Ein ganz normaler Grüner. (Grüne)
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Leipzig – Über viele Jahre war er das Gesicht von Sachsens Grünen – Jürgen Kasek (45). Doch der frühere Landeschef sorgte weniger mit politischen Aktivitäten für Schlagzeilen als mit Entgleisungen in den sozialen Medien und Auftritten vor Gericht. Jetzt wurde er zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.
Seit Oktober verhandelte das Amtsgericht Leipzig gegen den früheren Leipziger Grünen-Stadtrat (bis 2024) wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Missbrauchs von Titeln. Kasek war 2022 seine Anwaltszulassung entzogen worden, weil erhebliche Beitragsrückstände beim Rechtsanwaltversorgungswerk aufgelaufen waren.
Linke Mandanten hätten nicht gezahlt
Doch Kasek machte ohne Anwaltslizenz einfach weiter und vertrat verbotenerweise Mandanten, als wäre nichts gewesen. Dafür verurteilte ihn Richterin Ute Fritsch (60) nun zu einem Jahr Haft auf Bewährung (ausgesetzt auf drei Jahre) und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit.
In einer Erklärung im Prozess, welche Kaseks Anwältin verlas, wurde öffentlich, wie der frühere Grünen-Landeschef in finanzielle Schwierigkeiten geriet. So hätten Mandanten ihre Rechnungen nicht gezahlt. Dies seien Verfahren aus der linken Szene gewesen – „Studenten, die kein Geld haben“, so die „Leipziger Volkszeitung“.
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Es ist aber nur eine von mehreren Verurteilungen des Ex-Grünen-Chefs. Erst im Juni 2025 war Kasek wegen übler Nachrede zu 3000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte nach Protesten in Leipzig (Zusammenhang mit der Verurteilung der linksextremen Hammerbande) das Foto eines Staatsanwalts bei Twitter (heute X) veröffentlicht, welchem er im Zuge des Demogeschehens „Eskalation“ vorwarf. Ein anderer identifizierte den Mann anschließend in den sozialen Medien namentlich, der Staatsanwalt musste unter Polizeischutz gestellt werden.
Vierte Verurteilung in drei Jahren
In diese Gesamtstrafe war bereits eine andere Verurteilung Kaseks eingeflossen. Im Dezember 2023 war er vom Landgericht Leipzig u. a. wegen Verwahrungsbruchs verurteilt worden, zuvor vom Amtsgericht. So hatte er als Anwalt in einem Fall Akten vom Sozialgericht statt nach der Vier-Wochen-Frist erst nach mehr als zwei Jahren zurückgeschickt.
Und auch beim Kurznachrichtendienst X sorgte Kasek immer wieder mit Äußerungen für Kopfschütteln. So fragte er nach der Wahl eines AfD-Kandidaten zum Oberbürgermeister in Pirna: „Was macht eigentlich die Royal Air Force gerade?“ Eine Anspielung auf die Bombenangriffe 1945. Später löschte er den Beitrag wieder.
Kasek äußert sich nicht
Auf telefonische BILD-Anfrage zu seiner politischen und beruflichen Zukunft, kündigte der Vorbestrafte freundlich einen Rückruf „innerhalb von 20 Minuten“ an. Doch der blieb aus, telefonisch war Jürgen Kasek für BILD anschließend nicht mehr zu erreichen.
PS.: Frei nach dem Motto: "Ein grüner Idiot kommt selten allein.", stand letztes Jahr auch die zweite Primatenanführerin der Linken in Leipzig vor Gericht. Achtung! Bildwarnung! Lebendes Verhütungsmittel!
https://www.l-iz.de/der-tag/2025/07/amtsgericht-rudolph-kokot-lausitzrunde-630575
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