Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das Ende von Geld- und Tittensozialismus kommt immer näher

Garfield, Tuesday, 12.07.2011, 18:17 (vor 5363 Tagen) @ Junggeselle

Hallo Junggeselle!

Wobei ich mir die Frage stelle, ob diese - oft multinational organisierten - Megakonzerne mit ihren engen Verquickungen zur Politik noch unter dem klassischen Begriff von "Kapitalismus" (oder sagen wir besser: Marktwirtschaft) laufen oder nicht schon eher die Grenze zum Sozialismus überschritten haben.

Das ist eine durchaus berechtigte Frage. Immerhin nennt sich China offiziell immer noch "kommunistisch", obwohl dort mittlerweile der blanke Kapitalismus herrscht. Und wenn man sieht, wohin sich auch hierzulande durch zunehmende Konzentration und Bildung von Oligopolen alles bewegt, dann drängen sich Vergleiche zu den großen staatlichen Kombinaten in der DDR auf.

Ich denke aber, daß die soziale Komponente nur solange erhalten bleiben wird, wie die Mittelschicht die Sozialleistungen noch finanzieren kann. Solange kann man den Sozialstaat noch nutzen, um die Vermögen der Mittelschicht zur Oberschicht umzulagern. Wenn die Mittelschicht zu stark ausgedünnt ist, geht das nicht mehr.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder bieten die oberen 10.000 dem Volk von da an wie im alten Rom "Brot und Spiele" gratis, um es ruhig zu halten. Die Rolle der antiken Sklaven könnten dann Maschinen übernehmen.

Oder aber man geht knallhart zur Diktatur über und verringert die Zahl der Bevölkerung deutlich.

Ich tippe auf Letzteres, denn im Gegensatz zum alten Rom ist es heute so, daß in immer mehr Bereichen kaum noch Menschen benötigt werden. Wieso also große Mittel dafür aufwenden, das Volk bei Laune zu halten?

Freundliche Grüße
von Garfield


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