+++ Neuheiten +++ „Tatverdächtiger hat keine Erlaubnis für Waffe“ … Ist die Einrichtung keine Waffenverbotszone? ;-) (Feminismus)
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Tödliche Schüsse in Stade: Hintergrund ist wohl Sorgerechtsstreit
Stand: 30.06.2026 09:16 Uhr
Nach tödlichen Schüssen in Stade dauert die Identifizierung der Opfer an. Sechs Menschen wurden am Montag in einer Jugendhilfeeinrichtung getötet, der mutmaßliche Schütze gefasst. Weitere Verletzte gab es - entgegen erster Angaben - nicht.
Das sagte am Dienstagmorgen eine Polizeisprecherin. Am Montag war noch von mehreren, zum Teil Schwerverletzten die Rede. Die Polizeisprecherin stellte nun klar, dass es sich dabei um zwei der insgesamt sechs Opfer handelte. Sie erlagen ihren Verletzungen. Bei den sechs Toten handelt es sich um vier Frauen und zwei Männer. Ihre Identifizierung dauere an, sagte die Sprecherin am Dienstagmorgen.
Hintergrund war wohl Sorgerechtsstreit
Laut Lüneburgs Polizeipräsidentin Kathrin Schuol sind alle Opfer entweder Mitarbeitende der Jugendhilfeeinrichtung oder des Jugendamts. Sie waren am Montag zu einem Termin in der Jugendhilfeeinrichtung in Stade mit dem 45-jährigen Tatverdächtigen zusammengekommen, wie Schuol auf einer Pressekonferenz sagte. Dabei sei es um das Sorgerecht für die drei Monate alte Tochter des Beschuldigten gegangen. Nach Informationen von NDR und WDR sollte es sich dabei um ein sogenanntes Hilfeplangespräch handeln.
Mutter und Baby sind unverletzt
Weil der Vater als auffällig galt, sollte dieses in großer Runde stattfinden. Die Tochter war den Informationen von NDR und WDR zufolge aus der Familie genommen worden. Unter Auflagen habe das Kind zurück zur Mutter gedurft, aber nicht an deren Wohnort in Hannover, sondern in der Jugendhilfeeinrichtung in Stade. Mutter und Tochter sind Schuol zufolge bei der Tat nicht verletzt worden. Das Kind kam zunächst in Obhut des Jugendamts, die 34-jährige Mutter in Gewahrsam. Die Frau sollte gestern vernommen werden.
Polizei stoppt Fluchtwagen mit Schüssen
Der genaue Ablauf der Tat in der Jugendhilfeeinrichtung ist bisher nicht öffentlich bekannt. Die Ermittler verwiesen auf die aufwendige und detaillierte Arbeit der Spurensicherung. Am Montagmittag gingen gegen 12 Uhr laut Polizeipräsidentin Schuol zeitgleich mehrere Notrufe in der Leitstelle ein. Mehrere Streifenwagen seien ausgerückt. Die Polizisten hätten "ein grausames Bild" in der Jugendhilfeeinrichtung vorgefunden. Vier Menschen seien tot gewesen, eine weitere Person sei nach erfolgloser Reanimation gestorben. Eine sechste Person erlag später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Laut Polizeipräsidentin Schuol flüchtete der mutmaßliche Täter in einem Auto, das von einer 65-jährigen Frau gesteuert wurde. Die Polizei konnte die beiden durch Schüsse auf den Wagen stoppen und festnehmen.
Tatverdächtiger hat keine Erlaubnis für Waffe
Die Beamten stellten dabei auch eine Waffe sicher. Um welche Art es sich handelte, teilte die Polizei mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe nicht mit. Woher der mutmaßliche Täter die Waffe hatte und ob mehrere Waffen zum Einsatz kamen, sei noch unklar, sagte Schuol. Eine Erlaubnis zum Tragen einer Waffe habe er nicht gehabt. Die 65-jährige Fahrerin soll den Ermittlern zufolge eine enge Verbindung zur Familie des Tatverdächtigen haben. Die Frau sollte am Montag von der Polizei vernommen werden. Durch die schnelle Festnahme habe für die Bevölkerung keine Gefahr bestanden, sagte Schuol.
Ermittler: Keine Clan-Verbindung bekannt
Wie Schuol bei der Konferenz mitteilte, handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 45-jährigen Mann aus Hannover. Laut Polizei Lüneburg wurde er in Deutschland geboren und ist türkischer Staatsbürger. Er war polizeilich bereits bekannt, galt laut Schuol aber "bisher nicht als absolut gewalttätig". Laut NDR und WDR soll der mutmaßliche Täter zu einem großen Clan aus Hannover gehören. Auf der Pressekonferenz hatten Polizei und Innenministerium gesagt, ihnen sei eine Clan-Verbindung nicht bekannt. Er befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft wurde bisher kein Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Ob und wann dieser am Dienstag beantragt werde, sei noch offen, sagte er am Montagabend. Das hänge von den weiteren Ermittlungsergebnissen der Polizei ab.
Ermittlungen dauern an - Polizei schaltet Hinweisportal
Die Ermittlungen dauern an. Wer Hinweise zu den tödlichen Schüssen in Stade geben kann, wird von der Polizei gebeten, sich zu melden. Die Hinweise sowie Fotos und Videos können online in diesem Portal der Polizei Niedersachsen abgegeben werden.
Kanzler Merz zeigt sich erschüttert
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schrieb auf der Plattform X: "Die Nachricht aus Stade erschüttert bis ins Mark." Viele Menschen, "die helfen und schützen wollten", hätten ihr Leben verloren oder seien verletzt worden. Er dankte den Polizistinnen und Polizisten "für ihren schnellen Einsatz". Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) teilte seine Anteilnahme mit. "Ich bin zutiefst schockiert über das Ausmaß der Gewalt an einem Ort, der Schutz bieten soll", erklärte er.
Behrens: "Kaltblütige Gewalttat"
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) bezeichnete das Geschehen als erschütternd. Gleichzeitig warnte er vor voreiligen Schlüssen. Innenministerin Daniela Behrens (SPD) sprach in der Pressekonferenz am Montagabend von einer "kaltblütigen Gewalttat", die Spuren hinterlassen werde. Niedersachsens CDU-Vorsitzender Sebastian Lechner drückte ebenfalls sein Mitgefühl aus. Er sagte: "Wir verfolgen die Ermittlungen aufmerksam und vertrauen darauf, dass die Hintergründe dieser unfassbaren Tat lückenlos aufgeklärt werden.

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- Betroffene reformieren das Familienunrecht. -
Mitleser,
29.06.2026, 21:13
- Die haben sozusagen ihre Ernte eingefahren - und es sind noch viele Erntehelfer im Land - Mr.X, 29.06.2026, 21:49
- Tja... -
Altbacken,
30.06.2026, 01:13
- Tja... - Marvin, 30.06.2026, 06:08
- +++ Neuheiten +++ „Tatverdächtiger hat keine Erlaubnis für Waffe“ … Ist die Einrichtung keine Waffenverbotszone? ;-) -
Mr.X,
30.06.2026, 09:47
- Interpretation - Mr.X, 30.06.2026, 11:03