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Leider müssen wir erneut einen neuen Hitzeweltuntergang überleben (Allgemein)

Pack, Sunday, 17.05.2026, 14:12 (vor 15 Tagen)

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Sommerwetter zu Pfingsten erwartet: Die Temperaturen steigen in ganz Deutschland. (Quelle: ECMWF)

Deutschland vor dem ersten Sommer-Knall
Diese Prognose hat es in sich

Sonne, Wärme, Badewetter: Zu Pfingsten könnte Deutschland den ersten Sommerkracher erleben. Eine Wetterprognose bremst aber die Vorfreude.

Die neue Woche startet in Deutschland mit trüben Wetteraussichten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet ab Dienstag schauerartigen Regen und örtliche Gewitter. In der Nacht zum Donnerstag ziehen weitere Schauer durch, die Tiefstwerte liegen dann zwischen 4 und 13 Grad. Doch schon zum Pfingstwochenende ist ein regelrechter Sommerkracher zu erwarten.

Nach Einschätzung von Meteorologen deutet vieles auf einen grundlegenden Wetterwechsel hin. Hinter dem Umschwung steckt eine Veränderung der Großwetterlage über Europa. In den vergangenen Tagen bestimmte ein sogenanntes Trogsystem auf dem Atlantik das Wetter in Deutschland. Dieses Tiefdrucksystem liegt derzeit zwischen Grönland, Island und Großbritannien. Doch kurz vor Pfingsten zieht es sich weiter auf den Atlantik zurück.

Der Trog dreht sich gegen den Uhrzeigersinn. Damit lenkt er warme Luft aus dem Süden nach Mitteleuropa. Gleichzeitig baut sich von Spanien aus ein Hochdruckgebiet auf. Meteorologen sprechen dabei von einem Hochdruckkeil, der sich nach Norden ausdehnt. Dieses Hoch soll sich aktuellen Berechnungen zufolge bis zum Pfingstwochenende über große Teile Mitteleuropas legen – und damit auch über Deutschland.

Wetterprognose: Bis zu 30 Grad am Pfingstsonntag
Dadurch steigen die Temperaturen Tag für Tag an. Während am Dienstag vielerorts noch Werte zwischen 15 und 22 Grad erreicht werden, sind am Freitag laut aktueller Wetterprognose bereits bis zu 29 Grad möglich. Am Samstag rechnet der DWD regional sogar mit 30 Grad.

In der Nacht zum Sonntag sind im Nordwesten dichte Wolkenfelder und örtlich etwas Regen zu erwarten. Sonst bleibt es aber trocken. Nach der Abkühlung in der Nacht auf 8 bis 16 Grad steigen die Temperaturen am folgenden Tag erneut auf sommerliche Werte an.

Das globale Wettervorhersage-Modell GFS rechnet für Pfingstsonntag insbesondere im Westen und Osten Deutschland mit Temperaturen um die 30 Grad. Selbst am Abend dürfte es ungewöhnlich warm werden – vor allem im Südwesten und entlang des Rheins. Dort kann sich die Luft bei viel Sonnenschein besonders stark erwärmen. Einem perfekten Sommerabend stünde nach dieser Prognose von wettertechnischer Seite nichts im Weg.

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Die Temperaturprognose für Sonntag, den 24 Mai. Selbst um 20 Uhr werden Werte von bis zu 31 Grad erwartet.


Nur an den Küsten bleibt es am Pfingstsonntag frisch: Der Wind von der See bringt noch kühlere Temperaturen mit sich.

Pfingstmontag im Zeichen des Sommers
Auch am Pfingstmontag herrscht in Deutschland Sommerwetter. Bis in den Abend hinein rechnet das Wettermodell GFS mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Entlang des Rheins staut sich die Wärme erneut.

Sommerwetter zu Pfingsten nicht absolut sicher
Noch gibt es allerdings Unsicherheiten bei der Entwicklung. Entscheidend wird sein, wie stabil sich das Hochdruckgebiet tatsächlich über Mitteleuropa festsetzt. Verschiebt sich das Hoch etwas weiter nach Osten oder Westen, könnten Ausläufer von Tiefdruckgebieten Deutschland weiterhin streifen. Dann würden häufigere Wolken und Schauer auftreten und die Temperaturen etwas niedriger bleiben.

Ein Störimpuls könnte nach aktuellen Berechnungen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage die Erwärmung zu den Feiertagen ausbremsen. Statt sommerlicher Werte wären dann nur 15 bis 25 Grad möglich. Das mögliche Sommerzwischenspiel stünde damit auf der Kippe.

Nach dieser Variante erreicht der Störimpuls am 26. Mai Nordeuropa und dreht sich anschließend bis zum 29. Mai über Skandinavien ein. Seine Ausläufer würden dann auch Deutschland beeinflussen – im Norden stärker als im Süden. Dort könnte es bei böigem Wind, an den Küsten auch stürmischem Wind, deutlich kühler werden. Die Temperaturen würden auf 12 bis 17 Grad zurückgehen. In Süddeutschland wären dagegen noch bis zu 24 Grad möglich.

Nach aktuellem Stand sprechen die Wettermodelle aber dafür, dass sich das Hoch rechtzeitig zu Pfingsten durchsetzt – und Deutschland damit eine frühsommerliche Überraschung beschert.

Fragen über Fragen

Hamidullah, Sunday, 17.05.2026, 19:02 (vor 15 Tagen) @ Pack

Ich stelle mir immer wieder die Frage, wenn die Welt sowieso untergeht und spätestens 2029 der Russe angreift, wozu hält man dann erbittert am Import von vermeintlichen Fachkräften fest? … warum zahlen wir noch Steuern und Rentenversicherung? … warum beschließen die solch komischen Gesetze mit Klimaneutralität und so? Das hat doch alles keinen Sinn. Man brauch auch keine Wohnungen mehr zu bauen oder Straßen zu reparieren. Das nützt alles nur dem Russen.

Fürchterlich dieser menschengemachte Klimawandel und hauptsächlich im Sommer menschengemachte Hitzewellen erwarten

Marvin, Sunday, 17.05.2026, 19:12 (vor 15 Tagen) @ Pack

- kein Text -

Lauterbach: WHO soll wegen Klimakrise Notstand aufrufen

Pack, Sunday, 17.05.2026, 21:21 (vor 15 Tagen) @ Marvin

Lauterbach will die SPD auf unter 5% drücken.
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Maßnahme wie bei Covid-Pandemie
Expertenrat: WHO soll wegen Klimakrise Notstand aufrufen

Eine Expertengruppe hat mögliche Folgen der Erderwärmung untersucht. Ihr gehört auch Karl Lauterbach an. Die Empfehlungen der Fachgruppe sind drastisch.

Eine Expertenkommission mit dem früheren Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgeschlagen, die Klimakrise zur gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite auszurufen. Eine solche Notlage wurde zuletzt etwa für die Covid-Pandemie ausgerufen.

Lauterbach sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa): "Die WHO muss der Bekämpfung der Klimakrise mehr Aufmerksamkeit widmen. Abwarten im Verlauf der Katastrophe macht keinen Sinn." Jährlich sorgten die Folgen der Verbrennung fossiler Brennstoffe in Europa für 600.000 Todesfälle, dazu kämen 60.000 Hitzetote. "Es wird Zeit, dass wir erkennen, dass wir es mit einem medizinischen Notfall zu tun haben."

Der Bericht, über den zunächst das Magazin der "Spiegel" berichtete und der auch der dpa vorliegt, sollte am Sonntagnachmittag der WHO übergeben werden. Diese hält am Montag ihre jährliche Weltgesundheitsversammlung ab.

Expertenrunde um Islands Ex-Regierungschefin Jakobsdóttir
Die Experten rufen die WHO unter anderem auf, einen Klima-Informations-Hub mit Faktenchecks und seriösen Prognosen auf wissenschaftlicher Basis bereitzustellen. Regierungen werden aufgefordert, die Klimakrise in ihrer nationalen Sicherheits- und Gesundheitspolitik zu verankern. Beschäftigte in Gesundheitsberufen müssten zudem besser im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimaanpassung ausgebildet und Regionen besser bei der Transformation unterstützt werden.

Die WHO hat den Ausschuss im vergangenen Jahr angesichts der steigenden Gesundheitsrisiken ins Leben gerufen, die vom Klimawandel ausgehen. Die sogenannte Pan-European Commission on Climate and Health (PECCH) sollte erschwingliche und praktikable Empfehlungen für den Gesundheitssektor vorlegen. Dazu gehören etwa Frühwarnsysteme für Hitzewellen. Leiterin ist die ehemalige isländische Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir.

Neben dem früheren Gesundheitsminister Lauterbach gehören dem Gremium unter anderem der frühere Leiter der EU-Umwaltagentur (EEA) Hans Bruyninckx und die frühere EU-Umweltkommissarin Connie Hedegaard an.

Eine im Vorjahr vorgelegte Studie des Umweltbundesamtes (UBA) warnt vor den Folgen des Klimawandels wie zum Beispiel Übersterblichkeit in Hitzeperioden, besonders in der Generation 65plus. "Insgesamt zeigte sich, dass Hitzestress sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten zu einer erhöhten Sterblichkeit führt", so die Studie.

Auf der Erde wird es immer heißer. Wir sollten unter die Erde ziehen.

Hamidullah, Sunday, 17.05.2026, 21:48 (vor 15 Tagen) @ Pack

- kein Text -

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