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Clemens Fuest ist ein Geldbeschaffer des Regimes (Allgemein)

Pack, Thursday, 06.08.2026, 07:51 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 44 Min.)

"Vor allem Lebensmittel würden sich verteuern"
Ifo-Chef fordert 19 Prozent Mehrwertsteuer auf alle Produkte

Sollen Lebensmittel und Zugfahrkarten auch mit 19 Prozent Mehrwertsteuer belegt werden? Ein Wirtschaftsexperte sieht darin einen Vorteil.

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, spricht sich für eine Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent aus. Stattdessen sollten alle Waren einheitlich mit 19 Prozent besteuert werden. "Alle Güter mit derzeit ermäßigtem Mehrwertsteuersatz, vor allem Lebensmittel, würden sich verteuern", sagte Fuest der "Bild". Im Gegenzug sollten Haushalte mit geringen Einkommen jährliche Gutschriften vom Staat erhalten.

Bei einer vollständigen Weitergabe könnten die Preise demnach um bis zu zwölf Prozent steigen. Er rechne allerdings mit weniger, "weil die Steuer von den Unternehmen nicht voll weitergegeben werden kann". Ziel sei es, die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen.

Gutschrift soll Entlastung bringen
Haushalte mit geringeren Einkommen sollten als Schutz vor Mehrbelastungen mit einer Gutschrift von 360 Euro jährlich entlastet werden, schlägt Fuest vor. "Belastet würde vor allem die Hälfte der Bevölkerung mit den höheren Einkommen, also mit Bruttoeinkommen über circa 55.000 Euro", sagte der Ökonom.

Eine vierköpfige Familie mit geringem Einkommen gibt nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) den Großteil ihres Budgets für den täglichen Bedarf aus (vor allem Lebensmittel und ÖPNV). Bei monatlichen Ausgaben von etwa 400 bis 600 Euro für ermäßigt besteuerte Güter führt die Erhöhung von sieben Prozent auf 19 Prozent zu monatlichen Mehrkosten von etwa 45 bis 67 Euro, so das Institut. Das entspricht einer jährlichen Mehrbelastung von 500 bis 800 Euro netto pro Jahr.

"Ärmere Haushalte werden relativ zu ihrem Einkommen deutlich stärker belastet als reiche. Diese Regressionswirkung lässt sich durchgängig über alle Einkommensgruppen und auch in den Randbereichen der Einkommensverteilung beobachten", schreibt das DIW in einer Studie zur Angleichung der Mehrwertsteuer.

Güter machen 18 Prozent vom Warenkorb aus
In Deutschland leben außerdem rund 13,3 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) errechnet hat. Doch nicht nur diese Bevölkerungsgruppe wäre betroffen.

Produkte mit einem verminderten Steuersatz machen etwa 18 Prozent im Verbraucherpreisindex aus. Das bedeutet: für alle Konsumenten würden knapp 20 Prozent der Produkte und Dienstleistungen teurer werden. Betroffen wären neben Lebensmitteln aber auch Tickets im Personennahverkehr, Restaurants, Theater und Museen und Sportveranstaltungen. Haushalten im unteren Einkommensbereich drohe ein Realeinkommensverlust von fast zwei Prozent, bei mittleren Einkommen und den obersten zehn Prozent seien es nur 0,5 Prozent, so das DIW.

Mehrwertsteuer ganz abschaffen?
Nach Abzug der Ausgleichszahlungen blieben dem Staat dem Bericht zufolge mehr als 36 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich. "Wichtig ist mir, dass es eine Chance bietet, das Chaos bei der Mehrwertsteuer abzuschaffen, ohne die ärmsten Haushalte mehr zu belasten", sagte Fuest. Im Juli meldete die "Welt", dass in der Bundesregierung gar über eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes auf 22 Prozent nachgedacht werde.

Anfang des Jahres gab es Vorschläge, die Mehrwertsteuer gänzlich abzuschaffen. "In einem Gesamtpaket kann ich mir gut vorstellen, die Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel auf null zu senken", sagte im Januar der damalige Unions-Fraktionschef Jens Spahn. Parallel dazu forderte der Chef des einflussreichen Seeheimer-Kreises in der SPD-Fraktion, Esra Limbacher, in der "Bild"-Zeitung, die Mehrwertsteuer auf "gesunde Lebensmittel" komplett zu streichen.
https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101376488/ifo-chef-will-19-prozent-mehrwertsteuer-auf-alles.html

Clemens Fuest ist ein Geldbeschaffer des Regimes

Stridsgalt, Thursday, 06.08.2026, 18:16 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 18 Min.) @ Pack

Wieso "Experte"? Und gar "Geldbeschaffer?" Wenn ich "Experte" höre, entsichere ich meine Kultur.
Jede Steuererhöhung über einem gewissen Maß, welches nun schon lange überschritten wurde, bringt Mindereinnahmen. So blöde, dass diese (Selbstzensur) nichts von der Laffer-Kurve oder dem Coolidge-Effekt vernommen haben sollten, können noch nicht einmal die sein ... (obwohl ...?). Geht man aber schlicht davon aus, dass wir einfach komplett zur Sau gemacht werden sollen, passt alles.

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DominiksDesk: Ray Dalio - Warum Amerika gerade den Weg aller Weltmächte geht

Rainer ⌂ @, ai spieg nod inglisch, Friday, 07.08.2026, 12:10 (vor 12 Stunden, 25 Minuten) @ Pack

Ein wirklich hörenswertes Video, dass Macht, Geld und den unvermeidlichen Kollaps am Ende erklärt. Das Video ist knapp 45 Minuten lang, aber jede Minute wert.

Aus der Videobeschreibung:
"Ray Dalio hat die Finanzkrise 2008 kommen sehen. Heute sagt derselbe Mann: Wir stehen wieder in so einem Moment, nur geht es diesmal nicht um eine Währung, sondern um die Ordnung der Welt. In diesem Video gehe ich durch sein komplettes Modell: den kurzen und den langen Schuldenzyklus, die acht Messgrößen der Macht, die Samen des Abstiegs, die KI-Blase und die Frage, was das alles für uns bedeutet. Mit den Zahlen, die dazugehören: Seit 2024 geben die USA mehr für Zinsen aus als für ihr gesamtes Militär, der Schuldenberg liegt bei über 39 Billionen Dollar, und von rund 750 Währungen seit 1700 existiert heute nicht mal ein Fünftel."

Kapitel:
00:00 Der Abend, an dem Nixon das Geld veränderte
02:16 Worum es heute geht
02:43 Kapitel 1: Der Mann, der 2008 kommen sah
04:47 Kapitel 2: Die Maschine
08:01 Kapitel 3: Der kurze Zyklus
10:22 Kapitel 4: Der lange Zyklus
14:19 Kapitel 5: Der große Zyklus
17:20 Kapitel 6: Die Samen des Abstiegs
20:12 Kapitel 7: Drei Dinge, die zusammenfallen
21:33 Kapitel 8: Die Blase
25:09 Kapitel 9: Wenn die Maschine denkt
28:03 Kapitel 10: Die Verschiebung
32:25 Kapitel 11: Die Rechnung
36:28 Kapitel 12: Was Dalio selbst tut
39:18 Kapitel 13: Was bleibt
42:26 Zwei Sätze, die bleiben
43:26 In eigener Sache

Zur Einordnung: Zahlungsunfähig meint am Anfang nicht die Staatsschulden, sondern das Goldversprechen. 1971 standen den US-Goldreserven von rund zehn Milliarden Dollar ausländische Dollarguthaben von etwa fünfzig Milliarden gegenüber. Dalio nennt das einen Zahlungsausfall, und in dieser Bedeutung fällt der Satz auch im Video.

Hier der Link zu dem interessanten Video auf DominiksDesk

Wer aufmerksam zuhört, erkennt sofort an welchem Punkt Deutschland steht...

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG und Guantánamo jetzt Gaza
Mohammeds Geschichte entschleiert den Islam
Ami go home und nimm Merz bitte mit!

Tags:
Ray Dalio, Wirtschaft, Aktien Geld

Intressantes Video - Fazit: In die Gemeinschaft und „physische Werte“ investieren!

Mr.X, Friday, 07.08.2026, 15:10 (vor 9 Stunden, 24 Minuten) @ Rainer

Wer aufmerksam zuhört, erkennt sofort an welchem Punkt Deutschland steht...

Das kracht offenbar in Kürze.

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