Auch Holland ist pleite (Allgemein)
2026 wir es teuer
Niederlande erhöhen Verkehrsstrafen drastisch
In den Niederlanden müssen sich Autofahrer auf deutlich höhere Kosten einstellen. Die Regierung passt die Bußgelder für Verkehrsverstöße an die gestiegenen Kosten an. Besonders hart trifft es Handy-Sünder und Falschparker.
Die niederländische Regierung plant eine Erhöhung der Bußgelder im Straßenverkehr. Das Parlament soll die neuen Sätze in Kürze beschließen. Am 1. Januar 2026 traten sie in Kraft – mit teils deutlich höheren Strafen.
Besonders hohe Kosten für Handy am Steuer
Die drastischsten Erhöhungen betreffen Verstöße, die als besonders gefährlich eingestuft werden.
Wer künftig mit dem Handy in der Hand telefoniert, muss mit einer Strafe von 440 Euro rechnen.
Ein Rotlichtverstoß oder das Rechtsüberholen kosten jeweils 320 Euro.
Falschparken auf Behindertenparkplätzen: Auf einem allgemeinen Behindertenparkplatz werden 400 Euro fällig, auf einem individuell reservierten sogar 500 Euro.
Kleinere Verstöße, wie beispielsweise unnötiges Hupen oder das Fahren ohne Gurt, werden ebenfalls mit höheren Bußgeldern geahndet.
Auch Raserei wird deutlich teurer
Die Sätze für Tempoverstöße steigen über alle Bereiche hinweg. So kostet eine Überschreitung von zehn Kilometern pro Stunde innerorts künftig 95 Euro, auf der Autobahn 84 Euro.
Verstoß Bußgeld 2026
Handy in der Hand 440 Euro
Über rote Ampel fahren 320 Euro
Rechts überholen 320 Euro
Keine Vorfahrt gewähren 320 Euro
Behindertenparkplatz (reserviert) 500 Euro
Behindertenparkplatz (allgemein) 400 Euro
Allgemeines Falschparken 130 Euro
Kein Sicherheitsgurt 190 Euro
Innerorts: 10 km/h zu schnell 95 Euro
Autobahn: 10 km/h zu schnell 84 Euro
Übrigens: Im Oktober 2025 stimmte das Parlament einem Antrag zu, der eine automatische Kopplung der Bußgelder an die Inflation künftig ausschließen soll. Diese Änderung gilt jedoch noch nicht für die Anpassung im Jahr 2026.
Werden die Strafen auch bei uns kassiert?
Ja, niederländische Verkehrsbußgelder ab 70 Euro können in Deutschland vollstreckt werden. Punkte oder Fahrverbote aus den Niederlanden gelten hier allerdings nicht.
Wichtig: Ignorieren Sie Bescheide nicht. Sonst kann der Betrag erhöht werden. Und zwar kräftig. Beim ersten Mal um 50 Prozent, beim zweiten Mal wird er verdoppelt.
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