Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ist Masturbation schädlich ?

*carlos*, Wednesday, 05.12.2007, 14:23 (vor 6637 Tagen) @ Chato

Also, Herr Dokter, mit Verlaub... ich bitt? Sie doch sehr...

Ja, sowohl die Beherrschung des Hungertriebs als Sexualtriebs wird in allen hohen Geistesschulen gelehrt. Aber ob jemand diesen Weg beschreiten will, sei jedem selbst überlassen.

Letzteres hat er nicht bestritten. Und das Gegenteil hat er nirgends gefordert.

Hmm... Richtig: Richtiggehend «gefordert> hat er nix, der Herr Silicium...

Dem begründenden Gedankengang eines anderen vorurteilslos zu folgen, kann aus Prinzip niemals falsch genannt werden, ganz unabhängig davon, ob man sich hernach der gezogenen Schlußfolgerung anschließt oder nicht.

Und da liegt ja auch der Hund in der Pfefferpfanne: Weder hat er «begründet>, noch «schlußgefolgert>, der Herr Malaventura... Wenn er wenigstens eine einzige medizinisch-naturwissenschaftliche «Begründung> geliefert hätte... aber so... Sein religiös-spirituell-sonstwas Weltbild, dem zu Folge er lediglich Hand an seinen Schwengel legen mag, um Strulle abzuschlagen, sei ihm dabei freilich unbenommen...
Und exakt hier ergeht auch die Fragestellung an den Dokter als Fachmann seiner Profession, wenn Er gestattet: In Fachzeitschriften habe ich noch kein einziges Mal davon gelesen, daß die Anschmeißung der Handmaschine der Gesundheit abträglich sei, wenn man einmal von diversen, lokalen Entzündungsherden hier wie dort absieht, die sich zwangsläufig einstellen bei allzu oftiger Anschmeißung mehrmals pro Tag. In wie fern könnte man nämlich zwei mögliche Pathogenesen determinieren, wenn man an besagte Handmaschine einerseits, sowie an eine Traumfrau andererseits denkt, die einem nächstens im Traume unbeabsichtigt (lol...) einen ebensolchen feuchten beschert; ein Unterschied freilich, an den ich nicht glaube? Von Connies Einwand hinsichtlich Prostata-Karzinom bei un- oder unterbeschäftigter Prostata, besonders jenseits der 40, habe hingegen auch ich selber schon mehrmals gelesen. Korrigiere Er mich bitte, falls ich da fachlich irgendwo daneben liegen sollte.

Der eigenen Vorurteile wegen den Gedankengängen eines anderen prinzipiell nicht zu folgen hingegen ist immer falsch, sogar dann, wenn sich am Ende herausgestellt hätte, daß man selber Recht und der andere Unrecht hatte.

Recht? Unrecht? Diesbezügliche «Gedankengänge>, denen man nun «prinzipiell und vorbehaltlos> folgen müsse, um eigene «Vorurteile> zu vermeiden... und das alles beim Herrn Silicium...? Hm...
Schau?n ma amal:
Es ist bewiesen, daß übermäßige Nahrungszufuhr, i.S.v. Völlerei, auf Dauer ungesund ist.
Es ist bewiesen, daß Heilfasten der Gesundheit zuträglich ist. Sehen wir da einmal von dem Umstand ab, daß wenigstens die Zufuhr von ausreichend Wasser unabdingbar bleibt. Bekanntlich umfaßt der Ramadan ja auch das Dürsten von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, und das überdies in vorwiegend klimatisch heißen Zonen. Ich kann mir da nix Gesundheitsförderndes ausmalen; hat aber der Herr Studicus sicherlich nur übersehen.
Es ist bewiesen, daß ich auf Dauer sterbe, wenn ich hinkünftig weder esse noch trinke.
Es ist bewiesen, daß der gute Herr Rudolph Steiner tot ist.
Es ist nicht bewiesen, daß Masturbation ungesund ist.
Mathematische Formeln gelten als Vermutungen, wenn sie axiomatisch der Logik entsprechen, jedoch noch nicht bewiesen worden sind (Als da wären vor kurzem: Die Catalan?sche Vermutung im Jahre 2002, die Poincaré-Vermutung im Jahre im Jahre 2005; beide nach Jahrhunderten der Unbeweisbarkeit und Scharen von darob zerbrochenen Mathematiker-Köpfen...) Besagte Vermutungen sind nunmehr bewiesen und gelten als Gesetze.
Fragen: Was hat Herr L. hier fabriziert? Hat er eine Vermutung aufgestellt? Ein Axiom formuliert? Hat er einen Beweis geliefert? Nein. Das hat er nicht. Nichts von alledem hat er. Freilich äußert fein und subtil und auch kaum als solche, jedoch typischerweise eindeutig als aus des Autoren Handgelenk geflossen erkennbar, hat er eine unbewiesene Behauptung aufgestellt, die weder logisch, noch richtig ist und noch nicht einmal annährend also erscheint. Behauptungen, die keinerlei Bezug zu Logik und Richtigkeit aufweisen, nicht einmal als annähernd also erscheinen, bezeichnet man als absurd und lächerlich und als an den Haaren herbei gezogen. Andererseits, wiederum den Beweis für letztere Feststellung liefert der Herr Silentium im übrigen noch selber, an jener Stelle, wo er was über irgendwelchen Okkultismus schwurbelt. Genauso gut könnte ich jetzt behaupten, ich könnte ohne Hilfsmittel einen Sprung vom 100. Stockwerk überleben. Und etwas anderes sollte man mir erst einmal beweisen.
Conclusio: Quod erat demonstrandum...

Mille grazie und meine Empfehlung...

carlos


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