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Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen) (Frauen)

Herbie @, Sunday, 31.05.2026, 22:52 (vor 5 Stunden, 37 Minuten)

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_b%C3%B6se_Frau
https://de.wikipedia.org/wiki/Simandl_(Sage)

1/3

Das Buch vom üblen Weibe

Es war eine schöne Stunde,
als Gott die Ehe einsetzte,
damit Mann und Frau
Leib und Seele vor Gott bewahren
und das Himmelreich erlangen sollen.
Halten sie das rechte Gebot,
dann wird ihnen an der Seele nie Leid geschehen.

Gott sei gelobt:
Mit meiner Frau will ich nicht in der Hölle wohnen.
Es mag wohl sein, dass wir beide zusammenleben,
doch seht selbst, ob das Treue ist:
Meine Freude ist ihr Kummer,
ihr Kummer ist meine Freude.
Gott gewähre uns beiden,
dass wir lange leben müssen.

Oft hat sie mir übel zugesetzt;
sie gab mir einen Trank,
der mir Tag und Nacht das Leben schwer machte,
solange ich lebe:
Das Gift gab mir meine Frau.

Als ich bei ihr war,
lag ich mit ihr bis auf die erste Nacht nie in Frieden
— Gott will es mir ewig klagen —,
da wurde ein Pfännchen hereingetragen
mit Eiern in Schmalz.
Das war mit einer Soße
zugerichtet, die „Kummer“ hieß;
das Schmalz war Untreue,
die Eier waren Angst und Not.

Dazu brachte man uns Brot
an das Bett zur Pfanne:
das war grün vor Wut und Zorn.
Man brachte uns beiden einen Brei,
von dem ein gar schlimmer Dunst aufstieg:
er war in ein Gefäß getan
aus Zorn und Hass,
dazu aus Streit und Neid,
aus Feindschaft und Hader.
Davon tranken wir beide.

Seit jener Zeit ist mir die ganze Nacht und der ganze Tag lang
die Zeit, solange ich den Leib habe.
Das Gift gab mir meine Frau.

Bei ihr lag ich bis auf die erste Nacht nie,
— ich sage es noch einmal klagend —,
denn das war mein Leid.

Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen)

Herbie @, Sunday, 31.05.2026, 22:55 (vor 5 Stunden, 34 Minuten) @ Herbie

Wer mit bösen Frauen leben muss,
der leidet Leib und Seele zugleich.
Für die Seele ist das ein Schlag,
für den Leib ebenso.
Man kann sich an einem solchen Weib kaum noch eine halbe Stunde freuen,
und der Seele wird darüber Schaden getan.
Sie vergisst aus Zorn alles, was ihr Liebes je widerfahren ist.
Ihr Kummer verdunkelt alles andere.

Ich will ihm Kummer senden,
von allen Seiten, von vorn und hinten,
wer mit einer bösen Frau sein Leben teilen muss
bis an sein Ende,
der klage mir sein Leid,
wie ich ihm mein Unglück klage.
Sein Herz wäre aus Stein,
wenn es nicht mit mir mitweinte.

Höre nun, was ich ihm klagen will.
Was ich will, will sie nicht;
was sie will, das geschieht
mit meinem Willen nur selten.
Und wenn ich ihr auch das Zehnfache vergelten könnte
von dem Leid, das sie mir zufügt,
so wäre ich immer noch gut gelaunt.

Wenn ich mit ihr friedlich sein will,
dann schlägt sie mir sogleich auf Hände und Knie,
so richtig grob,
wie ich es bei keinem anderen Menschen weiß.
Was ich gern esse,
das soll niemand ihr wegschnappen.
So ist sie von so wütender Art,
dass sie, wäre sie ein Mann geworden,
noch kühner wäre als Asprian.

Dagegen habe ich mir vorgenommen:
Alles, was sie gut findet,
ist mir ein einziges Ärgernis.
Seht nur, wie euch das gefallen mag:
Unser beider Lebensart.
Sie sagt, das sei von Anfang an so gewesen,
und sie sei nie anders gewesen.
Sie wird mir immer noch strenger,
mein Weg wurde nie enger,
der mich zu Freude führen sollte.

Und was mir einst gut erschien
und Freude brachte,
das ist mir nun zum Spott geworden.
Wer mit bösen Frauen
sein Leben lang bleiben will,
den vergleiche ich gern
einem Märtyrer,
der um Gottes willen
sich hier auf Erden peinigen ließ,
dessen Haut man mit glühenden Eisen schnitt
und der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und durch Hände,
und den man durchs Rad wandte.

Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch ein kurzer Tod,
und er endete an einem Tag;
nach der Gelehrten Bücher Meinung
haben sie dieses kurze Leben
gegen das ewige eingetauscht
und sind nun den Engeln gleich.
So groß war ihre Marter nie
wie diese hier.

Wer ein böses Weib hat,
der liegt, sitzt oder steht,
ob er schläft oder wacht,
immer in Unruhe.
Glücklich ist, wem so etwas erspart blieb,
wem ein Weib beschert ist
nach dem, was sein Sinn begehrt.
Den hat Gott wohl bewahrt,
der seine Seele gut hüten kann,
wenn er mit rechter Zucht
hier in diesem Leben
mit seinem guten Weib lebt.

Tut er alles, was sie will,
und gewährt sie ihm im Gegenzug
mit Treue, wie er es erwartet,
so leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Trug bewahrt ist,
wenn er so männlichen Sinn hat,
dass er seine Gedanken
von der schädlichen Liebe abwendet,
so sind sie beide, was das betrifft, frei davon.
Dann ist es mir ganz recht:
Einen klugen Mann und sein Weib
lobe ich als vorbildliches Paar.

Wer mit bösen Frauen leben muss,
der hat es im Leib und im Leben schwer.
Sie machen weder beim Sitzen noch beim Stehen Ruhe,
weder beim Schlafen noch beim Wachen.
So lebt man mit ihnen in ständiger Unruhe.

Wohl dem, dem ein solches Weib erspart bleibt,
dem Gott eine Frau gegeben hat,
wie sein Herz sie sich wünscht.
Der ist gut behütet,
wenn er seine Seele in Reinheit bewahrt
und mit seinem guten Weib
recht und züchtig durchs Leben geht.
Tut er alles, was sie verlangt,
und gibt sie ihm im Gegenzug, was sie soll,
dann leben beide miteinander gut.

Wenn sie vor Betrug bewahrt ist
und er einen mannhaften Sinn hat,
dass er seine Gedanken von unsauberer Liebe abwendet,
dann sind beide frei von diesem Unheil.
Dann lobe ich ein Paar wie dieses:
einen guten Mann und sein Weib.

Ich rede dabei nicht von meinem eigenen Unglück.
Jemand anders hätte in einer solchen Lage
einen raschen Tod verdient,
statt noch lange in solcher Qual zu leben.
Denn wer mit einer bösen Frau leben muss,
der muss Tag und Nacht in Leid ausharren:
Er sitzt, liegt und steht in Unruhe,
er schläft und wacht in Unruhe,
er isst und trinkt in Unruhe,
und was ihm Liebes je begegnet ist,
vergisst er aus Kummer.

Mein Kummer sei ihm bekannt,
allen Seiten will ich ihn schicken:
von vorn, von hinten, von allen Seiten.
Wer mit einer bösen Frau sein Leben teilen muss,
der soll mit mir über sein Leid klagen.
Sein Herz müsste aus Stein sein,
wenn es nicht mit mir mitleiden wollte.

Hört nun, was ich ihm klagen will:
Was ich will, will sie nicht;
was sie will, das geschieht nur selten mit meinem Willen.
Und wenn ich ihr auch das Zehnfache
für das Leid vergelten könnte, das sie mir zufügt,
wäre ich doch immer noch gut gelaunt.

Wenn ich mit ihr friedlich sein will,
dann schlägt sie mir mit Händen und Knien entgegen,
ganz grob und heftig.
Was ich gern esse,
das soll niemand ihr wegnehmen.
So ist sie von so wütender Art,
dass sie, wenn sie ein Mann wäre,
noch kühner wäre als Asprian.

Dagegen habe ich mir einen anderen Sinn bewahrt:
Alles, was ihr gut scheint,
ist mir ein einziges Ärgernis.
Seht, ob euch das als Ehe gefallen kann:
sie behauptet, das sei von Anfang an so gewesen,
und sie sei nie anders gewesen.
Sie wird mir nur immer strenger,
mein Weg zu Freude wurde nie enger,
als gerade durch sie.

Was mir einst gut war und Freude brachte,
das ist mir nun nur noch Spott und Pein.
Wer mit bösen Frauen
sein Leben lang zusammenbleiben will,
den vergleiche ich gern mit einem Märtyrer,
der um Gottes willen
hier auf Erden gefoltert wurde:
dem man die Haut mit glühendem Eisen schnitt,
der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und Hände,
und den man aufs Rad spannte.

Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch ein kurzer Tod.
Am Ende eines Tages war alles vorbei;
nach der Bücher gelehrter Meinung
haben sie dieses kurze Leben
für das ewige eingetauscht
und sind nun gleich den Engeln.
So groß war ihre Marter nie
wie die, von der ich hier rede.

Wer eine böse Frau hat,
der liegt, sitzt oder steht in Unruhe,
er schläft oder wacht
und lebt doch ohne Frieden.
Glücklich ist, wem so etwas erspart bleibt,
wem Gott eine Frau gegeben hat,
die seinem Sinn entspricht.
Der kann seine Seele wohl bewahren,
wenn er mit rechter Zucht
mit seiner guten Frau lebt.

Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen)

Herbie @, Sunday, 31.05.2026, 22:58 (vor 5 Stunden, 31 Minuten) @ Herbie

Ich will nicht von meinem eigenen Notfall sprechen:
Für einen anderen wäre ein rascher Tod noch besser gewesen,
als so lange in Leid zu leben.
Denn wer mit einer bösen Frau leben muss,
der ist in ständiger Unruhe.

Sobald er sich niederlegt oder aufsteht,
sobald er sitzt oder geht,
wacht oder schläft,
lebt er immer in Sorge.
Wer so eine Frau besitzt,
dessen Leben ist wahrlich unerquicklich.

Mein Los ist aber noch schlimmer.
Alles, was ihr gefällt,
ist mir eine Last.
Wenn ich mich ihr nähere,
endet es fast immer mit Schlägen.
Ich muss ihre Schläge ertragen,
ob ich will oder nicht.

Und doch ist sie mir in einem Punkt immer gefolgt:
Wenn ich etwas sage,
sagt sie das Gegenteil.
Wenn ich „schwarz“ sage, sagt sie „weiß“.
Wenn ich „weiß“ sage, sagt sie „schwarz“.
Wenn ich „gut“ sage, sagt sie „sauer“.
Wenn ich „sauer“ sage, sagt sie „gut“.
So haben wir miteinander einen ganz verschiedenen Sinn.

Passt nur auf, ob das eine richtige Ehe ist:
Was mir gut tut, tut ihr weh;
was ihr weh tut, tut mir gut.
Was sie mir zufügt,
das empfinde ich als Not und Elend.
Wenn ich mit ihr zusammenwohnen muss,
dann wäre mir selbst der Tod lieber.

Denn sobald ich bei ihr wohne,
ist mir der Tod fast sanfter.
Wenn ich „gelb“ sage, sagt sie „rot“;
wenn ich „rot“ sage, sagt sie „gelb“;
wenn ich „langsam“ sage, sagt sie „schnell“;
wenn ich „schnell“ sage, sagt sie „langsam“.
So reden wir aneinander vorbei.

Und seht nur, wie eigenartig diese Verbindung ist:
Spricht einer von uns ein Wort,
so antwortet der andere mit dreien;
und aus vier Worten werden sieben.
Sie redet unnützes Zeug,
und die Pfaffen sollen es uns auslegen.
Der Papst, die Kardinäle —
alle sollen zuhören,
wenn man diese Ehe deuten will.

Sie sollen in diesem Fall alle schweigen,
wenn es um irgendeinen Mann geht.
Ich kenne mich mit solchen Büchern zwar nicht aus,
aber ich habe doch deutsche Texte gelesen:
Ein Mann könnte so viel besser durchs Leben kommen,
wenn er ein böses Weib los wäre.

Denn wer mit so einer Frau bis an seinen Tod zusammenleben muss,
der trägt doppelte Last:
Last der Seele und Last des Leibes.
Seine Seele wird geschlagen,
und sein Leib leidet mit.
Er freut sich nicht einmal einen halben Tag lang an ihr,
und dazu kommt noch der seelische Schaden.

Sie vergisst ihm alles Gute aus lauter Zorn.
Ihr Kummer ist wie ein Dach über allem Kummer.
Von einer solchen Frau
will ich nun noch weiter klagen.
Wer mit bösen Frauen sein Leben teilen muss,
soll mir sein Leid mitteilen —
ich tue es auch.

Denn was ich will, das will sie nicht;
was sie will, geschieht selten nach meinem Willen.
Und wenn ich ihr noch das Zehnfache vergelten könnte
von dem, was sie mir antut,
so wäre ich dennoch gut gelaunt.

Wenn ich mit ihr gütlich leben will,
schlägt sie mich sogleich auf Hände und Knie.
Sie hat eine so heftige Art,
dass sie, wäre sie ein Mann,
noch kühner wäre als Asprian.

Dagegen habe ich mir vorgenommen,
ihr grundsätzlich entgegenzutreten:
Alles, was sie gut findet,
ist mir von vornherein zuwider.
Seht nur, wie euch das gefällt.
Unser beider Lebensart ist so:
Sie sagt, das sei immer schon so gewesen,
und sie werde nie anders.
Sie wird mir immer strenger,
mein Weg zu Freude wird nie enger,
als er durch sie geworden ist.

Und was mir früher gut war,
ist mir nun nur noch Spott und Schmerz.
Wer mit bösen Frauen
sein Leben lang zusammenbleiben will,
den vergleiche ich gern
mit einem Märtyrer,
der um Gottes willen
sich hier auf Erden quälen ließ:
dem man die Haut mit glühendem Eisen schnitt,
der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und durch Hände,
und den man aufs Rad setzte.

Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch ein kurzer Tod.
Er endete noch an einem Tag;
und nach der gelehrten Bücher Meinung
haben sie dieses kurze Leben
gegen das ewige eingetauscht
und sind nun der Engel Genossen.
So groß war ihre Marter nie
wie diese hier.

Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen)

Herbie @, Sunday, 31.05.2026, 23:01 (vor 5 Stunden, 29 Minuten) @ Herbie

Wer ein böses Weib hat,
der lebt ständig in Unruhe,
ob er liegt, sitzt oder steht,
ob er schläft oder wacht.
Wohl dem, dem so etwas erspart blieb,
und dem eine Frau gegeben ist,
die seinen Neigungen entspricht.
Den hat Gott gut beschützt,
wenn er seine Seele bewahren will
und mit rechter Sittsamkeit
mit seinem guten Weib lebt.

Tut er alles, was sie verlangt,
und gewährt sie ihm im Gegenzug, was recht ist,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Betrug behütet ist
und er einen echten, männlichen Sinn hat,
dass er seine Gedanken
von verderblicher Liebe abwendet,
dann sind beide in diesem Punkt frei.
Dann lobe ich ein solches Paar:
einen guten Mann und sein Weib.

Von meinem eigenen Leid rede ich hier nicht.
Ein anderer hätte schon längst lieber den Tod gewählt,
als noch so lange in solcher Qual zu leben.
Denn wer mit einer bösen Frau zusammen sein muss,
der hat keine Ruhe bei Tag und Nacht.
Er sitzt, liegt, steht, schläft und wacht
doch immer in Unruhe.

Glücklich ist, wem so etwas erspart blieb,
wem Gott eine Frau gegeben hat,
wie sein Sinn sie begehrt.
Der ist gut bewahrt,
wenn er seine Seele in Reinheit hält
und in rechtem Wandel
mit seinem guten Weib lebt.

Tut er alles, was sie verlangt,
und gibt sie ihm ihrerseits, was sie soll,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Trug behütet ist
und er einen ehrlichen, männlichen Sinn hat,
so dass er seine Gedanken
von schädlicher Liebe abwendet,
dann sind sie in diesem Punkt frei.
Dann lobe ich ein solches Paar:
den guten Mann und sein Weib.

Ich rede nicht von etwas Fernem,
sondern von einer Erfahrung, die ich selbst kenne.
Alles, was sie gut nennt,
ist mir ein Ärgernis.
Sie behauptet, das sei immer so gewesen,
und sie werde nie anders.
Sie wird mir immer strenger,
mein Weg zu Freude wird immer enger.
Und was mir früher gut war,
ist mir nun nur noch bitter.

Wer mit einer bösen Frau
sein Leben lang zusammenleben will,
dem vergleiche ich gern
einen Märtyrer,
der um Gottes willen
auf der Erde gepeinigt wurde:
dem man die Haut mit glühendem Eisen schnitt,
der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und Hände,
und den man aufs Rad setzte.

Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch ein kurzer Tod.
Am Ende eines Tages war es vorbei;
nach der Meinung der gelehrten Bücher
haben sie dieses kurze Leben
für das ewige eingetauscht
und sind nun den Engeln gleich.
Doch selbst ihre Qual
war nie so groß wie meine.

Wer ein böses Weib hat,
der lebt stets in Unruhe,
ob er liegt, sitzt oder steht,
ob er schläft oder wacht.
Wohl dem, dem Gott so etwas erspart,
und dem eine Frau beschert ist,
die seinem Wunsch entspricht.
Der kann seine Seele wohl bewahren,
wenn er mit rechter Zucht
mit seinem guten Weib lebt.

Wer mit einer bösen Frau leben muss,
der leidet an Leib und Seele.
Denn wenn er sitzt oder steht,
schläft oder wacht,
ist er nie frei von Unruhe.
So lebt man mit ihr ohne Frieden.

Wohl dem, dem so etwas erspart blieb,
und dem Gott eine Frau gegeben hat,
wie sein Sinn sie wünscht.
Der ist wohl bewahrt,
wenn er seine Seele in Reinheit hält
und mit rechter Sitte
mit seinem guten Weib lebt.

Tut er alles, was sie verlangt,
und gibt sie ihm im Gegenzug, was sie soll,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Trug bewahrt ist
und er einen ehrlichen Sinn hat,
dass er seine Gedanken
von unzüchtiger Liebe abwendet,
dann sind beide in dieser Hinsicht frei.
Dann lobe ich ein solches Paar:
den guten Mann und sein Weib.

Ich rede nicht nur allgemein,
sondern aus eigener Erfahrung.
Alles, was ihr gut scheint,
ist mir ein Ärgernis.
Sie sagt, das sei schon immer so gewesen,
und sie werde nie anders.
Sie wird mir immer strenger,
mein Weg zu Freude wird nie enger,
als er durch sie geworden ist.

Wer mit bösen Frauen
sein Leben lang zusammenbleiben will,
dem vergleiche ich gern
einen Märtyrer,
der um Gottes willen
hier auf Erden gepeinigt wurde:
dem man die Haut mit glühendem Eisen schnitt,
der auf dem Rost lag,
auf den man Pfeile schoss
und eiserne Keile trieb,
durch Ohren und Hände,
und den man aufs Rad setzte.

Wie man ihn auch briet oder kochte,
es war doch nur ein kurzer Tod.
Und am Ende eines Tages war alles vorbei;
nach der gelehrten Bücher Meinung
haben sie dieses kurze Leben
gegen das ewige eingetauscht
und sind nun Engel gleich.
So groß war ihre Marter nie
wie die, von der ich hier rede.

Historischer "maskulistischer" Fund (KI-übersetzt aus dem Mittelhochdeutschen)

Herbie @, Sunday, 31.05.2026, 23:03 (vor 5 Stunden, 26 Minuten) @ Herbie

Wer ein böses Weib hat,
der lebt in ständiger Unruhe,
ob er liegt, sitzt oder steht,
ob er schläft oder wacht.
Glücklich ist, wem so etwas erspart bleibt,
und wem Gott eine Frau beschert hat,
die seinem Willen entspricht.
Der kann seine Seele wohl bewahren,
wenn er mit rechter Zucht
mit seinem guten Weib lebt.

Tut er alles, was sie verlangt,
und gibt sie ihm, was sie soll,
dann leben beide miteinander gut.
Wenn sie vor Betrug bewahrt ist
und er einen mannhaften Sinn hat,
dass er seine Gedanken
von verderblicher Liebe abwendet,
dann sind beide in diesem Punkt frei.
Dann lobe ich ein solches Paar:
einen guten Mann und sein Weib.

Einmal kam ich an einen Ort,
da begann wieder ein neuer Streit.
Ich war schon ganz erschöpft
von all den Schlägen und dem Gezanke.
Da saß ich, und sie sah mich nur böse an.

Ich dachte bei mir:
Gott, du Guter,
soll mich wirklich ein Weib so beherrschen,
dass ich unter ihr wie ein Besiegter daliege?
Das wäre doch Schande genug.

Da nahm ich mir einen Stein vom Boden
und machte ihn zu meiner Waffe.
Sie aber rüstete sich ebenfalls,
und so gerieten wir wieder aneinander.
Was ich auch tat,
sie war stets vor mir da;
was ich ihr entgegenhielt,
das schlug sie mit noch größerer Gewalt zurück.

Dann kam es wieder zu einem wilden Handgemenge.
Sie warf mich hierhin und dorthin,
ich siegte kaum einmal
und erhielt doch immer wieder Schläge.
Ich glaube kaum, dass je ein Bischof
mit so vielen Besen in der Beichte geschlagen wurde,
wie sie mich mit dem Stock schlug.

Und wenn ich einmal dachte, ich hätte Ruhe,
dann begann der nächste Schlag.
Sie trieb mich aus dem Haus,
sie jagte mich vor sich her,
sie schlug mich oben und unten,
vorne und hinten,
bis ich kaum noch stehen konnte.

Ich war so geschunden,
dass ich am Ende beinahe
für einen Toten hätte gehalten werden können.
Doch Gott bewahrte mich
und ließ mich nicht zugrunde gehen.

Selbst als ich einmal aus dem Kampf herauskam,
war mir doch nicht lange Frieden gegönnt.
Ich saß hier, sie saß dort,
und sie sah mich finster an.
Da dachte ich:
Herr Gott,
was soll dieses Leben noch werden?

Ich merkte schließlich:
Wenn ich nur weiter mit ihr zusammenbleibe,
wird es nie besser.
Sie will nicht nachgeben,
und ich will nicht immer der Geschlagene sein.
So lebten wir weiter in Streit,
bis ich mich kaum noch zu rühren vermochte.

Und dennoch:
Ich habe ihr niemals ganz den Rücken gekehrt,
denn die Not hielt mich fest.
So blieb mir nur,
mein Leid weiter zu ertragen
und darüber zu klagen.

(PS: Aus den geplanten drei sind wegen der Zeichenbegrenzung fünft Teile geworden.)

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