Essen in Deutschland wird immer teurer (Politik)
Immer mehr Familien, Rentner, Alleinerziehende, Arbeitslose und Berufstätige blicken ins Portemonnaie und dann in den Kühlschrank: beides ist leer. Der Einkauf im Supermarkt wird kleiner und trotzdem teurer, Restaurantbesuche eine Seltenheit. Man spürt, was man lange nicht gekannt hat: Hunger.
Es ist ernüchternd. Jeder Einkauf im Supermarkt ist frustriert. Die Summe der Artikel im Einkaufswagen schrumpft, weil man sparen will. Doch an der Kasse zahlt man immer mehr. Dieses Paradoxon wirkt auf viele Menschen verstörend.
Ähnlich ist es beim Restaurantbesuch: Die Portionen werden kleiner, die Rechnung fällt üppiger aus. Die Folge: Man geht seltener ins Restaurant.
Es sind nicht nur Rentner und Arbeitslose, sondern ganz normale Berufstätige, die beim Einkauf den Euro zweimal umdrehen oder an der Kasse tief schlucken müssen. Besonders hart trifft es Familien mit Kindern und Alleinerziehende. Am Monatsende fragt man sich, wo das Geld geblieben ist.
Lebensmittelpreise sind stärker gestiegen als die Gesamtinflation
In den letzten fünf bis sechs Jahren (so etwa 2020 bis 2025/2026) sind die Preise für Lebensmittel in Deutschland deutlich stärker gestiegen als andere Dinge des Alltags. Während die normale Inflation 2020-2025 insgesamt bei etwa 22 Prozent lag, wurden Lebensmittel um rund 36 Prozent teurer.
Der größte Preissprung kam 2022 und 2023, vor allem wegen des Krieges in der Ukraine. Dadurch wurden Energie, Dünger und Transporte viel teurer, was sich direkt auf die Supermarktpreise auswirkte. Ab 2024 waren die Preissprünge zwar weniger heftig. Aber es wird trotzdem weiterhin immer teurer. Denn die Löhne steigen ja nicht mit.
Milchprodukte und Eier wurden besonders teuer. Käse, Joghurt und Eier kosteten bereits 2023 zeitweise fast 50 Prozent mehr als 2020. Geflügel und Rindfleisch stiegen ebenfalls stark. Rinderhack zum Beispiel war 2025 fast 83 Prozent teurer als 2020. Nach den starken Anstiegen 2022/2023 ist die Teuerung zwar langsamer geworden. Dennoch sind die meisten Produkte deutlich teurer als vor fünf Jahren. Und eine Rückkehr zu den alten Preisen ist nicht zu erwarten.
Wenn das Geld am Monatsende fürs Essen nicht mehr reicht
Es ist immer das gleiche Szenario: Am Monatsende wird das Geld knapp und der Kühlschrank leer. Doch essen muss man, schließlich braucht man Kraft für Beruf, Alltag und Familie. Was tun? Beim Heizen sparen? Tut man doch eh schon, weil die Heizkosten zu teuer sind. Auf den Urlaub verzichten? Das hat man doch schon letztes Jahr. Auto verkaufen? Wie kommt man dann zur Arbeit?
Das Geld fehlt für den Konsum, weil die Leute ihre Portemonnaies geschlossen halten. Das trifft den Einzelhandel und die Gastronomie, beides Branchen in der Krise.
Zu den hohen Energiepreisen, Steuern, Abgaben und nun auch Lebensmittelkosten kommt noch die Tatsache, dass immer mehr Industriearbeiter ihren Job verlieren.
Es ist eine Spirale nach unten, ein Trickel-Down-Effekt der negativen Sorte.
Wir sehen auf den Teller und wissen: Es geht bergab.Und wir erinnern uns an die Erzählungen unserer Großeltern aus der Weimarer Republik und aus der Nachkriegszeit. Wartet ab! So weit wird es noch kommen! Das ist nur der Anfang.
https://www.freiewelt.net/blog/max-steiner/essen-in-deutschland-wird-immer-teurer/44715
Die Arbeitnehmer (Leistungsträger aller erarbeiteten Steuer- und Sozialgelder) haben kaum noch Lohnerhöhungen wie die Preiserhöhungen davon laufen. Viele Arbeitnehmer haben schon deutlich weniger an Lohn im Monat als wenn sie Hartz4 dafür bekommen würden. Wundert mich nicht mehr, wenn jährlich über 200000 Fachkräfte das ausbeuterische Deutschland verlassen.
Richtig arm sind nur die Berliner Beamte
Das haben die Justizkalfaktoren so entschieden. Hier die Nachzahlungen:
B11: 123.256,41 Euro – Spitzenreiter ist die Besoldungsgruppe B11, unter die Senatorinnen und Senatoren der Berliner Landesregierung fallen
A5: 17.271,39 Euro – Hallenmeisterin/Hallenmeister
A8: 18.727,17 Euro – Polizeiobermeisterin/Polizeiobermeister
A13: 30.645,65 – Studienrätin/Studienrat und Oberamtsrätin/Oberamtsrat
B4: 30.808,21 Euro – Bezirksstadträtin/Bezirksstadtrat
B6: 32.909,13 Euro – Bezirksbürgermeisterin/Bezirksbürgermeister und Landesbranddirektorin/Landesbranddirektor
C3: 21.167,34 Euro – Universitätsprofessorin/Universitätsprofessor
Als ich noch ein Junge war
Da hat nur einer malocht, der Vater. Die Mutter hat sich um Haushalt und Kinder gekümmert. Trotzdem hat dieser eine Verdienst gereicht für die ganze Familie. Dazu noch Auto und Urlaub. Manchmal und mit viel Eigenbeteiligung auch noch für ein eigenes Häuschen aufm Dorf.
Heute reichen oft zwei Malocher nicht, um die ganze Familie problemlos durch zu bringen. Gleichzeitig werden sie um Rentenanteile betrogen. Geschenkte Mütterrente von Nahles und Söder fehlen ihnen heute. Mütterrente für Mütter, die es gar nicht nötig hatten zu malochen.
Und die hohen Pensionen nicht vergessen.
Die sind fast dreimal so hoch wie die Renten.
Und das gilt für alle Beamten im Bunten Land, nicht nur die Berliner.