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass mit dummschwätzenden, arroganten und misandrischen Arschlöchern wie diesem "Daniela" entsprechend umgegangen wird. Denn dass das ein solches ist, ist ja nun wieder frei gewählt.

Aber die private Situation ist
auch weniger ein Problem, da man dieser ausweichen kann. Aber wenn der
Staat sich in den Weg stellt, kann man nicht ausweichen.

In welcher Form tut er das?

Möglich, aber nicht bei allen. Ich empfehle nach wie vor, den Gang an die
Öffentlichkeit, wenn man etwas ändern möchte. Denjenigen, die sich
dadurch noch stärker gestört fühlen, gilt meine volle Schadenfreude.

Bis sie sich halt zur Wehr setzen. Und dann heulst du wieder rum.

Sehr schön kommt hier das Psychogramm von deinesgleichen zum Vorschein. Es geht gar nicht darum, sich gegen irgendwelche Leiden oder Benachteiligungen zur Wehr zu setzen (die es wie behauptet wohl auch kaum gibt). Sondern es geht nur um Provokation, um Ärgern und Nerven, um eine Art Rache an all den Normalen für das eigene verschissene Leben. Gut, dass das einmal klargestellt ist


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