Hat natürlich nichts mit der katastrophalen Wirtschaftspolitik zu tun (Allgemein)
Ob die ReGIERung noch schulden machen darf?
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„Kann gefährlich werden“: Sparkasse warnt alle Kunden vor beliebter Zahlmethode
Bequem online shoppen und später zahlen wird für immer mehr Menschen zur Schuldenfalle, vor der auch die Sparkasse eindringlich warnt.
Die Sparkasse warnt vor einem wachsenden Problem, das mit dem Komfort des Online-Shoppings einhergeht: Immer mehr Menschen geraten durch „Buy now, pay later“-Angebote in finanzielle Schwierigkeiten.
Sparkasse warnt vor „Buy now, pay later“
Diese bequeme Methode, bei der die Bezahlung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird, führt laut aktuellen Daten dazu, dass viele den Überblick über ihre Ausgaben verlieren und sich verschulden. Besonders alarmierend ist, dass vor allem Frauen und jüngere Menschen überdurchschnittlich stark betroffen sind.
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Schufa bestätigen diesen besorgniserregenden Trend. Im Jahr 2025 stieg die Zahl der überschuldeten Menschen in Deutschland auf 5,67 Millionen. Gut ein Drittel davon hatte offene Rechnungen bei Online- und Versandhändlern (Quelle: Statistisches Bundesamt).
Parallel dazu hat sich die Anzahl laufender Kleinkredite unter 1.000 Euro seit 2020 fast verdreifacht – ein klares Indiz dafür, dass der aufgeschobene Kauf immer populärer und gleichzeitig zum finanziellen Risiko wird.
Neues Gesetz soll die Schulden-Bremse ziehen
Um Verbraucher besser zu schützen, hat der Bundestag im April 2026 eine wichtige Reform des Verbraucherkreditrechts beschlossen. Das neue Gesetz stuft „Buy now, pay later“-Optionen nun offiziell als Verbraucherkredite ein.
Das bedeutet, dass Anbieter vor dem Abschluss eine Kreditwürdigkeitsprüfung durchführen müssen. Bisher war dies oft nicht der Fall, was den unkontrollierten Abschluss mehrerer Kleinstkredite begünstigte.
Die Neuregelung soll für mehr Transparenz sorgen und verhindern, dass Menschen Kredite aufnehmen, deren Rückzahlung sie sich eigentlich nicht leisten können.
Darüber hinaus stärkt das Gesetz die Rechte von Verbrauchern, die bereits in Zahlungsschwierigkeiten stecken. Kreditgeber sind nun verpflichtet, frühzeitig Lösungen wie eine Stundung oder eine Verlängerung der Laufzeit anzubieten, bevor sie einen Kreditvertrag kündigen dürfen.
Wer bereits überschuldet ist, sollte sich laut der Sparkasse umgehend professionelle Hilfe suchen. In Deutschland gibt es über 1.000 zugelassene Schuldnerberatungsstellen, zum Beispiel von der Caritas oder der Diakonie, die kostenfrei unterstützen und einen Weg aus der Schuldenfalle aufzeigen (Quelle: Sparkasse).
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