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Nun ist es in Schwierigkeiten (Allgemein)

Pack, Thursday, 28.05.2026, 18:56 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 0 Min.)

Fall um Kinderpornografie
Anklage gegen Dragqueen Jurassica Parka

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Eine Hausdurchsuchung bei Dragqueen Jurassica Parka hat juristische Folgen. Es geht um den mutmaßlichen Besitz von Kinderpornografie.

Neue Entwicklungen im Fall Jurassica Parka. In der Berliner Wohnung der 46-jährigen Dragqueen hatte es bereits im vergangenen Juli eine Hausdurchsuchung gegeben, bei der ein iPhone, Laptops und externe Festplatten beschlagnahmt worden sein sollen. Hintergrund sind Vorwürfe wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischem Material. Nun hat das Ermittlungsverfahren eine nächste Stufe erreicht.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat gegen die Dragqueen Jurassica Parka Anklage erhoben. Wie die Behörde t-online bestätigte, liegt der Fall beim Amtsgericht Tiergarten. Dort wird entschieden, ob das Hauptverfahren eröffnet und die Anklage zur Verhandlung zugelassen wird. Zuerst berichtete der "Tagesspiegel".

Nach Informationen des "Spiegel" erfuhr die Berliner Polizei spätestens Ende März 2025 von den neuen Vorwürfen gegen Jurassica Parka. Die Ermittlungen übernahm die Staatsanwaltschaft am 6. Mai, die Wohnungsdurchsuchung fand am 24. Juli statt.

Video- und Bildmaterial gesichert
Laut Pressemitteilung der Berliner Staatsanwaltschaft soll Parka zu dem Zeitpunkt "mutmaßlich kinderpornografisches Videomaterial von mehreren Stunden Länge, jugendpornografisches Videomaterial von unter einer Stunde Länge sowie kinder- und jugendpornografische Bilder aufbewahrt haben". Parka, der bereits 2023 in einem ähnlichen Fall rechtskräftig verurteilt worden war, schweige zu den Vorwürfen.

Der 46-jährige Mario O., der hinter dem Künstlernamen Jurassica Parka steckt, ist seit Jahren fester Bestandteil der Berliner Kultur- und Politbühne. In Berlin-Kreuzberg betreibt er eine eigene Bühnenshow, trat 2021 im Wahlkampf für die SPD auf und präsentierte Veranstaltungen mit Landespolitikern – unter anderem mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner aus der CDU. Auch bei großen queeren Events wie dem Christopher Street Day war er präsent, ebenso bei Aktionen des Bundesfamilienministeriums im Jahr 2024.


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