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Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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9 März war Bundesweiter Frauenstreik Warum Mütter nicht streiken können – und genau darin das Problem liegt (Frauen)

Pack, Wednesday, 11.03.2026, 16:24 (vor 9 Stunden, 50 Minuten) @ Marvin

© Monkey Business Images / Shutterstock
09.03.2026, 13:30 Uhr
Heute ist bundesweiter Frauenstreik, doch viele Mütter können nicht einfach alles stehen und liegen lassen. Unsere Autorin kommentiert, warum diese Tatsache der lauteste Ruf nach Veränderung ist – und unser aller Solidarität erfordert.

Viele Verbände und Organisationen haben den heutigen Tag zum bundesweiten Streiktag ausgerufen – genauer zum bundesweiten Frauenstreiktag. Die Idee des politischen Statements: sichtbar machen, was zu oft unsichtbar bleibt. Nämlich die gesamtgesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz unbezahlter Care-Arbeit, die mehrheitlich Frauen leisten – und die Vielzahl an Ungerechtigkeiten, die damit einhergehen.

Alle Frauen sind daher dazu aufgerufen, am 09.03. ihre Arbeit niederzulegen – beruflich wie privat – und so zum einen auf ihre Unabkömmlichkeit und zum anderen die fehlende Wertschätzung ebendieser aufmerksam zu machen.
"Ohne uns steht alles still" s_traenenlachen s_traenenlachen s_traenenlachen

Sie streiken heute nicht. Aber nicht, weil ihnen die politische Tragweite dieses Tages fremd wäre. Sondern weil ihre "Arbeitsniederlegung" keinen Produktionsstopp am Fließband, sondern den sofortigen Zusammenbruch eines kleinen, lebendigen Mikrokosmos bedeuten würde. "Ich sollte eigentlich auf der Straße sein", denken sie vielleicht – und wissen doch, dass das nicht so einfach geht.

Denn die Mutter und Frau, die das Mittagessen kocht, den kranken Säugling wiegt oder einen Angehörigen pflegt, trägt eine Verantwortung, die sich nicht ohne Weiteres pausieren lässt.


Wen trifft es, wenn sie kein Frühstück zubereitet, keine Brotdose packt, keine Sportsachen für das Feriencamp raussucht – einfach 24 Stunden nicht verfügbar ist? Die Kinder, wenn es niemanden anderen gibt, der in die Bresche springt. Und das wären in jedem Fall die falschen Adressaten. Ein Care-Streik wirkt sich unmittelbar auf geliebte und schutzbedürftige Menschen aus, fehlende Mahlzeiten und ausbleibender Trost taugen nicht als politisches Druckmittel.

Der demografische Wandel in Deutschland ist durch eine alternde Bevölkerung, eine niedrige Geburtenrate (1,35 Kinder/Frau in 2024) und den Eintritt der Babyboomer-Generation in den Ruhestand gekennzeichnet.

Warum meine Großmutter Therese Becker 4 Kinder (Johan, Helmuth, Haro und Hannelore) durch den gesamten zweiten Weltkrieg (in Leichlingen bei Leverkusen) durchbrachte und dennoch nie gejammert hat und nie eine Feministin wurde? ganz einfach, sie war eine Starke Frau. Der Feminismus hat Frauen und Männer schwachgeredet!
Meine italienische Großmutter brachte 7 Kinder durch den gesamten zweiten Weltkrieg (in Nardó (LE)) durch während mein Großvater in Afrika kämpfte. Mein deutscher Großvater starb elendig auf den Rheinwiesen bei Bonn.


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