Warum kann man den Feuerwehrmann nicht einfach für schuldunfähig erklären und stellt ihn dann straffrei? (Politik)
Hamidullah, Sunday, 22.03.2026, 09:35 (vor 41 Tagen)
Das geht doch bei jedem Mordsneger, der hier wenigstens eine Deutsche umgebracht hat, dass man den per Gutachter für schuldunfähig erklärt und vor einer Haftstrafe rettet. Warum sollte das nicht auch bei einem deutschen Feuerwehrmann im ehrenamtlichen Noteinsatz möglich sein? Der Feuerwehrmann war aufgeregt ... eine außergewöhnliche Situation ... er wollte Leben retten und nicht mal jemanden abstechen. Da muss sich doch was machen lassen. Jetzt könnte die ergrünte Justiz mal zeigen, was grüne Rechtsbeugung leisten kann.

Es ist zum kotzen mit unserer Justiz...
Christine
, Monday, 23.03.2026, 10:38 (vor 40 Tagen) @ Hamidullah
aber im Gegensatz zu unseren Parasiten findet der Mann jederzeit einen anderen Job.
Christine
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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein
Es ist zum kotzen mit unserer Justiz...
Varano, Città del Monte, Monday, 23.03.2026, 13:23 (vor 40 Tagen) @ Christine
bearbeitet von Varano, Monday, 23.03.2026, 13:48
aber im Gegensatz zu unseren Parasiten findet der Mann jederzeit einen anderen Job.
Es geht wohl nicht um den Job - der Mann war bei der freiwilligen Feuerwehr: https://www.taucha-kompakt.de/cliff-winkler-geht-sofort-feuerwehr-taucha-waehlt-neue-spitze-nach-emotionalem-abend/cnt-id-ps-8a1be815-7865-4eb6-b3bf-6601439cc6d7
Bevor wir jetzt aber gar zu sehr über die Justiz schimpfen: Der Fall wird derzeit doch noch verhandelt, oder? Also warten wir erst mal ab, was der Amtsrichter tatsächlich entscheidet.
Zitat aus dem verlinkten Artikel - m.E. sind es bislang wohl vor allem ein paar Sesselfurzer, die einen auf dicke Hose machen wollten:
Doch der Abend bekam eine andere Richtung, als ein offener Brief eines Feuerwehrmannes verlesen wurde. Darin erklärte der Kamerad nach 34 Jahren seinen sofortigen Austritt aus dem aktiven Dienst. Hintergrund ist ein Bußgeldverfahren nach einer Einsatzfahrt unter Sonder- und Wegerecht. Der Feuerwehrmann schilderte, er sei auf dem Weg zu einer gemeldeten Brandlage in der Grundschule 3 mit seinem Einsatzfahrzeug geblitzt worden. Aus seiner Sicht habe er in einer unklaren und potenziell gefährlichen Einsatzsituation richtig gehandelt, die Stadt besteht auf einem Bußgeld. Dass daraus nun ein Verfahren gegen ihn geworden sei, wertete er als massiven Vertrauensbruch durch Stadtverwaltung, Ordnungsamt und Teile der Wehrleitung.
Moral und christliche Nutzanwendung: Wenn das Rathaus brennt, hält sich die Feuerwehr besser strikt an Tempo 30. 
Arbeitshypothese: Wahrscheinlich ist der Delinquent ein AfD-Wähler
Mr.X, Monday, 23.03.2026, 19:53 (vor 40 Tagen) @ Varano
… wertete er als massiven Vertrauensbruch durch Stadtverwaltung, Ordnungsamt und Teile der Wehrleitung.
„Teile der Wehrleitung“ … sind wahrscheinlich CDU-Bonzen, denen „die Moral der Truppe am Herzen liegt“. Da passen bekennende AfD-Wähler nicht.
Moral und christliche Nutzanwendung: Wenn das Rathaus brennt, hält sich die Feuerwehr besser strikt an Tempo 30.
Rathäuser liegen oft in einem verkehrsberuhigten Bereich. Dort gilt zwingend Schrittgeschwindigkeit (zwischen 4 und 7 km/h) für alle Fahrzeuge und parken nur auf markierten Flächen!
Darum, wenn das Rathaus brennt, unbedingt die Türen sofort von außen verbarrikadieren, damit kein Passant dort hinein gelangt und die „Mitarbeiter“ drinnen noch, ungestört, offene Busgeldverfahren gegen Feuerwehrleute bearbeiten können. Ordnung muß sein!
Arbeitshypothese: Wahrscheinlich ist der Delinquent ein AfD-Wähler
Varano, Città del Monte, Monday, 23.03.2026, 23:33 (vor 39 Tagen) @ Mr.X
bearbeitet von Varano, Monday, 23.03.2026, 23:56
Bei dem Feuerwehrmann (Ray Lange) und dem Stadtwehrleiter (Cliff Winkler), der aus Verärgerung über den Fall ebenfalls die Brocken hingeworfen hat, habe ich auf die Schnelle keine Verbindung zur AfD oder zu einer sonstigen Partei finden können.
Das einzig erwähnenswerte, was ich gefunden habe und über den aktuellen Fall hinausgeht: Der Winkler hatte zu Corona-Zeiten offenbar einen Brandbrief
an das sächsische Sozialministerium verfasst, um die Impfung für Feuerwehrleute zu beschleunigen - und das wäre für einen AfD'ler wohl eher untypisch gewesen.
Fündig geworden bin ich auf der Gegenseite. Zunächst einmal, Lange und Winkler haben dem örtlichen Käseblatt ein Interview gegeben:
Besonders schwer wiegt für Lange nicht nur der Bescheid selbst, sondern der Umgang damit. Im Interview erhebt er den Vorwurf, Ordnungsamtsleiter Jens Rühling habe ihm in einem persönlichen Gespräch gesagt: „Das ziehen wir jetzt gnadenlos durch.“ Zudem vermutet Lange persönliche Motive hinter dem Vorgehen. Belegen könne er das nicht, sagt er selbst, für ihn sehe es aber nach einer Retourkutsche für frühere Auseinandersetzungen aus. Ray Lange war vor einiger Zeit mal Mitarbeiter des Ordnungsamtes und Jens Rühling somit unterstellt. Nach zwei Monaten habe er aber gekündigt – vor allem wegen Rühling, dem er mangelnde Führungsqualitäten unterstellt.Quelle: https://www.taucha-kompakt.de/nach-austritt-aus-der-feuerwehr-ray-lange-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-tauchas-stadtverwaltung/cnt-id-ps-33761f71-e650-49ad-84be-466f4751c994
Gut, es könnte also eine persönliche Fehde zwischen den Herren Lange und Rühling sein; aber schauen wir doch mal, wo wir den Herrn Ordnungsamtsleiter Jens Rühling sonst noch finden:
Veröffentlicht am 03.06.2024 08:39
Stadtratswahl: Bündnis90/Die Grünen treten mit acht Kandidaten an
Am Sonntag wird gewählt. Was die Bündnisgrünen bislang im Stadtrat erreicht haben und was sie noch erreichen wollen
Karin Bauer, Jens Rühling (Kreistag), Barbara Kolditz, Robert Stiehler, Christine Rademacher (Kreistag), Hartmut Nevoigt, Fridtjof Erbs, Andreas Wugk, Steffi Jentho, Axel Weinert (v.l.n.r.)
Quelle: https://www.taucha-kompakt.de/stadtratswahl-buendnis90die-gruenen-treten-mit-acht-kandidaten-an/cnt-id-ps-70920d85-39ca-489a-9116-0f2345457263
Sieht so aus, als säße dieser Tempolimit-Fetischist für die Grünen im Kreistag. 
Nachtrag: Er ist 2019 für die Grünen in den Kreistag Nordsachsen gewählt worden. Er ist 2024 auch wieder angetreten, hat es aber freundlicherweise nicht mehr geschafft. Vielleicht ist ihm jetzt langweilig ...
Danke für die Erleuchtung
Rainer
, ai spieg nod inglisch, Tuesday, 24.03.2026, 03:02 (vor 39 Tagen) @ Varano
Sieht so aus, als säße dieser Tempolimit-Fetischist für die Grünen im Kreistag.
Vielen Dank für dein Erleuchtung des Vorganges. Etwas ähnliches hatte ich mir schon gedacht.
Gab es da nicht schon mal einen Aufstand von Feuerwehrleuten beim Coronaterror?
Rainer
--
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Kazet heißt nach GULAG und Guantánamo jetzt Gaza
Mohammeds Geschichte entschleiert den Islam
Ami go home und nimm Merz bitte mit!
Berliner Feuerwehr und Corona-Impfzwang
Varano, Città del Monte, Tuesday, 24.03.2026, 10:17 (vor 39 Tagen) @ Rainer
bearbeitet von Varano, Tuesday, 24.03.2026, 10:23
Gab es da nicht schon mal einen Aufstand von Feuerwehrleuten beim Coronaterror?
Damit driften wir weit vom aktuellen Thema ab; aber ja, allerdings, in Berlin gab es (oder gibt es sogar immer noch) einigermaßen Ärger für die behördlichen Giftplörre-Befürworter:
Wegen Impfzwang: Millionen-Klage gegen die Berliner Feuerwehr?
BK 12.02.2025 16:30 Uhr
Das könnte richtig teuer werden! Der Berliner Feuerwehr drohen möglicherweise Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe. Der Grund: Während der Corona-Pandemie wollte die Behörde ihre Mitarbeiter mit aller Macht zur Impfung drängen – und verstieß dabei offenbar gegen den Datenschutz. (...) Die Regelung trat im März 2022 in Kraft und lief zum Jahresende aus. Doch schon vorher machte die Berliner Feuerwehr massiven Druck, so die „Berliner Zeitung“. Rund 1300 Beschäftigte – von insgesamt 5500 – landeten auf einer Liste für das Gesundheitsamt Mitte, weil sie entweder ungeimpft waren oder keine Angaben zu ihrem Impfstatus machen wollten. Besonders pikant: In den Meldebögen wurde systematisch angekreuzt, dass diese Personen direkten Kontakt zu vulnerablen Gruppen hätten – auch wenn das gar nicht stimmte. Kurz vor Weihnachten, am 23. Dezember 2021, verschickte die Feuerwehrleitung ein alarmierendes Rundschreiben. Wer bis zum 15. März 2022 keinen Impfnachweis vorlegte, müsse mit drastischen Folgen rechnen: Das Gesundheitsamt könne ein Tätigkeitsverbot oder eine amtsärztliche Untersuchung anordnen. Und dann folgte der eigentliche Hammer: Dies würde dienst- bzw. arbeitsrechtliche Konsequenzen haben müssen. Heißt im Klartext: Rauswurf.
Quelle: https://www.berliner-kurier.de/berlin/wegen-impfzwang-millionen-klage-gegen-die-berliner-feuerwehr-li.2294784
Das heißt, Anfang 2022 leistete knapp ein Viertel der Feuerwehrmänner in Berlin passiven Widerstand gegen den bekloppten Impfzwang, indem sie die Impfung und/oder die Auskunft über ihren Impfstatus verweigerten. Dass der Amtsschimmel arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht hat, wundert mich überhaupt nicht; dass dabei wahrheitswidrig "Kontakt zu vulnerablen Gruppen" behauptet wurde (dies sogar für Leute, die nur in der Werkstatt gearbeitet haben), wundert mich auch nicht.
Allerdings wundert es mich, dass es aufgrund letztgenannter Sauerei tatsächlich vor Gericht ging - normalerweise werden im "besten Deutschland aller Zeiten" die Corona-Verbrecher stillschweigend aus der Schusslinie genommen. Der obige Artikel ist allerdings vom Februar vorigen Jahres, und ich habe nichts darüber gefunden, wie die Sache ausgegangen ist (bzw. ob die Sache überhaupt schon gerichtlich entschieden wurde).
Nachtrag: Die Schlagzeile im "Berliner Kurier" ist ein bisserl irreführend. Es geht nicht um eine Millionenklage, aber es könnte insgesamt auf eine Millionensumme hinauslaufen, wenn hinreichend viele betroffene Feuerwehrmänner auf je ein paar tausend Euro Schadenersatz klagen würden.
Tags:
Coronawahn
Ja, da war was
Mr.X, Tuesday, 24.03.2026, 11:37 (vor 39 Tagen) @ Varano
(RTdeutsch) "Berliner Feuerwehr erstellt Listen über Impfstatus Angehöriger" (demnächst bekommen die wohl "U"-Aufnäher) (Coronawahn) - 24.03.2022 (vor 1461 Tagen) - https://wgvdl.com/forum3/index.php?id=122222
Da waren noch weitere (aktuellere) wgvdl-Infos zur Causa, kann mich allerdings nicht an mögliche Suchkriterien erinnern.