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Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Mit dem Perpetuum mobile des „Extremismus der Mitte“ in die neue DDR (Gleichschaltung)

Stasi-Mann, Donnerstag, 14.01.2021, 23:07 (vor 282 Tagen)

Die sogenannte „Mitte“ verdichtet sich zu einem Hort der Intoleranz. Sie beruft sich nach dem Rezept von Markus Söder und Katharina Schulze auf „unsere Demokratie“ und zeigt mit dem Finger wie weiland die Kirche im Mittelalter auf Glaubensabtrünnige wie Jan Hus, Kopernikus, Giordano Bruno oder Galileo Galilei.

Am 18. Januar d.J. jährt sich die Gründung des Deutschen Reiches zum 150. Mal. Der Reichsgründungstag war im Deutschland Bismarcks ein hoher Feiertag. Die sozialliberale Regierung Brandt/Scheel mit Postminister Georg Leber brachte 1971 aus Anlass des Hundertsten noch eine eigene Briefmarke heraus, sogar ein eigenes Fünfmarkstück wurde geprägt.

Die „Junge Freiheit“ hat darüber berichtet, daß die aktuelle Bundesregierung nicht nur keine vergleichbaren Aktionen plant, sondern wahrscheinlich sogar aus dem „off“ unterbindet. Der private Auftrag eines prominenten Patrioten, auf seine Kosten eine Gedenkmarke zu drucken und in Verkehr zu bringen, wurde von der deutschen Post jedenfalls ohne Begründung abgelehnt. Steinmeier & Co. sehen im Kaiserreich schließlich kein identitätsstiftendes Element sondern quasi eine Vorstufe zum Nationalsozialismus. Auch Ulbricht und Honecker war der Reichsgründungstag ein Graus.

Die Zeiten ändern sich, und aus dem Deutschland von Adenauer, Brandt, Schmidt und Kohl wurde unter unseren Augen der Merkel-Staat.

Nicht nur die Post, auch andere Institutionen unseres Landes sind von einer Politik angeblich entnazifizierender Entnationalisierung betroffen, z.B. die altehrwürdige Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Obwohl von Anfang an ein Instrument alliierter „Re-education“ war sie 1952 unter dem Namen „Bundeszentrale für Heimatdienst“ gegründet worden, um den Deutschen die Vorzüge der Demokratie in bekömmlichen Dosen nahezubringen. Sie ist eine nachgeordnete Behörde des BMI, seit der Jahrtausendwende wird sie von einem SPD-Mann namens Thomas Krüger geleitet, der die Truppe in den letzten 20 Jahren auf politisch korrekten Linkskurs gebracht hat: Nach Auffassung der bpb gehören Linksextremisten inzwischen zur Mitte unserer Gesellschaft, nachzulesen bei den Herren Tom Thieme und Armin Pfahl-Traughber:

https://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/

Das Verhältnis der demokratischen Parteien zum Linksextremismus habe sich seit der Wiedervereinigung grundlegend geändert und werde nicht mehr überall als Bedrohung wahrgenommen, heißt es dort. Vorübergehende Sorgen über Bedrohungen und Gewalt durch Linksextremisten wie beim Hamburger G20-Gipfel im Juli 2017 „ebben rasch wieder ab“, zumal „vor dem Hintergrund der wachsenden Gefährdungen durch Islamismus und Rechtsextremismus“. Für letzteren stehe besonders der NSU, der gezeigt habe, wie furchtbar „rechte Strukturen“ die demokratische Grundordnung in Frage stellten. Entsprechende Einstellungen (wie z.B. „Fremdenfeindlichkeit“ oder gar „Geschichtsrevisionismus“) gäbe es aber „nicht nur im Untergrund oder am Rand der Gesellschaft“. Man ist versucht zu ergänzen: nein, es gibt sie auch beim Verfassungsschutz, dessen Rolle bei Gestaltung und Erhaltung des NSU wahrscheinlich noch länger auf eine Aufarbeitung warten muß. Ohne Bedrohung von „Rechts“ kann man schließlich auch nicht gegen diese Richtung kämpfen, die neben der Klimaideologie zu einer Art Fetisch der Republik geworden ist. Und von was würden die Organisationen einer „Zivilgesellschaft“, die sich diesem Kampf in der einen oder anderen Form verschrieben haben, denn leben, wenn es gar nichts mehr zu bekämpfen gibt? Wohin mit Anetta Kahane? Da bliebe allenfalls noch der „Extremismus der Mitte“, den findige Soziologen im Amerika der 60-er Jahre erfunden haben: der Mittelstand als „konterrevolutionäres Potential“, der aus Furcht vor sozialem Abstieg sogar bereit ist, eine AfD oder einen Donald Trump zu wählen, um sein Erspartes und seinen Status nur ja nicht mit den bunten Mitbrüdern, -schwestern und -dödeln teilen zu müssen. Der egoistische Wähler der Mitte, der die „liberale Demokratie“ ähnlich wie Viktor Orban in Ungarn ablehnt, weil er die wärmende Identität der Heimat verstörenden und verarmenden Gesellschaftsexperimenten wie „Resettlement“ und „Great Reset“ durch das „BreiBuBü“, das Breite Bunte Bündnis aus Altparteien, Medien, Kirchen und Gewerkschaften ablehnt. Was einst die bürgerliche Mitte war, wird mit diesem soziologischen Taschenspielertrick nach Rechtsaußen verschoben, während die alte Linke als die neue Mitte gilt – ein Spiel, das sich beliebig so lange fortsetzen läßt, bis wir uns in einer neuen DDR wiederfinden, in der das Gute, nämlich Sozialismus und Bevormundung, bekanntlich alternativlos war. Die Kanzlerin hat es vorgemacht, die Führungsriege derjenigen Partei, die einstmals die Interessen der bürgerlichen „Konterrevolutionäre“ mit Selbstverständlichkeit vertreten hat, stellt die willigen Vollstrecker. Ein Hoffnungsträger namens Laschet hat zum Beispiel bereits klar gemacht, daß der Terror in Deutschland von rechts kommt.


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