Pressefreiheit: Niedersachsens Medienpranger - Wenn Leser zu Tätern werden (Politik)
Die mit Steuergeld finanzierte „Aussteigerhilfe Rechts“ sortiert Zeitschriften in verdächtig und unverdächtig. Diesem Pranger will die JUNGE FREIHEIT nun vor Gericht ein Ende bereiten. Von JF-Chefredakteur Dieter Stein.
Wir nähern uns dem Ende einer ins Absurde gesteigerten Meinungslenkung in Deutschland. Die technische Revolution durch Internet und Soziale Medien pulverisiert das Geschäftsmodell etablierter Pressekonzerne, aber auch die Machtstellung öffentlich-rechtlicher Sender. Ihre unangefochtene Dominanz im öffentlichen Raum ist Geschichte.
Trotzdem überlebt in Behörden der Aberglaube, Bürgern diktieren zu können, was sie zu lesen und zu denken haben. Recherchen der JUNGEN FREIHEIT brachten jetzt zutage, wie eine mit Steuergeld finanzierte „Aussteigerhilfe Rechts“ unter Verantwortung des niedersächsischen Justizministeriums kritische Presse an den Pranger stellt: Neben dieser Zeitung warnt die Behörde vor der Lektüre von Cato, Tichys Einblick, eigentümlich frei und anderen konservativ-freiheitlichen Medien und stellt sie neben einschlägig rechtsextreme Organe. Ein Behördenmitarbeiter versteigt sich dazu, JF-Leser als „Täter“ zu bezeichnen.
Einfach nur linker Faschismus das ist
