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Bargeldverbot schreitet voran am Beispiel Stuttgard (Allgemein)

Pack, Friday, 12.06.2026, 22:25 (vor 4 Tagen)

...und die Dümmsten unter den Dummen unterstützen es noch
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Stuttgart führt neue Bezahl-Regel im Bus ein und empört damit die Bürger

Wer in Stuttgart Bus fährt, braucht bald kein Kleingeld mehr – weil die Stadt es im ÖPNV abschafft. Ab dem 1. Juli 2026 ist in der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) keine Barzahlung in den Bussen mehr möglich. Wer kein Abo hat, kann Tickets nur noch digital oder mit Karte kaufen.

Akzeptiert werden Kreditkarten, EC- und Debitkarten sowie Smartphone- und Smartwatch-Zahlungen. Wenn das Ticket über eine der SSB- oder VVS-Apps gekauft wird, gibt es fünf Prozent Rabatt – als zusätzlichen Anreiz sozusagen.

Kaum jemand zahlt noch bar
Die SSB rechtfertigt den Schritt mit Zahlen: Im Schnitt wird weniger als ein Ticket pro Fahrt direkt beim Fahrpersonal verkauft. Der Anteil am Gesamtumsatz liege bei gerade einmal rund einem Prozent. Bargeld mitzuschleppen, zu zählen und abzurechnen sei deshalb kaum noch zeitgemäß. Gleichzeitig wolle man Prozesse vereinfachen und Doppelstrukturen abbauen, heißt es.

Stuttgart folgt damit dem Trend anderer Großstädte – Hamburg, Berlin oder Nürnberg haben die Barzahlung im Nahverkehr bereits stark eingeschränkt oder abgeschafft.

Deutliche Kritik an der Entscheidung
Ganz ohne Gegenwind läuft die Umstellung jedoch nicht. So spricht der Verein Digitalcourage etwa von einem „Digitalzwang“, der Menschen ohne Bankkarte oder Smartphone benachteilige. „Wir erleben in einem größeren Rahmen gerade, dass immer mehr Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden“, warnt Sprecher Jonas Grill gegenüber dem SWR.

Hinzu kommt ein weiterer Kritikpunkt: Digitale Bezahlung bedeutet oft umfangreiches Tracking der Nutzerinnen und Nutzer, bei dem Bewegungs- und Zahlungsdaten gesammelt werden – ein Problem für den Datenschutz.

Auch Seniorenvertreter nicht begeistert
Ähnliche Bedenken äußern der Stadtseniorenrat Stuttgart sowie der Fahrgastbeirat des VVS. Sie verweisen in der „Stuttgarter Zeitung“ darauf, dass längst nicht alle Fahrgäste über geeignete Karten oder mobile Geräte verfügen. Problematisch sei außerdem, dass es nicht an jeder Bushaltestelle einen Fahrscheinautomaten gibt.

Politik diskutiert – Chipkarte als Kompromiss?
Die CDU im Stuttgarter Gemeinderat will das Thema am 16. Juni im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik auf die Tagesordnung setzen. Im Raum steht ein Aufschub der Maßnahme, um betroffenen Fahrgästen mehr Zeit zu geben, sich auf die Umstellung einzustellen, heißt es auf Anfrage des SWR. Als mögliche Alternative wird eine Chipkarte ins Spiel gebracht.
https:/ /www.giga.de/tech/stuttgart-fuehrt-neue-bezahl-regel-im-bus-ein-und-empoert-damit-die-buerger--01KTXTRQVM8JF238PVSGDYQNTW

Bargeldverbot schreitet voran am Beispiel Stuttgard

Pack, Saturday, 13.06.2026, 15:59 (vor 4 Tagen) @ Pack

"Kaum jemand zahlt noch bar
Die SSB rechtfertigt den Schritt mit Zahlen: Im Schnitt wird weniger als ein Ticket pro Fahrt direkt beim Fahrpersonal verkauft. Der Anteil am Gesamtumsatz liege bei gerade einmal rund einem Prozent. Bargeld mitzuschleppen, zu zählen und abzurechnen sei deshalb kaum noch zeitgemäß. Gleichzeitig wolle man Prozesse vereinfachen und Doppelstrukturen abbauen, heißt es."

Kaum jemand zahlt noch Steuern
Die Bürger rechtfertigen den Schritt mit Zahlen: Im Schnitt wird weniger als eine Steuerzahlung pro Monat gezahlt. Der Anteil am Gesamtumsatz für den Staat liege bei gerade einmal rund einem Prozent. Steuern zahlen ist kaum noch zeitgemäß. Die Bürger wollen üppige Mehrfacheinkommen der steuerschmarotzende Politiker*innen abbauen.

Hast es verstanden

Hans, Sunday, 14.06.2026, 01:05 (vor 3 Tagen) @ Pack

Ich kenn kaum noch wen der arbeitet, in meinem Bekanntenkreis haben viele aufgehört zu arbeiten oder ihre Arbeit auf ein Minimum reduziert, dass nichts mehr übrig bleibt für Steuern oder einfach Hartz4 beantragt.
Schöner Nebeneffekt ist, dass man die albernen öffentlichen Verkehrsmittel sowieso nichtmehr braucht. Falls man doch nen Transportmittel braucht für die Arbeit soll der Arbeitgeber einem halt ein Auto oder Ebike geben oder man setzt es von der Steuer ab.

Öffentliche Verkehrsmittel würd ich schon allein aus dem Grund der kulturellen Bereicherer nichtmehr benutzen, letztens erst nen Video gesehen wo Polizisten im Kettenhemd im Zug mitfuhren für die Sicherheit, das Bargeldverbot ist noch das Geringere Problem.

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