Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Uppps! Ich dachte bisher so etwas gäbe es in Deutschland nicht. Die Opferrolle der Frau ist doch unantastbar. (Gewalt)

Garfield @, Monday, 24.04.2023, 17:38 (vor 360 Tagen) @ Mockito

Hallo Mockito,

da hat sich tatsächlich in den letzten Jahren etwas bewegt. Das merkt man auch im Fernsehen deutlich. Neuerdings sieht man da Reportage-Reihen über Kriminalfälle mit Titeln wie "Wenn Frauen morden". Auch in Krimis sieht man mittlerweile immer wieder weibliche Täter.

Das war so vor 20 Jahren noch undenkbar. Damals war das Opfermonopol der Frau in den Medien tatsächlich noch unantastbar. Zu der Zeit hatten es Filme, die Frauen in gewalttätigen Rollen zeigten, noch sehr schwer, oder sie wurden gar nicht erst gedreht.

Offensichtlich haben die "Frauenförderer" im Hintergrund festgestellt, daß dieses Opfermonopol der Frau dem eigentlichen Ziel, nämlich der Förderung der weiblichen Erwerbstätigkeit, im Weg steht.

Wenn Feministinnen früher immer darüber jammerten, daß die bösen Männer die armen Frauen ja gar schrecklich unterdrücken würden, dann hatte das bei manchen Frauen vor allem den Effekt, daß sie das als bequeme Ausrede nutzen konnten, um sich eben nicht in der beruflichen Tretmühle abzustrampeln. Denn wieso sollten sie das tun, wenn die bösen Männer sie eh keine Karriere machen und kein Geld verdienen lassen?

Unter Jugendlichen ist das Wort "Opfer" mittlerweile ein Schimpfwort. Ein Opfer ist schwach und wird deshalb verachtet. Wer also Frauen als Opfer darstellt, stellt sie als schwach und verachtenswert dar. Sie sollen sich aber stark fühlen und selbstbewußt ins Berufsleben gehen.

Täter dagegen gelten heute als stark und überlegen. In der Rap-Szene kommt das klar zum Ausdruck - da will jeder (und auch jede) der übelste Gangster, also der Stärkste, sein.

Deshalb werden Frauen in Filmen nun verstärkt als Täterinnen dargestellt. In aktuellen Krimis sieht man z.B. Jungen, die von Mädchenbanden terrorisiert werden.

Vor kurzem sah ich mal eine Reportage über eine Irre in England, die mehrere Männer erstochen hat. Ich hatte früher schon mal eine andere Reportage über diesen Fall gesehen und war nun etwas überrascht darüber, weil in dieser neueren Reportage einiges doch sehr verzerrt und unrealistisch dargestellt wurde. Da gab es beispielweise eine Szene, in der diese Irre auf einen Mann eingestochen hat, der mit seinem Hund spazieren ging. In der älteren Reportage wurde es so beschrieben, daß sie auf den Mann zugegangen ist, das Messer dabei versteckt hielt und ihn erst einmal freundlich angesprochen hat. Dann hat sie ihn auf einmal von hinten mit dem Messer angegriffen. In der neuen Reportage wurde das nun aber ganz anders dargestellt. Da wurde behauptet, sie wäre auf ihn zugelaufen, hätte dabei laut gerufen "Ich bring dich um!" und ihn dann niedergestochen. Immer wieder wurde betont, daß ein Nachbar und auch andere Männer in ihrem Umfeld ganz große Angst vor ihr hatten. Man merkte deutlich, daß die Macher der Reportage bestrebt waren, diese Irre als möglichst gefährlich und mächtig darzustellen.

Das ist nun anscheinend das von oben gewollte neue Frauenbild. Und so manche Altfeministin versteht die Welt nicht mehr und wundert sich darüber, daß kaum noch Geld von oben auf sie herabregnet und daß niemand mehr ein Interview mit ihr will.

Freundliche Grüße
von Garfield


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